Champions League Gruppen-Auslosung in Monaco
Champions League: Gruppen-Auslosung in Monaco. Bildrechte: imago images / PanoramiC

Fußball | Champions League Termine stehen - RB Leipzigs Gegner im Check

RB Leipzig startet am 17. September in die Gruppenphase der Champions League. Der Meisterschaftsdritte reist in die portugiesische Hauptstadt. Der erste Heimauftritt steigt am 2. Oktober gegen Olympique Lyon. Wir haben die drei Vorrundengegner einmal genauer unter die Lupe genommen.

Champions League Gruppen-Auslosung in Monaco
Champions League: Gruppen-Auslosung in Monaco. Bildrechte: imago images / PanoramiC

Die sechs Gruppenspiele sind also terminiert, sollte es zu einer Entscheidung erst am sechsten und letzten Spieltag kommen, gastiert Leipzig beim französischen Meisterschafts-Dritten Olympique Lyon.

Die Gruppenspiele im Überblick
17.09.2019, 21:00 Uhr Benfica Lissabon - RB Leipzig
02.10.2019, 21:00 Uhr RB Leipzig - Olympique Lyon
23.10.2019, 18:55 Uhr RB Leipzig - Zenit St. Petersburg
05.11.2019, 18:55 Uhr Zenit St. Petersburg - RB Leipzig
27.11.2019, 21:00 Uhr RB Leipzig - Benfica Lissabon
10.12.2019, 21:00 Uhr Olympique Lyon - RB Leipzig
   

Wie muss man die Gegner von RB Leipzig einschätzen? Wir haben uns die drei Teams etwas genauer angeschaut.

Teamcheck: Zenit St. Petersburg

Spieler vom Club Zenit Malcolm
Teuerster Neuzugang bei Zenit: Malcolm Bildrechte: imago images / Russian Look

Der amtierende russische Meister hatte bereits vor anderthalb Jahren die Klingen mit den Leipzigern gekreuzt. RB schaffte nach einem 2:1 und 1:1 noch unter Trainer Ralph Hasenhüttl den Sprung ins Viertelfinale der Europa League. Der Star der Mannschaft ist ohne Zweifel Malcolm, der für gut 40 Millionen Euro vom FC Barcelona im Sommer geholt wurde. Immerhin zwölf Millionen Euro legte Zenit für Douglas Santos vom Hamburger SV auf den Tisch. Trainer von Zenit ist aktuell Sergej Semak, der 2018 übernahm und das Team gleich zur Meisterschaft führte. Semak hatte zwischen 2010 und 2013 auch schon für Zenit als Spieler die Fußballschuhe geschnürt. In der Champions League standen die Russen zum letzten Mal 2015/16, scheiterten dort im Achtelfinale an Benfica Lissabon. Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte liegt elf Jahr zurück. Im damaligen UEFA-Cup holte Zenit gegen Glasgow Rangers (2:0) den Pott, sicherte sich danach auch noch den Supercup gegen Manchester United (2:1).

Teamcheck: Benfica Lissabon

Bruno Lage
Meistermacher von Benfica Lissabon: Bruno Lage Bildrechte: imago images / GlobalImagens

Benfica Lissabon ist der Abonnement-Meister in Portugal. In den letzten sechs Jahren wurde Benfica fünf Mal Meister, einmal Zweiter. In der Champions League konnte der zweimalige Sieger im Landesmeister-Pokal (1961/1962) allerdings nie an die alten Erfolge anknüpfen, überstand in den letzten beiden Spielzeiten nicht die Gruppenphase. 2013 und 2014 erreichte Lissabon aber in der Europa League jeweils das Endspiel, unterlag dann gegen den FC Chelsea (1:2) und FC Sevilla (2:4 n.E.). Trainer bei Benfica ist Bruno Lage, der im Januar das Amt angetreten hatte und das Team von Platz vier noch  zur Meisterschaft führte. Sein Vorgänger Rui Vitoria hatte Benfica vier Jahre betreut. Die teuersten Neuzugänge sind seit dieser Saison die beiden Offensivkräfte Roul de Tomas (Real Madrid) und Carlos Vinicius (SSC Neapel) . Für beide legte der Verein insgesamt gut 37 Millionen Euro hin. Dafür verloren die Portugiesen das 19-jährige Sturmtalent Joao Felix für 126 Millionen Euro an Atletico Madrid.

Teamcheck: Olympique Lyon

Die großen Zeiten von Olympique Lyon liegen ein wenig zurück. Zwischen 2002 und 2008 krallte man sich sieben Meistertitel. Letzte Saison wurde es Rang drei, an Paris St. Germain ist seit Jahren kein Vorbeikommen, sportlich und vor allem finanziell. Seit dem Sommer steht mit dem Brasilianer Sylvinho ein neuer Trainer an der Seitenlinie. Für den 45-Jährigen ist es die erste große Stelle als Chefcoach, zuvor war er Techniktrainer in der brasilianischen Nationalmannschaft. Als Spieler hatte Sylvinho u.a. fünf Jahre beim FC Barcelona gekickt. Gegen jenes Barca flog Lyon in der vergangenen Saison im Achtelfinale der Champions League raus. Vor neun Jahren hatte Olympique gegen den FC Bayern München (0:1, 0:3) das Halbfinale der Königsklasse erreicht. In der Europa League verpasste Lyon vor zwei Jahren gegen Ajax Amsterdam (3:1, 1:4) knapp den Einzug ins Endspiel. Interessantester Neuzugang ist der erst 21-jährige Mittelfeldmann Jeff Reine-Adelaide, aktueller U21-Nationalspieler. Für Tore ist der Niederländer Memphis Depay zuständig, traf in der aktuellen Spielzeit in drei Spielen bereits drei Mal.

Spieler von Olympique Lyon
Mephis Depay (mi.) jubelt für Lyon Bildrechte: imago images / PanoramiC

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Aktuell | 30. August 2019 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 30. August 2019, 11:46 Uhr

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