Fußball | Sachsenpokal Chemnitz und Chemie Leipzig feiern Schützenfeste

Achtelfinale & 3. Hauptrunde

Im Sachsenpokal-Nachholspiel hat der Chemnitzer FC souverän das Achtelfinale erreicht. Beim SV Liebertwolkwitz traf der CFC gleich sieben Mal. Chemie Leipzig hatte gegen den Dresdner SC ebenfalls wenig Mühe und machte das halbe Dutzend voll.

Chemnitz - Liebertwolkwitz
Der CFC traf gleich sieben Mal Bildrechte: Picture Point/Sven Sonntag

Rekordpokalsieger Chemnitz lässt in Liebertwolkwitz nichts anbrennen

Vorjahresfinalist Chemnitzer FC hat mit einem klaren 7:0-Erfolg beim SV Liebertwolkwitz im Nachsitzen das Achtelfinale im Fußball-Sachsenpokal erreicht. Die Partie konnte erst an diesem Samstag (13.11.2021) ausgetragen werden, weil zuvor die Rand-Leipziger am grünen Tisch gegen den VfB Weißwasser weiter gekommen waren.

Schon zur Pause führte der Regionalligist beim Siebtligisten klar mit 4:0, Simon Noah Roscher (26.) und Kevin Freiberger (33.) sorgten für einen beruhigenden Vorsprung. Nach einem Blitz-Doppelpack (36./37.) durfte Furkan Kircicek kurz von einem lupenreinen Hattrick träumen. Doch dann gab es 35 Minuten lang keine weiteren CFC-Tore, Liebertwolkwitz hatte nun sogar Chancen zum 1:4. Erst in der Schlussphase netzten dann Joker Andis Shala (72.), der von einer Verletzung genesene Verteidiger Robert Zickert (81.) und Christian Bickel (90.) zum 7:0 ein. Bereits am Mittwoch geht es für den CFC im Pokal bei der SV Panitzsch/Borsdorf weiter. Anpfiff am Buß- und Bettag ist um 13:00 Uhr. Der Klub aus der Leipziger Stadtliga stand noch nie im Pokal-Achtelfinale.

Chemie Leipzig lässt Dresdner SC keine Chance

Die BSG Chemie Leipzig ist nach einem souveränen Auftritt gegen den Dresdner SC weiter im Lostopf des Sachsenpokals. Gegen den Siebtligisten gewannen die Grün-Weißen mit 6:0 (2:0), das Ergebnis hätte durchaus noch höher ausfallen können.

Mvibudulu trifft beim Comeback

Stephané Mvibudulu
Stephane Mvibudulu feierte sein Comeback. (Archiv) Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Die Leutzscher ließen von der ersten Sekunde keinen Zweifel daran, wer hier als Sieger vom Platz gehen wird. Nach langer Verletzungspause stand Stephane Mvibudulu in der Startelf der Chemiker und feierte sein Comeback mit dem 1:0 in der siebten Minute. Danach ging es munter weiter, doch der zweite Chemie-Treffer ließ bis zur 37. Minute auf sich warten. Mvibudulu steckte zu Dennis Mast durch, der sich die Chance nicht entgehen ließ und zum 2:0 vollendete. Die Gäste konnten sich bei ihrem Torwart Johnny Nestler bedanken, dass es für sie bis zur Pause bei diesen zwei Gegentoren blieb.  

Jäpel mit Doppelpack

Trotz des Klassenunterschiedes hatten die 1.446 Zuschauer im Alfred-Kunze-Sportpark, darunter 150 DSC-Fans, doch ein bisschen mehr Gegenwehr vom Sportclub erwartet. Chemie trumpfte weiter auf und besorgte durch Mauer (67.) das 3:0. Fluchs legte Anton Kanther zwei Minuten später mit einem Lupfer das 4:0 nach. Jetzt war die Partie endgültig entschieden, doch die Grün-Weißen hatten weiter Spaß am Tore schießen. Nach Foul an Alexander Bury im 16er gab es Elfmeter. Denis Jäpel übernahm Verantwortung und traf vom Punkt zum 5:0 (78.). Keeper Nestler ahnte die Ecke, doch gegen den platzierten Schuss war er machtlos. Eine Minute vor dem Abpfiff machten die Gastgeber dann das halbe Dutzend voll. Erneut war es Jäpel, der nach einem langen Pass von Chemie-Torwart Benjamin Bellot die Kugel ersprintete und in den Winkel feuerte.

Denis Jäpel, 33, Chemie
Denis Jäpel traf doppelt. (Archiv) Bildrechte: imago images/Picture Point

cke/jmd

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Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 13. November 2021 | 19:00 Uhr

11 Kommentare

Hannchen vor 32 Wochen

Marco hat doch Recht. Unter normalen Umständen würden unsererseits gegen Chemie locker 25000 blau-gelbe Fans kommen, und von euch maximal 700-800. Insofern sind die 450 Euch zugestandenen Karten doch eine wahnsinnige Menge. Auch die RB-Fans drücken mehrheitlich LOK die Daumen, das hat Chili und Quelle in geheimen, noch nicht veröffentlichten Analysen schon erarbeitet.

Nichts_auf_der_Welt_bringt_uns_zu_Fall vor 32 Wochen

Marco, das ist genau so lächerlich wie das, was du in eurem Forum schreibst. Wenn man gegen einen mehrere Ligen tiefer spielenden Verein im Achtelfinale im Landespokal spielt, kommen nun mal weniger Leute als zu RL-Spielen oder wenn es Zwickau oder Chemnitz gewesen wären. Das Derby haben wir schon in der Hinsicht gewonnen, dass es überhaupt kommt . Frag mal deinen Kumpel Chili, der kann es heute noch nicht glauben, dass wir Regionalliga spielen. Davor, dass wir mehr als einen Reisebus zusammen bekommen, scheint man ja ganz schöne Angst zu haben. Oder warum werden uns von "Fußball pur" nur 450 Karten zugestanden. Euer Auswärtsmob bei den letzten Derbys in Leutzsch war natürlich beeindruckend.

Lok vor 32 Wochen

Im Landespokal würde es eben auffallen, wenn 3.500 Zuschauer angesagt werden obwohl nur 1.300 Leute im Stadion sind. Die Masche funktioniert bei Chemie nur in Punktspielen, da aber zuverlässig.
Hannchen und Double1982 hatten aber viel Spaß heute und haben ihre Grün-Weißen Helden völlig zu Recht bejubelt. Hannchen meinte sogar zu Double, dass man in der Form kommende Woche Lok 4:0 bis 5:0 weghauen wird. Auf alle Fälle wird man gemeinsam mit BlattClaus einen phänomenalen Auswärtsmob auf die Beine stellen, vielleicht sogar einen kompletten Reisebus. Double hat aber noch Zweifel, ob man den voll bekommt. Schließlich ist es nur Chemie und nicht der DSC.