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Fußball | 3. LigaAue bangt vor Top-Spiel in Mannheim um Stefaniak3. Spieltag

Stand: 10. August 2022, 08:05 Uhr

Zwei Spiele, zwei Punkte: Zweitliga-Absteiger FC Erzgebirge Aue ist eher dürftig in die neue Saison gestartet. Noch immer fehlt der erste Sieg. Dieser soll nun am Mittwoch im Topspiel bei Waldhof Mannheim eingefahren werden. Die Vorzeichen stehen gar nicht so schlecht, denn Aue kann bis auf Wackelkandidat Stefaniak personell aus dem Vollen schöpfen.

Am Mittwoch (ab 19 Uhr im Liveticker der SpiO-App) startet der FC Erzgebirge Aue den nächsten Versuch, endlich den ersten Sieg in dieser Saison zu holen. Nach bislang zwei Remis gegen den SC Freiburg II und den VfL Osnabrück (jeweils 1:1) soll beim ambitionierten Team von Waldhof Mannheim der Knoten platzen.

FCE-Coach Rost: "Sieg ist klares Ziel"

"Wir fahren dorthin, um zu punkten - idealerweise dreifach zu punkten. Wir haben jetzt zweimal unentschieden gespielt, zweimal eine Führung leider verspielt. Wir müssen jetzt schauen, dass wir in den nächsten Spielen auch dreifach punkten. Es wird daher enorm wichtig sein, auch für unsere Entwicklung. Und deswegen fahren wir ganz klar mit dem Ziel dorthin, zu gewinnen", gab FCE-Chefcoach Timo Rost am Dienstag die Marschrichtung auf der Pressekonferenz vor.

FCE-Coach Timo Rost Bildrechte: IMAGO/Jan Huebner

Aue nutzt Chancen nicht

Größtes Manko bei den "Veilchen" war bislang die schwache Torausbeute. Obwohl zuletzt im Spiel gegen den VfL Osnabrück das Torschussverhältnis mit 11:4 klar für Aue sprach, sprang am Ende nur ein Treffer heraus.

Stefaniak-Einsatz ungewiss - Neuzugang Schreck als Option

Aus personeller FCE-Sicht sieht es für die Partie am Mittwoch, in der beide Teams erstmals aufeinander treffen, schon mal nicht schlecht aus. Lediglich hinter einem Einsatz von Marvin Stefaniak, der in Osnabrück die 1:0-Führung markierte und sich später eine Rippenprellung zugezogen hatte, steht ein Fragezeichen. Zwar konnte Rost "Entwarnung" geben, da sich der Auer Stürmer nicht gebrochen hat, doch die Entscheidung über einen Einsatz soll erst am Mittwoch nach Rücksprache mit der medizinischen Abteilung fallen. Als weitere personelle Option steht erstmals Sam Schreck zur Verfügung, denn der Neuzugang hat rechtzeitig seine Spielgenehmigung erhalten.

Spiel gegen Osnabrück: Marvin Stefaniak muss verletzt vom Feld. Bildrechte: IMAGO/Picture Point

Heißer Tanz im "Hexenkesel"

Chefcoach Rost rechnet in Mannheim mit einem heißen Tanz: "Uns wird ein kleiner Hexenkessel erwarten mit einer sehr spielstarken Mannschaft und einem Gegner, der kommuniziert hat, dass er aufsteigen will." Auch Keeper Philipp Klewin freut sich auf die Flutlichtatmosphäre und eine "gewisse Brisanz" gegen ein Team, das "mit guten Einzelspielern gespickt" ist. "Es wird ein harter Brocken", ergänzt der Auer Schlussmann. Für das Topspiel wurden bis Dienstag bereits 6.200 Tickets verkauft, auch 300 Gästefans werden bei den Kurpfälzern dabei sein.

Waldhof-Coach Neidhart erwartet "Spiel auf Augenhöhe"

Im Gegensatz zu Erzgebirge Aue hat Waldhof Mannheim bereits seinen ersten Dreier perfekt gemacht. Zum Auftakt gab es einen 3:1-Heimsieg gegen den FC Viktoria Köln und am vergangenen Wochenende ein 2:2 beim SC Verl. Chefcoach Christian Neidhart weiß um den radikalen Umbau der Auer Mannschaft und ihre Startschwierigkeiten in die neue Saison, sieht aber am Mittwoch "eine Partie auf Augenhöhe" und hofft natürlich auf einen Heimsieg. Definitiv fehlen im Mannheimer Team wird Innenverteidiger Gerrit Gohlke, der sich im Spiel gegen Verl eine Gehirnerschütterung zugezogen hat.

Waldhof-Coach Christian Neidhart Bildrechte: IMAGO/pmk

red

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 10. August 2022 | 21:45 Uhr

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