Fußball | Champions League Fulminanter Auftritt! RB Leipzig feiert Gala bei Club Brügge

5. Gruppenspieltag

RB Leipzig hat sich mit einem fulminanten Auftritt in Brügge die Sorgen der letzten Tage und Wochen von der Seele geschossen. Unter der Leitung von Achim Beierlorzer bezwangen die Leipziger den FC Brügge mit 5:0 (4:0) und haben sich damit alle Chancen auf die Qualifikation für die Europa League gewahrt. Der Sieg war durch eine bärenstarke Leistung des gesamten Teams auch in der Höhe völlig verdient.

Torschütze Christopher Nkunku
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Die Ausgangssituation war allen bewusst: Alles andere, als ein Sieg war keine Option für RB. Und so ging die Mannschaft auch in die Partie. Mit dem Anpfiff schienen alle Sorgen der letzten Tage und Wochen vergessen und es gab nur eine Richtung - nach vorne.

Leipzig spielt Brügge an die Wand

Von Beginn an gingen die Leipziger volles Tempo und ließen die Gastgeber gar nicht erst ins Spiel kommen. Folgerichtig dauerte es nur 13 Minuten bis Achim Beierlorzer das erste Mal an der Seitenlinie jubeln durfte. Christopher Nkunku brachte RB mit einem Abstauber in Führung. Brügge-Keeper Simon Mignolet hatte den Schuss von André Silva in Vorfeld nicht richtig entschärfen können und Nkunku brauchte nur noch einschieben.

Und die Leiziger legten nach. Drei Minuten später zeigte Schiri Davide Massa (ITA) auf den Punkt im Strafraum der Belgier. Brian Brobbey war nach einem starken Nachsetzen am Fuß getroffen worden und zu Fall gekommen. Emil Forsberg trat zum Elfmeter an und versenkte den Ball sicher im linken unteren Eck zum 2:0 (18.). Auch in der Folge ließ Leipzig nicht locker und machte weiter mächtig Druck. Angelino brachte in der 27. Minute eine Flanke aus dem Halbfeld in den Strafraum. Silva Stieg hoch und drückte den Ball mustergültig in die lange Ecke zum 3:0 ein.

Torjubel zuzm 0:4 durch Emil Forsberg
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Und RB hatte immer noch nicht genug - vor allem nicht Emil Forsberg. Kurz vor dem Pausenpfiff zog der Schwede unbedrängt aus gut 18 Metern ab und schweißte den Ball flach im kurzen Eck ein (45.). Schiri Mass pfiff direkt danach ab und beendete damit die beste Leipziger Halbzeit in der gesamten Saison.

Verwaltungsmodus nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel schaltete RB einen Gang zurück und nahm ein wenig das Tempo raus. Dies lud die Gastgeber vermehrt zu Chancen ein, die aber entweder nicht konsequent zu Ende gespielt wurden, oder von einem sicheren Josep Martinaez im Leipziger Kasten entschärft worden. Auch die Sachsen kamen noch zu weiteren Möglichkeiten. Allen voran André Silva ackerte vorne unermüdlich weiter. Am Ende war es aber erneut Nkunku, der in der 93. Minute den Schlusspunkt der RB-Gala und zum 5:0-Endstand traf.

Clinton Mata (77, Bruegge) und Andre Silva (33, RB Leipzig)
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Mit dem Sieg schieben sich die Leipziger in der Tabelle zunächst an Brügge vorbei und wahren sich damit alle Chancen auf einen Platz in der Europa League. Das zweite "Endspiel" folgt am 7. Dezember zu Hause gegen Pep Guardiola und Manchester City - aller Voraussicht nach aber ohne Zuschauer. Dennoch hat RB fortan alle Stricke in der eigenen Hand und dürfte mit dem fulminanten Auftritt gegen Brügge wieder neues Selbstbewusstsein getankt haben.

Trainerstimme

Achim Beierlorzer (RB Leipzig): "Wenn wir in so einem wichtigen Spiel am Ende mit 5:0 dastehen, dann sind wir überglücklich, auch angesichts der Gesamtsituation, in der wir uns befunden haben. Wir haben es in der eigenen Hand, in Europa zu überwintern. Das ist das Wichtigste. Die Mannschaft hat die Situation super angenommen, ich kann nur den Hut ziehen."

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 25. November 2021 | 19:30 Uhr

42 Kommentare

A.d.R. is Back vor 22 Stunden

So so, fährst du denn am Sonntag nach Köln um deinen Haufen zu sehen?? Wette da wird ganz schnell die Hose dick, deine Sorte besteht doch nur aus heißer Luft

Maza Gestern

Kleiner Tipp, tausch die 5 Mark in Euro um und kauf dir eine Landkarte, damit du endlich mal siehst, wo sich Halle bzw. Merseburg, geografisch befindet.

Quentin aus Mondragies Gestern

Ja, schau sie nochmal an. Bald alles schön in wunderschöner ROT-WEIß Kombination, wie im Georgi Dimitroff. Der Traum einer Fußball verliebten Erfurter Puffbohne. Was kann es Schöneres geben? Erfurt nach Leipzig in 37 Minuten. Geil! Erfurt nach Dresden 120 Minuten? Da weiß man, was man an Lebenszeit spart. ÄTSCH!!!! Habe ich mir doch das Richtige ausgesucht. Beim Schal nur Emblem getauscht. Habe aber zur Sicherheit noch das Alte. Man weiß ja nie.