Fußball | FSA-Pokal 1. FC Magdeburg gibt sich in Haldensleben keine Blöße

Achtelfinale

Der 1. FC Magdeburg ist souverän ins Viertelfinale des FSA-Pokals eingezogen. Ein frühes Traumtor von Henry Rorig bereitete dem Drittliga-Spitzenreiter den Weg zu einem letztendlich ungefährdeten 5:0 (4:0)-Auswärtssieg beim Haldensleber SC.

Maximilian Franzke 1. FC Magdeburg,14 gegen Torwart Florian Switala Haldensleber SC.
Maximilian Franzke war einer von fünf verschiedenen FCM-Torschützen in Haldensleben. Bildrechte: imago images/Christian Schroedter

Konzentriert und problemlos hat der 1. FC Magdeburg die Verbandsligahürde Haldesleber SC im Achtelfinale des FSA-Pokals gemeistert. Nur einmal wurde es wirklich eng für den Drittliga-Spitzenreiter – als Felix Kaschlaw Mitte der ersten Halbzeit urplötzlich freie Schussbahn hatte und Profidebütant Noah Kruth im FCM-Kasten zu einer guten Parade zwang (26.).

Torjubel - Torschütze Henry Rorig 1. FC Magdeburg,15 trifft zum 0-1.
Traumtorschütze Henry Rorig (hi.) wird von den Kollegen abgeklatscht. Bildrechte: imago images/Christian Schroedter

FCM macht schon vor der Pause alles klar

Zu diesem Zeitpunkt führten die von Trainer Christian Titz im Vergleich zum Türkgücü-Heimsieg auf acht Positionen veränderte Anfangself jedoch schon mit 2:0. Vor allem Henry Rorigs Fernschusskracher aus über 30 Metern in die Maschen (9.) begeisterte die über 2.000 Zuschauer in Haldesleben – und legte den Grundstein für das ungefährdete Weiterkommen. Connor Krempicki (19.), Maximilian Franzke auf Vorlage von Rorig (36.) und Korbinian Burger (44.) erhöhten noch vor der Pause auf 4:0.

Anschließend spielten es die Gäste aus der Landeshauptstadt aufmerksam über die Zeit. Der HSC verteidigte aufopferungsvoll und kassierte bis kurz vor Schluss zunächst kein weiteres Gegentor mehr. Erst der heute als Joker gebrachte Baris Atik setzte den Schlusspunkt – mit einer humorlosen Direktabnahme nach Raphael Obermairs Flanke (87.).

Trainerstimme

Marko Fiedler (Haldensleber SC): "Es war einfach eine geile Stimmung. Wir haben es genossen. Schade, dass wir kein Tor geschossen haben, das hatten wir uns eigentlich vorgenommen. Insgesamt ein Riesenkompliment an die Mannschaft. Das Ergebnis ist ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen. Wir wünschen Magdeburg jetzt den Aufstieg und den Pokal können sie von mir aus jetzt auch holen."

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mhe

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Sachsen-Anhalt Heute | 09. Oktober 2021 | 19:00 Uhr

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