Jubel bei Jena
Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Fußball | Thüringenpokal Carl Zeiss Jena locker in die 3. Pokalrunde

2. Runde

Pflichtaufgabe souverän gelöst. Carl Zeiss Jena ließ auf einem Trainingsplatz in Großengottern nichts anbrennen. So hoch wie Erfurt vor einem Jahr gewann Jena aber nicht.

Jubel bei Jena
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Drittligist Carl Zeiss Jena ist mühelos in die 3. Runde im Thüringenpokal eingezogen. Bei Landesklasse-Vertreter Großengottern gewann CZ am Freitagabend locker 5:0 (3:0).

Schönstes Tor des Abends von Zejnullahu

Jena-Coach Lukas Kwasniok ließ sein Team aus dem vollen Training und mit einigen Reservisten spielen - und seine Mannschaft zeigte dem Kontrahenten aus der siebten Liga von Beginn an den Klassenunterschied auf. Rene Eckardt eröffente den Torreigen bereits zeitig mit einem Schuss ins rechte untere Eck (10.). Ein Eigentor (Steve Daniel/27.), ein Doppelpack von Kapitän Julian Günther-Schmidt (33./61.) und Eroll Zejnullahu (65.) machten das 5:0 perfekt. Der frühere Berliner Zejnullahu erzielte dabei das schönste Tor des Abends: Nach einer Ecke traf er volley aus 20 Metern zum 5:0-Endstand.

Weitere gute Chancen ließ Jena liegen und scheiterte zudem immer wieder am gut aufgelegten Torhüter Sören Trappe. So verpasste CZ im Unstrut-Hainich-Kreis einen höheren Sieg als Rot-Weiß Erfurt, das im Vorjahr im Thüringenpokal in Großengottern 8:1 gewann.

Soeren Trappe (Tormann Grossengottern) (Mitte) rettet gegen Julian Guenther-Schmidt (Haengende Spitze Jena) (re.) und Manuel Maranda (Verteidiger Jena) (li.) beim Landespokalspiel Großengottern vs. Jena (06.09.2019)
Großengottern-Keeper Trappe (Mitte) verhinderte eine höhere Niederlage. Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Großengottern: Keine Torchance auf Holper-Platz

Großengottern, das in der Landesklasse als Tabellen-Zwölfter gegen den Abstieg spielt, hatte im gesamten Spiel keine Chance, verteidigte bis zum Abpfiff aber couragiert. Immerhin: Carl-Zeiss-Keeper Flemming Niemann musste nach Platzunebenheiten und bei sehr spärlichem Flutlicht aber zweimal nachfassen.

Drei Flutlichtmasten und Schiedsrichter-Assistent Marko Gassmann (vorn) beim Landespokalspiel Großengottern vs. Jena (06.09.2019)
Flutlichtatmosphäre in Großengottern. Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Das sagten die Trainer

Lukas Kwasniok (Trainer und Sportdirektor Carl Zeiss Jena) beim Landespokalspiel Großengottern vs. Jena (06.09.2019)
Lukas Kwasniok: "Pflichtaufgabe bravourös gelöst" Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Lukas Kwasniok (Trainer Jena): "Die Jungs haben die Pflichtaufgabe bravourös gelöst und haben mit voller Konzentration gespielt. Natürlich kann man aus dem Spiel nichts für die Liga ableiten. Aber man sieht schon, dass die Veränderungen in unserem Spiel wirken."

Andreas Renz (Trainer Großengottern): "Mit dem Ergebnis können wir letztendlich zufrieden sein. Unser Torhüter Sören Trappe hat eine überragende Torhüterleistung gezeigt. Kämpferisch kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sicherlich hätten wir etwas entschlossener auf das Ehrentor spielen können. Aber das war eine rundum gelungene Veranstaltung. Ich hoffe, dass wir den Elan aus dem Spiel in die Liga mitnehmen können. Jena war ein sehr angenehmer Gast, eine sehr bodenständige Truppe. Der Austausch mit Trainer Kwasniok war sehr toll. Jena hat sicher nicht alles ausgereizt, das war für uns und das Ergebnis gut."

Dirk Hofmeister

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGENJOURNAL | 07. September 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 06. September 2019, 20:48 Uhr

1 Kommentar

Wolfus vor 10 Wochen

Werter Herr Kwasniok,das Sie den Kapitän Eckardt abgesetzt haben,ist völlig richtig,denn er läuft seit geraumer Zeit seiner Form hinterher.
Als Auswechselspieler kann er der Mannschaft vielleicht ab und an helfen.