Fußball | Sachsenpokal Eilenburg setzt sich souverän in Neustadt durch

22. Spieltag

Der FC Eilenburg steht im Halbfinale des Sachsenpokals. Der Oberligist gewann am Sonnabend deutlich mit 5:1 (2:0) bei Landesligist LSV Neustadt/Spree und erwartet nun am 28. März den 1. FC Lok Leipzig zum Spiel des Jahres.

Miguel Pereira Rodrigues (Neustadt/Spree) läuft auf Eilenburgs Toni Majetschak zu.
Bildrechte: Julia Gassauer/LSV Neustadt/Spree

Vor 274 Zuschauern am Rasenplatz am Hammer zeigte der FCE nach leichten Anlaufschwierigkeiten ab der 20. Minute, dass er der klare Favorit war. Christoph Bartlog erzielte mit einem präzisen Abschluss den Führungstreffer (22.), Dennis Kummer legte sechs Minuten später mit einem ebenfalls platzierten Flachschuss nach. Trotz einiger guter Gelegenheiten blieb es bis zur Pause beim Spielstand von 0:2.

Neustadt schafft noch den Ehrentreffer

In der zweiten Hälfte fiel dann schnell die Vorentscheidung: Tim Bunge ging bis zur Grundlinie durch und passte auf Benjamin Luis, der aus drei Metern nur noch einschieben brauchte (50.). Endgültig den Deckel drauf machte Bartlog in der 66. Minute mit seinem zweiten Treffer per schönem Heber über LSV-Keeper Mikolaj Gorzelanski. Eilenburgs Grieche Alexandros Dimespyra erzielte schließlich noch das 5:0 nach einer Ecke (82.). Kurz darauf gelang den Lausitzern der Ehrentreffer durch Gracjan Arkuszewski nach einem Gestocher im Strafraum (84.). So hatten auch die LSV-Fans noch ein bisschen Grund zum Jubeln.

Trainerstimmen zum Spiel

Nico Knaubel (Eilenburg): "Die Mannschaft hat extrem viel von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben flüssig und dynamisch gespielt und hätten in der ersten Hälfte noch zwei Tore mehr machen müssen. Ich habe in der Halbzeit auf das Momentum hingewiesen, das wir nicht verschenken sollten, denn bei einem Anschlusstreffer kann das Ganze nochmal kippen. Und dann in der 50. Minute das 3:0 - Haken dran. Die Gegenwehr von Neustadt war weg und wir haben noch zwei tolle Tore gemacht. Wir sind überglücklich, nun ein schönes Heimspiel im Halbfinale gegen Lok Leipzig zu haben."

Andreas Born (Neustadt): "Wir hatten uns eigentlich viel vorgenommen, deswegen ist jetzt die Enttäuschung groß. Man hat dann den Klassenunterschied schon gesehen. Wir haben die ersten 20 Minuten ganz gut mitgehalten, aber dann waren schon ein paar Defizite zu erkennen. Der Raum wurde immer größer und das hat Eilenburg optimal genutzt. Wir hatten selber auch ein paar Möglichkeiten, bei denen wir zu unkonzentriert waren. Die Jungs lassen zwar noch ein bisschen den Kopf hängen, aber wir müssen das jetzt abhaken, da wir nächste Woche nach Bautzen müssen. Da geht's in der Landesliga wieder um Punkte und das ist auch extrem wichtig für uns."

cdi

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 15. Februar 2020 | 14:00 Uhr

1 Kommentar

Loko 66 vor 36 Wochen

Sicher ein Highlight für EB. Aber rechnet euch nicht zuviel aus , denn wir sind - Gott sei Dank - nicht Chemie