Fußball | FSA-Pokal FCM und HFC im Gleichschritt - Halberstadt scheitert im Elfmeterschießen

Viertelfinale

Das Favoriten-Duo 1. FC Magdeburg und Hallescher FC hat das Halbfinale im FSA-Pokal erreicht. Im Viertelfinale gewannen beide mit dem gleichen Resultat. Regionalligist Germania Halberstadt musste dagegen bei Einheit Wernigerode die Segel streichen.

Romonta Amsdorf - 1. FC Magdeburg 1 min
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Der 1. FC Magdeburg hat sich für das Halbfinale des FSA-Pokals qualifiziert. Ohne die ganz großen Probleme setzte sich der Drittliga-Tabellenführer beim Verbandsligisten Romonta Amsdorf durch. Hier gibt es die Treffer.

Sa 13.11.2021 14:55Uhr 00:44 min

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1. FC Magdeburg glanzlos ins Halbfinale

Ohne zu glänzen hat Fußball-Drittliga-Tabellenführer 1. FC Magdeburg das Halbfinale im FSA-Pokal erreicht. Beim Sechstligisten Romonta Amsdorf gewann die stark ersatzgeschwächte Elf von Christian Titz am Samstag (13.11.2021) mit 2:0. Bei Amsdorf gab Trainer Farih Kadic, der künftig bei Oberligist VfL Halle 96 arbeitet, seinen Ausstand.

Die Gäste waren überlegen, blieben vorne aber trotz nominell zweier Mittelstürmer mit Kai Brünker und Jan-Luca Schuler ohne die große Durchschlagskraft. Erst eine Minute vor dem Ende traf Jason Ceka nach Steckpass von Nico Granatowski. Amsdorf durfte bei einer Doppelchance in der 55. und 56. Minute vom Ausgleich träumen, aber FCM-Keeper Benjamin Leneis passte auf, dann misslang ein Hackenversuch von Romonta-Kapitän Alexander Gründler. Mit dem 2:0 von Schuler (68.), der eine schöne Vorarbeit von Amara Condé zu einem Schuss ins lange Eck nutzte, war die Partie praktisch entschieden.

In den letzten Minuten gab Titz den Torhütern Dominik Reimann und Noah Kruth Spielpraxis – als Feldspieler. Reimann lief mit der gewohnten der Nr. 1 auf – für einen Feldspieler ein Kuriosum. Einen echten Titelverteidiger gibt es im FSA-Pokal in dieser Saison nicht. In der vergangenen Saison wurde das Finale Halle gegen FCM als Quali-Spiel für den DFB-Pokal ausgetragen.

HFC siegt mit viel Mühe gegen Westerhausen

Der Hallesche FC hat das FSA-Pokalspiel beim SV 1890 Westerhausen für sich entscheiden können. Mit viel Mühe gegen einen starken Verbandsligisten zieht der HFC mit 2:0 (0:0) in die nächste Runde ein. Shcherbakovski und Löder trafen für die Gäste in der zweiten Halbzeit.

Die Wolfsbergelf aus Westerhausen zeigte eine beachtliche Leistung gegen den Favoriten aus Halle und hielt den HFC in Halbzeit eins fast gänzlich vom eigenen Tor fern. Halle war zwar spielbestimmend, konnte sich aber wenig Chancen erarbeiten, sodass es mit einem 0:0 in die Pause ging.  

Jan Shcherbakovski, Hallescher FC, am Ball.
Jan Shcherbakovski ebnete mit seinem Führungstreffer den Weg zum Erfolg. Bildrechte: imago images/Jan Huebner

Nach dem Seitenwechsel knackten die Gäste dann mit einem Doppelschlag den Abwehrriegel der Hausherren. Jan Shcherbakovski machte in der 55. Minute das 1:0, ehe Elias Löder in der 60. Minute auf 2:0 erhöhte. Die beiden Treffer reichten dem HFC schließlich zum Sieg und bedeuteten den Endstand gegen eine Wolfsbergelf, die sich an diesem Nachmittag sehr teuer verkauft hatte.

Wernigerode gewinnt verrückte Partie im Elfmeterschießen

Eintracht Wernigerode hat den Favoriten aus Halberstadt bezwungen und sich im Pokalderby mit 7:6 (0:0) nach Elfmeterschießen durchgesetzt.

