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Fußball | ThüringenpokalCarl Zeiss Jena ohne Probleme im Schneegestöber beim FC Thüringen WeidaViertelfinale

Stand: 19. November 2022, 16:33 Uhr

Der FC Carl Zeiss Jena hat sein Viertelfinale im Thüringenpokal gegen den FC Thüringen Weida trotz widriger Platzverhältnisse deutlich gewonnen. Am Ende stand ein 5:0 (2:0) gegen den Landesligisten und das Halbfinale für den FCC.

Verschneiter Platz in Weida verhindert Tempospiel

Der Wintereinbruch ging in den vergangenen Tagen auch nicht am Sportplatz Roter Hügel in Weida vorbei, wodurch beide Mannschaften in der ersten Halbzeit eher langsamen Fußball boten. Das kam den Gastgebern prinzipiell entgegen, die dadurch in der Defensive mehr Zeit hatten, auf Jenaer Angriffe zu reagieren. Nach zwei guten Jenaer Chancen (1. Minute/Maximilian Krauß und 2. Minute/Jonathan Muiomo) verlangsamte sich das Spiel zunächst. Weida spielte mit und traute sich in wiederkehrenden Kontern nach vorn, gab aber keine zwingenden Torschüsse ab. Die besten Chancen hatten Maximilian Dörlitz (7.) und Julius Grabs (11.). Dennoch war Jena klar die aktivere Mannschaft, die Thüringen Weida durch konstant hohen Druck mehrfach in Verlegenheit brachte.

Jena-Doppelpack besiegelt Spiel

Mitte des ersten Spielabschnitts brach Carl Zeiss dann doch durch die Abwehr der Gastgeber. Nach einer geklärten Ecke in der 25. Minute kam der Ball noch einmal in den Strafraum, wo Burim Halili mit seinem Nachschuss für das 1:0 sorgte. Nur kurz darauf erhöhte Grimm (32.), der nach einem Zuspiel in den Strafraum leichtes Spiel mit der Abwehr hatte und zum 2:0 einschob.

Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Torpremiere für Ohurtsov

Mit dem Seitenwechsel verschwand der Schnee ein wenig, doch Jena hatte erneut wenig Torerfolg in den ersten Minuten. Erst der eingewechselte Oleksii Ohurtsov konnte in der 58. Minute für das nächste Jenaer Tor sorgen. Für den Ukrainer, der bisher nur in Pokalspielen zum Einsatz kam, war es das erste Tor im Dress des FCC.

Jena bringt Sieg sicher nach Hause

Wenig später holte sich Dominic Schmidt noch eine Rote Karte für ein unglückliches, aber grobes Foulspiel gegen Justin Petermann ab und sorgte spätestens damit für die endgültige Entscheidung (70.). Weida kam durch Tim Urban zwar nochmal zu einer Chance (77.), die nur knapp den rechten Pfosten verfehlte, doch in der Schlussphase blieb Jena eiskalt und erzielte durch ein Eigentor von Kai Schumann, der einen Schuss von Krauß leicht abfälschte (86.), und den eingewechselten Vasileios Dedidis den 5:0-Endstand.

Schwere Wochen für Jena

Die nächsten Spieltage halten einiges bereits für den FCC und Interimscoach Henning Bürger. Am kommenden Spieltag geht es zu den formstarken Chemnitzern, die jedoch im Sachsenpokal so ihre Probleme hatten (27. November, 14 Uhr). Danach stehen schon Babelsberg und Lok Leipzig in den Startlöchern.

Stimmen zum Spiel

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 18. November 2022 | 21:45 Uhr

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