Fußball | 3. Liga HFC muss gegen Würzburg punkten: Boyd könnte helfen

18. Spieltag

Die Leistungskurve des Halleschen FC zeigt nach unten, am Sonnabend (4. Dezember) sind die Saalestädter im Leuna-Chemie-Stadion gegen die Würzburger Kickers gefordert. Gegen den Tabellenvorletzten müssen Punkte her, Terrence Boyd ist zurück und könnte helfen.

Terrence Boyd (Hallescher FC)
Terrence Boyd hat sich zurückgemeldet, gegen Würzburg steht der 30-Jährige wieder im Kader. (Archiv) Bildrechte: IMAGO / Fotostand

Die 0:2-Niederlage bei Viktoria Köln sollte abgehakt sein, am Sonnabend (4. Dezember, 14 Uhr, im Liveticker und Radio-Livestream in der SpiO-App und auf sport-im-osten.de) bekommt der Hallesche FC die Möglichkeit, sich zu rehabilitieren. Gegner im Leuna-Chemie-Stadion sind die Würzburger Kickers. Gegen den Tabellen-Vorletzten dürfen nur Zuschauer rein, die die 2G-Regel erfüllen.

Boyd hat "erfolgreich angetestet"

Für den HFC ist es der letzte Heimauftritt in diesem Jahr. Nachdem Mittelstürmer Terrence Boyd im Auswärtsspiel in Köln wegen eines Muskelfaserrisses passen musste, wird er wohl gegen die Würzburger auflaufen können. "Ich habe erfolgreich angetestet und werde am Donnerstag wieder mit dabei sein", verriet der 30-Jährige in der "Mitteldeutschen Zeitung".

Löhmannsröben gesperrt - Fragezeichen hinter Sternberg

Fehlen werden Fabian Menig und Marcel Titsch Rivero, sie befinden sich in Quarantäne. Ein Fragezeichen steht hinter Janek Sternberg, der Verteidiger konnte wegen Rückenbeschwerden nicht am Training teilnehmen. Zudem muss Jan Löhmannsröben nach seiner Notbremse im Viktoria-Spiel eine Zwangspause einlegen. Er wurde vom DFB-Sportgericht für zwei Partien gesperrt, ist also in der Auswärtsbegegnung in Meppen (18. Dezember) wieder spielberechtigt.

Schnorrenberg ist Ernst der Lage bewusst

Florian Schnorrenberg
HFC-Trainer Florian Schnorrenberg unter Druck. (Archiv) Bildrechte: IMAGO / Dünhölter SportPresseFoto

Bei den Hallensern läuft es nach gutem Saisonstart einfach nicht rund. Die Begegnung in Köln war die dritte Pleite in Folge. Mittlerweile rangiert die Mannschaft von Florian Schnorrenberg mit 21 Punkten auf Rang 17, nur vier Punkte von der Abstiegsregion entfernt. Der Ernst der Lage ist auch Schnorrenberg bewusst. In der "MZ" sprach er von einer "sehr ernsten Situation. Den zwischenzeitlich positiven Eindruck haben wir verdorben. Wir wissen, dass der Blick jetzt zwangsläufig nach unten geht".

Das "Schlimmste" sei für ihn in der Köln-Partie gewesen, dass es von der Mannschaft kein Aufbäumen gab. Deshalb führte Schorrenberg am letzten Montag viele Einzelgespräche mit den Spielern. Ob es hilft? Das wird sich am Sonnabend zeigen.

Kickers mitten im Abstiegskampf

Dabei könnten die Würzburger Kickers bezüglich des Selbstvertrauens für den HFC gerade zur rechten Zeit kommen. Nach der Entlassung von Chefcoach Torsten Ziegner, beim Halleschen FC natürlich bestens bekannt, steht bei den Unterfranken seit Mitte Oktober Danny Schwarz an der Seitenlinie.

Danny Schwarz (Trainer Würzburger Kickers)
Ziegner-Nachfolger Danny Schwarz kam vom FC Bayern, wo er die FCB-Leihspieler betreute. (Archiv) Bildrechte: IMAGO / Jan Huebner

Seine Bilanz ist nach vielversprechendem Beginn mittlerweile durchwachsen, zuletzt verlor der FWK  zuhause gegen Eintracht Braunschweig mit 0:2. Schwarz war nach dem Auftritt seiner Jungs  völlig bedient "Ich hoffe, die Mannschaft ist selbst erschrocken“, sagte er nach dem Schlusspfiff. Abstiegskampf pur beim Tabellen-19. (15 Punkte).

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jmd

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 04. Dezember 2021 | 16:00 Uhr

17 Kommentare

duke241276 vor 6 Wochen

Adr gestern wieder nicht dein Tag gewesen , nun ja da wird es diese Saison ja noch nicht mal international , aber bei Ritter Keule kann man schon mal verlieren . Lol

Maza vor 6 Wochen

Mit den Vertragsverhandlungen könntest du fasst recht haben. Fällt irgendwie auf, dass sich die schwache Leistung, jedes Jahr zur gleichen Zeit wiederholt. Bloß wer unterschreibt in der 3.Liga schon einen Drei- oder Vier- Jahresvertrag ? Die meisten sehen doch für sich ein kurzes Intermezzo als sinnvoll an, um sich für höheres zu empfehlen. Entweder es klappt oder eben nicht. Es gibt aber auch Ausnahmen....z.B. Papa, Mai..die haben sich bis zum Ende den Allerwertesten aufgerissen, obwohl sie wussten, dass sie wechseln.

_Tom vor 6 Wochen

Aus der Not eine Tugend machen!

Ja es fehlen einige verletzte Kreativkräfte (Zimmerschied, Herzog). Aber die Mannschaft hat zuletzt immer wieder bewiesen dass sie durchaus den tödlichen Pass spielen kann! (Landgraf, Kastenhofer, Nietfeld).