Die weitestgehend höhepunktarme Partie lebte lange von der Spannung und ihrem Derby-Charakter. Mitte der ersten Halbzeit gab es den einzigen wirklich großen Aufreger der regulären Spielzeit. Nach einem Foul an Germania-Keeper Cichos kochten die Gemüter hoch und es kam zur Rudelbildung. Aus dieser resultierten insgesamt drei gelbe Karten, sowie ein Platzverweis für Stefan Korsch. Der Halberstädter hatte einem Gegenspieler an den Hals gegriffen und sah dafür zu Recht die rote Karte.

90 Minuten gingen torlos vorüber, so ging es in die Verlängerung. Auch hier passierte zunächst wenig Gefährliches und es hatte den Anschein, dass sich beide Mannschaften aufs Elfmeterschießen einigen wollten. Doch ein Standard in der 105. Minute brachte wieder Feuer ins Spiel. Nils Schätzle schlug eine Ecke für Germania in den Strafraum, wo Patrick Baudis hochstieg und zum 1:0 einköpfte. Es sah alles nach einem Sieg für die Gäste aus, doch in der 120. Minute zeigte der Schiedsrichter plötzlich auf den Punkt. Marcel Kohn war der Ball im eigenen Strafraum an die Hand gesprungen. Eintrachts Gino Dörnte verwandelte für die Gastgeber und so ging es doch noch ins Elfmeterschießen.

Dort behielten die Wernigeröder dann die Nerven. Nach fünf Schützen stand es weiterhin Remis – beide Teams hatten jeweils zweimal verschossen. Am Ende war Mika Hess der entscheidende Mann und traf nach einer verrückten Schlussphase zum 7:6-Endstand.

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Jens Härtel
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Romonta Amsdorf - 1. FC Magdeburg
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Dieses Thema im Programm: MDR S-ANHALT | MDR Sachsen-Anhalt Heute | 13. November 2021 | 19:00 Uhr

24 Kommentare

Maza vor 9 Wochen

Du musst nicht versuchen ,dich hier " frei zu schwimmen ". Und das hier viele mitbekommen haben, dass ich zu meinem
" kleinem HFC " stehe ,ist mir auch Recht. Es haben aber auch sehr viel Leute mitbekommen, dass du ein begeisterter Anhänger vom Brauseverein bist. Musst du aber mit dir selbst klar machen, Kleiner!

Meiner Meinung nach... vor 9 Wochen

Zum Glück. Finde es trotzdem nicht richtig. Vielleicht liegt der Grund in der Anwesendheit des Sohnes von Ch.Titz. Wollte vielleicht noch einmal den mitspielenden Torhüter demonstrieren, als Spass.
Nach der Demonstration des Könnens von Leneis... wir können auf Dominik Reimann nicht verzichten. Ich wäre kein, auch noch so geringes, Risiko eingegangen. War keine professionelle Entscheidung! Punkt.

Meiner Meinung nach... vor 9 Wochen

Grottenkick ist es, wenn man etwas anderes erwartet. Dem FC Romota mache ich auch keinen Vorwurf. Das ist was sie spielen können. Überhart wurde das Spiel auch nicht geführt. Die Performence des FCM war aber gerade in HZ Eins nicht ausreichend. Kann auch nicht am Untergrund gelegen haben. Technische Schwächen und schlechtes, durchsichtiges Passspiel sind eben zu kritisieren. Ich erwarte von Profis mehr. Die Fehler vom Torhüter des FCM, gerade in der Anfangszeit, waren haarsträubend. Oft genug Einstellungssache. Trainer Titz war auch alles andere als begeistert. Wenn Sie diese Leistung relativieren möchten, dann bitte. Steht Ihnen frei. Riekmann hat im Übrigen ein sehr gutes Spiel gezeigt. Er zeigte sehr gutes Spielverständnis und spielte überdurchschnittlich. Wäre nach dieser Leistung eine Startelfalternative. Haben Sie wahrscheinlich auch gesehen, oder?
Zwei Minuten vor Schluss muß man nicht wechseln. Vor allem nicht so einen Stuss! Punkt.