Trainer Lukas Kwasniok (Jena) wird von den Fans auf Händen getragen
Bildrechte: imago images / Christoph Worsch

Fußball | 3. Liga Gelingt Carl Zeiss Jena in München der erste Saisonsieg?

8. Spieltag

Tabellenschlusslicht Carl Zeiss Jena muss am Samstag (14 Uhr) beim TSV 1860 München antreten. Nach dem 1:1 gegen den 1. FC Magdeburg will die Elf von Lukas Kwasniok ihren kleinen Aufwärtstrend fortsetzen. Der Jenaer Coach dürfte das Grünwalder Stadion noch in bester Erinnerung haben, denn dort gastierte er erstmals im Dezember des vergangenen Jahres als FCC-Übungsleiter und feierte mit einem 3:1 ein erfolgreiches Debüt. Zudem machte Jena gegen die "Löwen" im Mai 2019 den Klassenerhalt perfekt.

Trainer Lukas Kwasniok (Jena) wird von den Fans auf Händen getragen
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"In München hat es für mich positiv begonnen, und gegen München hat es am letzten Spieltag auch positiv geendet. Sicher fährt man dann auch mit positiven Erinnerungen lieber hin als vielleicht anderswo. Aber trotz eines guten Gefühls, mit dem es nach München geht, gibt es deshalb noch lange keine Punkte geschenkt. Das wissen wir. Aber wir freuen uns auf das Spiel, auf München, auf das Grünwalder Stadion und sicher eine wie immer tolle Atmosphäre", sagte Kwasniok.

Jena mit Personalsorgen

Für die Partie sieht die personelle Situation der Zeiss-Städter aber alles andere als entspannt aus. Niklas Jahn (Grippe), Pierre Fassnacht (muskuläre Probleme), Jannis Kübler (Schulterverletzung), Matthias Kühne (Kreuzbandriss) und Justin Schau (noch nicht fit für die erste Mannschaft) stehen nicht zur Verfügung. Zudem steht ein großes Fragezeichen hinter den Einsätzen von Neu-Kapitän Dominic Volkmer und Julian Günther-Schmidt. Volkmer, der als Wunschspieler von Kwasniok gilt, hatte sich beim 1:1 gegen den FCM an der Schulter verletzt. Günther-Schmidt, der beim 3:1-Sieg in München einen Doppelpack schnürte, verletzte sich im Landespokal beim 5:0-Sieg in Großengottern am Knie. "Wir werden am Samstag direkt vor Ort entscheiden, wie wir das Ganze angehen werden", erklärte der CZ-Coach.

Dominic Volkmer FC Carl Zeiss Jena
Dominic Volkmer verletzte sich beim 1:1 gegen den FCM. Sein Einsatz gegen 1860 ist fraglich. Bildrechte: imago images / Matthias Koch

1860: Abwehr-Personal fraglich

Der TSV steht in der Tabelle mit acht Zählern auf dem 14. Tabellenplatz. Nach einem halben Jahr gewann das Team von Trainer Daniel Bierofka zuletzt mal wieder auswärts (1:0 in Chemnitz). In der Länderspielpause überraschten die "Löwen" zudem mit einem 5:1-Testspielsieg gegen den österreichischen Zweitligisten Wacker Innsbruck, wobei auch die Neuzugänge Prince Osei Owusu und Tim Rieder zum Einsatz kamen. Personell müssen die "Löwen" voraussichtlich auf die Verteidiger Herbert Paul und Aaron Brezel (beide Knieprellung) verzichten. Rechtsverteidiger Eric Weeger ist zudem erst wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und dürfte am Samstag noch pausieren.

Aktuelle Bilanz spricht für Jena

Mit Blick auf die aktuellsten Duelle hat Jena die Nase vorn. Die letzten drei Aufeinandertreffen konnte Carl Zeiss allesamt gewinnen. Der letzte "Löwen"-Sieg liegt zwölf Jahre zurück: Am 5. Oktober 2007 setzte sich der TSV in der 2. Bundesliga mit 2:0 in Jena durch. Der letzte Münchner Heimsieg gegen die Thüringer war ein 2:0 im Oktober 2006 ebenfalls in der 2. Bundesliga (insgesamt acht Zweitligaduelle).

Jubel über das Tor zum 3:0 für Jena. In der Mitte Torschütze Maximilian Wolfram (Jena).
Letzter Spieltag im Mai 2019: Torschütze Maximilian Wolfram (Jena) jubelt nach seinem Treffer zum 3:0. Am Ende siegte der FCC mit 4:0 und sicherte sich den Klassenverbleib. Bildrechte: imago images / Christoph Worsch

lta

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 14. September 2019 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 13. September 2019, 17:08 Uhr

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