Fußball | 3. Liga Rico Schmitt übernimmt Schlusslicht Carl Zeiss Jena

Drittliga-Schlusslicht FC Carl Zeiss Jena ist auf der Suche nach einem Nachfolger des geschassten Trainers Lukas Kwasniok fündig geworden. Am Dienstag (08.10.) wurde Rico Schmitt als neuer Cheftrainer vorgestellt.

FCC-Trainer Rico Schmitt 10 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Di 08.10.2019 12:23Uhr 09:52 min

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/rico-schmitt-neuer-trainer-in-jena-100.html

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René Klingbeil als Co-Trainer

Auch der neue Co-Trainer steht fest. An der Seite von Rico Schmitt wird René Klingbeil die Mission Klassenerhalt angehen. Und dieser Aufgabe blickt das neue Gespann, trotz der aktuell schlechten Tabellensituation, positiv entgegen: "In der Mannschaft steckt Potential. Es sind viele talentierte Jungs dabei. Wichtig wird jetzt sein, dass man wieder positiv nach vorn schaut. Aber es ist natürlich eine große Aufgabe", so Schmitt, der nach Ansicht von Vereinspräsident Klaus Berka und Geschäftsführer Chris Förster die absolut richtige Wahl ist.

Trainer Rico Schmitt und Co-Trainer Rene Klingbeil
Trainer Rico Schmitt und Co-Trainer Rene Klingbeil Bildrechte: Karina Heßland-Wissel

Vereinsführung vom Duo Schmitt/Klingbeil überzeugt

"Wir haben eine Lösung gefunden, die von allen Gremien gemeinsam getragen wird. Wir glauben, dass das die Voraussetzung ist, um in dieser Saison noch erfolgreich zu sein. Er hat das Rüstzeug, um das schier Unmögliche noch zu erreichen", so Förster. "Wir fangen bei Null an", fügte Berka hinzu.

Schmitt Pressekonferenz 2 min
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Di 08.10.2019 10:57Uhr 01:38 min

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/neuer-trainer-carl-zeiss-jena-rico-schmitt-102.html

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Vertrag gilt vorerst bis zum Saisonende

Rico Schmitt hat nach Angaben von Chris Förster einen Vertrag bis zum Saisonende unterschrieben, der sich bei einem Nichtabstieg automatisch verlängern würde. Im Falle des Gangs in die Regionalliga werde man sich nach dem Saisonende zusammensetzen, um zu sehen, wie es weitergeht.

Geschäftsführer Carl Zeiss Jena Chris Förster
FCC-Geschäftsführer Chris Förster. Bildrechte: Karina Heßland-Wissel

Mit kleinen Schritten zum Erfolg

Schmitt selbst glaubt daran, den Nichtabstieg zu schaffen. "Es sind noch 81 Punkte zu vergeben. Wenn wir alle Spiele gewinnen, können wir sogar noch aufsteigen", sagte er mit einem Augenzwinkern. Realistischerweise wolle man aber "mit kleinen Schritten in die Erfolgsspur" zurückkehren und zwar über Siege. Das Ziel im Fußball sei immer, Spiele zu gewinnen, so Schmitt. Diese Aufgabe werde man nun angehen.

Rico Schmitt (Chef-Trainer, HFC) nachdenklich 1 min
Bildrechte: IMAGO

Di 08.10.2019 11:05Uhr 00:32 min

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Rico Schmitt (Chef-Trainer, HFC) nachdenklich 1 min
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Nachfolger von Lukas Kwasniok

Der 51-Jährige folgt auf Lukas Kwasniok, der Ende September nach zehn sieglosen Saisonspielen bei den Thüringern entlassen worden war. Jena steht derzeit in der 3. Liga mit einem Zähler auf dem letzten Tabellenplatz und hat bereits zwölf Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Nächster Gegner der Zeiss-Elf im heimischen Ernst-Abbe-Sportfeld sind am 20. Oktober die Kickers Würzburg. Zuvor steht am kommenden Sonntag das Landespokal-Spiel in Siemerode an.

Bis zum Ende der vergangenen Saison hat Schmitt noch den Drittliga-Kontrahenten VfR Aalen betreut. Nach dem feststehenden Abstieg wurde sein Vertrag aber aufgelöst.

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 08. Oktober 2019 | 17:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 08. Oktober 2019, 15:23 Uhr

18 Kommentare

Schachter vor 7 Tagen

Na , na, der Rico hat seine Erfolge - aus einer "No-Name-Mannschaft" einen Aufsteiger in Liga 2 und zum Herbstmeister der 2.Lig gemacht - solche Trainer gibt es in Mitteldeutschland eher weniger.
Seine Philosophie "Ich lasse die Mannschaft das spielen, was sie kann." sollte halt dann auch von der Mannschaft umgesetzt werden können. Es war nie ein attraktiver, aber eben erfolgreicher, Fußball, zumindest bei uns. Und das zählt sehr wohl in seiner Fußball-Vita!
Ich für meinen Teil drücke Klinge und Schmitt selbstverständlich die Daumen. Vielleicht schaffen sie es ja doch noch mit dem FCC das Ruder herumzureißen.
Glück auf!

Philipp3112 vor 7 Tagen

Mit dieser "Mannschaft" würde selbst ein Jürgen Klopp scheitern, diese "Jungs" können in dieser Konstallation einfach n ichts reissen.
Das ist KEINE Mannschaft, das ist ein zusammen gewürfelter Haufen. Da spielt jede Hinterhof-Mannschaft besser, als der aktuelle Kader des FCC.

Aber es ist ja immer am einfachsten den Trainer raus zu werfen.

Philipp3112 vor 7 Tagen

@erzgebirger

Nicht dein Ernst oder? SR hat alles andere, aber weder Proffesionalität, Erfahrung (höchstens, wie man mit einer Mannschaft absteigt), Bodenständigkeit, etc.

Das hat man in fast 2 Jahren als HFC-Trainer gesehen, was er kann. Nämlich nichts.
Selbst als die Nichtstammspieler erfolgreicher gespielt hatten (Rumpf-Elf), hat Schmitt wieder auf "seine" Leute gesetzt, obwohl andere erfolgreicher und besser gespielt hatten.
Wir als HFC-Fans waren froh, als Schmitt endlich weg war.