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Fußball | DFB-PokalRB Leipzig gegen Hansa solide und nun im ViertelfinaleAchtelfinale

Stand: 19. Januar 2022, 20:44 Uhr

Solide Leistung, souveräner Sieg: RB Leipzig hat sich mit 2:0 gegen den FC Hansa durchgesetzt und steht damit im Viertelfinale des DFB-Pokals. Der Gegner dort kann übrigens nicht mehr Borussia heißen, denn nach Dortmund hat am Mittwoch Abend auch Mönchengladbach die Segel streichen müssen – beide gegen Zweitligisten.

Die erste Halbzeit war eine weitgehend einseitige Geschichte. RB dominierte, hatte 72 Prozent Ballbesitz, ließ den Ball in den eigenen Reihen kreisen, wartete geduldig auf eine Lücke in den beiden defensiven Hansa-Ketten. Die wirkten in der 6. Minute fast wie paralysiert, ließen RB vor und im Strafraum gewähren. Weder Tyler Adams zentral, noch rechts der quer flankende Lukas Klostermann oder der am langen Pfosten einköpfende Yussuf Poulsen wurden bedrängt – 1:0. Der Treffer änderte nichts. Hansas verteidigte vor allem, die langen Bälle vor zu Streli Mamba oder Risge Munsy wurden abgefangen. RB kam aber auch nur zu zwei weiteren Chancen: Willi Orban schoss vorbei (29.), Christopher Nkunku traf aus der Drehung die Latte (39.).

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Hansa mit neuem Mut

Zur Pause wechselte Hansa-Coach Härtel drei Spieler aus. Mit den Neuen presste Rostock nun aggressiver, war auch sonst flotter unterwegs – und hätte in der 51. Minute beinahe den Ausgleich erzielt. Doch der eingewechselte Nico Neidhart schoss am langen Pfosten vorbei. Der Ostseesturm flaute bald wieder ab. Trotzdem lag der Ausgleich nach schlimmen Fehlern von Peter Gulacsi (65.) und Adams (78.) durchaus in der Luft. Ansonsten hatte die RB-Defensive das Ganze gut im Griff. Ein mustergültiger Konter über Nkunku war dann der Deckel auf der Partie. Das entscheidende Tor erzielte Dani Olmo unmittelbar nach seiner Einwechslung (82.). Danach war RB dem 3:0 näher als Hansa einem Aufbäumen.

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Das sagten die Trainer

Jens Härtel (Rostock): " Abgesehen vom frühen Gegentor ist unser Matchplan gut aufgegangen. Wir kamen in Umschaltsituationen, waren gefährlich. Die Jungs haben alles reingehauen, ein riesen Spiel gemacht. Wir waren lange drin im Spiel, hätten auch zurückkommen können. Damit sind wir zufrieden, mit dem Ergebnis natürlich nicht."

Domenico Tedesco (Leipzig): "Das Erreichen der nächsten Runde war uns extrem wichtig. Wir haben das Spiel lange kontrolliert, dann aber oft den Tempowechsel in Richtung gegnerischem Strafraum geschafft. Das war der Wermutstropfen. In der zweiten Hälfte haben wir das etwas besser gemacht und zum Glück das 2:0 erzielt. Es geht noch besser."

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 19. Januar 2022 | 21:45 Uhr

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