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Carl Zeiss Jena steht im Halbfinale des Thüringenpokals. (Archiv) Bildrechte: imago images/Matthias Koch

Fußball | ThüringenpokalCZ Jena, Meuselwitz und RW Erfurt mit FavoritensiegenViertelfinale

Stand: 13. November 2021, 16:29 Uhr

Carl Zeiss Jena, der ZFC Meuselwitz und Rot-Weiß Erfurt stehen im Halbfinale des Thüringenpokals. Die Favoriten taten sich am Samstag (13.11.) in ihren Spielen teilweise schwer, konnten sich am Ende aber dennoch durchsetzen. Carl Zeiss Jena musste gegen den FC Erfurt Nord sogar in die Verlängerung. Der vierte Teilnehmer der Vorschlussrunde ist die SpVgg Geratal.

Carl Zeiss Jena müht sich ins Halbfinale

Der FC Carl Zeiss Jena steht im Halbfinale des Thüringenpokals. Gegen den Landesligisten FC Erfurt Nord kam die Elf von Trainer Andreas Patz am Samstag zu einem 3:0-Erfolg nach Verlängerung.

Vor 400 Zuschauern im Sportplatz Grubenstraße in Erfurt tat sich der Titelverteidiger lange schwer. Chancen gab es in Halbzeit eins kaum, die beste hatten noch die Gastgeber als FCC-Keeper Lukas Sedlak all sein Können gegen Philip Menz aufbieten musste (11.).

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der Favorit die Schlagzahl und dominierte die Partie. Dass es trotz zahlreicher Hochkaräter, darunter ein Lattentreffer von FCC-Kapitän Maximilian Oesterhelweg und einigen klägliche Versuchen vorbei am leeren Tor, in die Verlängerung ging, lag auch an der kämpferisch enorm starken Leistung des FC Erfurt Nord, der durch Maximilian Stolpe beinahe sogar in Führung gegangen wäre (75.).

In der Verlängerung erhöhte Jena abermals die Schlagzahl und ging nach einem satten Fernschuss von Marcel Hoppe schließlich verdient mit 1:0 in Führung (93.). Maurice Hehne und Maximilian Krauß erhöhten den Vorsprung (103./119.).

Jena-Trainer Andreas Patz braucht gegen den FC Erfurt Nord starke Nerven. (Archiv) Bildrechte: IMAGO / Bild13

Förster ebnet ZFC-Halbfinaleinzug 

Der ZFC Meuselwitz steht nach einen 3:0 (1:0)-Erfolg beim Siebtligisten SV Jena-Zwätzen in der Vorschlussrunde des Thüringenpokals.

Der Regionalligist ging mit seiner besten Elf ins das Duell beim Landesklassevertreter. Einzig auf der Bank gab es eine Änderung. Statt David Bergner betreute Daniel Rupf das Team. Der etatmäßige Chef war noch einmal in seiner Tätigkeit als Co-Trainer von Litauen unterwegs.

Die Rollen waren klar verteilt. Regionalligist Meuselwitz machte das Spiel, Jena-Zwätzen versuchte es mit schnellem Umschaltspiel. Beide Teams kamen früh zu guten Chancen, das Tor gelang aber dem ZFC. Nach einer Ecke schob Benjamin Förster den Ball überlegt in die Maschen (21.). In der Folge wurde der ZFC etwas aktiver, Kapitän René Eckardt traf aber nur das Aluminium.

Nach dem Seitenwechsel sorgten erneut Förster (48.) und Nils Miatke per Elfmeter (53.) dann schnell für klare Verhältnisse. Dennoch verkaufte sich Jena-Zwätzen weiter gut, spielte mutig nach vorne und kam vor rund 500 Zuschauern selbst noch gut zum Abschluss. Ein Tor wollte den Gastgebern trotz aller Bemühungen aber nicht gelingen.

Traf doppelt: Benjamin Förster. (Archiv) Bildrechte: imago images/opokupix

Westvororte bietet RWE lange Paroli                                      

Rot-Weiß Erfurt hat mit Mühe und dank Unterstützung des Gegners das Halbfinale im Landespokal erreicht. Bei der SG TSV Gera-Westvororte gab es einen 2:1 (0:0)-Sieg.

RWE versuchte von Beginn an das Spiel zu machen, doch der Landesligist aus Ostthüringen hielt mit defensiver Geschlossenheit und Körperlichkeit dagegen. So ergaben sich für Erfurt kaum Abschlüsse. Nach Großchancen stand es nach 45 Minuten 1:1.                                      

Auch in Halbzeit zwei war kein Klassenunterschied zu sehen. Nach 76 Minuten ging Erfurt schließlich durch Hedy Chaabi in Führung. Er wurde im Sechzehner angespielt und konnte ungestört zur Führung treffen. Wenig später profitierte RWE von einem Torwartfehler der Gäste. Statt den Ball wegzuschlagen, verlor Clemens Bierbaum an der Torauslinie den Ball, wieder war Chaabi zur Stelle, der auf 2:0 erhöhte. Erfurt spielte nun auf Zeit, doch die Gastgeber meldeten sich noch einmal zurück. Per direkt verwandeltem Freistoß von Tim Richter kam Westvororte noch einmal heran (88.). So musste sich Erfurt dann noch durch acht Minuten Nachspielzeit zittern, bis der Sieg feststand.

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ten/rho

Dieses Thema im Programm:MDR THÜRINGEN | THÜRINGENJOURNAL | 13. November 2021 | 19:00 Uhr

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