Nachrichten & Themen
Mediathek & TV
Audio & Radio
LiveLiveErgebnisseFußballFußballSportartenSportartenSport im MDRSport im MDR
Der Jahnsportpark wird für Viktoria Berlin fitgemacht. Bildrechte: IMAGO / Contrast

Fußball | 3. Liga

Viktoria Berlin erhält grünes Licht für den Jahnsportpark

Stand: 04. Juni 2021, 17:41 Uhr

Viktoria Berlin hat auf dem Weg zur Drittliga-Lizenz die wohl wichtigste Hürde genommen. Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport hat zugestimmt, das Stadion im Jahnsportpark für etwa 10.000 Zuschauer nutzbar zu machen und dem Klub zur Verfügung zu stellen.

Viktoria Berlin kann seine Pflichtspiele zukünftig im Jahnsportpark austragen. Am Freitag (4. Juni) teilte die Senatsverwaltung für Inneres und Sport mit, dass das Stadion im Jahnsportpark als Spielstätte wieder nutzbar gemacht werden könne.

"Wir hatten dem FC Viktoria Unterstützung bei der Stadionsuche zugesagt und unser Versprechen gehalten", sagte Sportsenator Andreas Geisel, "als Sportmetropole sind wir stolz auf den erfolgreichen Aufstieg von Viktoria und nutzen alle Möglichkeiten, unsere Vereine - ob im Profi-oder Amateursport - zu unterstützen. Nun ist es uns gelungen, für Viktoria eine Lösung zu finden, die die Anforderungen des DFB erfüllt und die für einen Drittligisten wirtschaftlich zu stemmen ist."

Der Jahnsportpark sollte ursprünglich abgerissen werden. Bildrechte: IMAGO / Contrast

Temporäre Genehmigung für zwei Jahre

Die Betriebserlaubnis für das Große Stadion war zum Ende des vergangenen Jahres ausgelaufen und sollte nicht erneuert werden. Geplant war zunächst, das Stadion abzureißen und an dessen Stelle eine behindertengerechte Arena zu errichten. Die Pläne wurden aber nach der Schließung ad acta gelegt, um erneut über die Zukunft des Stadions nachzudenken. Die Senatsverwaltung hatte deshalb beim zuständigen Bauamt Pankow prüfen lassen, ob ein Spielbetrieb gewährleistet werden könne und eine temporäre Genehmigung für zwei Jahre beantragt. Da die Haupttribüne weiter gesperrt bleibt und die Zuschauerkapazität um 50 Prozent auf rund 10.000 Plätze gesenkt wurde, konnte die Genehmigung erteilt werden.

Olympiastadion als Ausweichspielstätte

Das Berliner Olympiastadion steht als Ausweichspielstätte bereit. Bildrechte: IMAGO / Contrast

Eine für die 3. Liga geforderte Flutlichtanlage wird im Innenraum installiert werden, die lediglich das Spielfeld beleuchtet. Die Kosten für die Sicherstellung des temporären Betriebs übernimmt die SEH Sports & Entertainment Holding aus Hamburg, die sowohl Investor von Viktoria ist. Als Ausweichspielstätte wird Viktoria zudem das Olympiastadion zur Verfügung stehen. Zuletzt hatte der Klub im Stadion Lichterfelde gespielt, welches aber nur über 4.300 Plätze verfügt. "Wir sind sehr dankbar für die vertrauensvollen und zielführenden Gespräche mit allen Beteiligten und sind uns bewusst, welche Arbeit nun auf uns wartet", sagte Viktoria-Geschäftsführer Peer Jaekel.

red/dpa/sid

Ihr Browser unterstützt kein HTML5 Video.

Das Video wird geladen ...

Viktoria Berlin und die Stadionfrage: Aktenzeichen xy ungelöst

Appelle statt harter Hand

Ihr Browser unterstützt kein HTML5 Video.

Das Video wird geladen ...

Drittliga-Fußball im Olympiastadion?

Kommentare

Laden ...
Alles anzeigen
Alles anzeigen

Jetzt herunterladen!

Inhalte werden geladen ...
Keine weiteren Inhalte vorhanden.
Alles anzeigen