Fußball | FSA-Pokal 1. FC Magdeburg und Wernigerode ermitteln FSA-Pokalsieger in Halberstadt

Das Finale um den FSA-Pokal in Sachsen-Anhalt findet einmal mehr in Halberstadt statt. Das gab der Verband am Dienstag bekannt. Außenseiter Einheit Wernigerode fordert Drittliga-Spitzenreiter 1. FC Magdeburg.

Friedensstadion Halberstadt
Bildrechte: IMAGO / Picture Point

Gelingt Oberligist Einheit Wernigerode die nächste Sensation oder wird Drittliga-Primus 1. FC Magdeburg seiner Favoritenrolle gerecht? Diese Frage klärt sich am 21. Mai in Halberstadt, wo auch in diesem Jahr das Finale um den FSA-Pokal ausgetragen wird.

Jubel über das 1:0 von Kai Brünker
Die Magdeburger sind klarer Favorit im Finale um den FSA-Pokal. Bildrechte: IMAGO/Jan Huebner

Halberstadt hat sich "absolut bewährt"

FSA-Vizepräsident Jörg Bihlmeyer sagte zur Entscheidung des Verbandes: Halberstadt habe sich dafür "absolut bewährt und bietet zudem auch den logistischen und infrastrukturellen Rahmen für dieses Event." Das Friedensstadion ist zum mittlerweile dritten Mal in Serie Schauplatz der Entscheidung um Sachsen-Anhalts DFB-Pokalteilnehmer.

2019 siegte der Hallesche FC im Duell mit Gastgeber Germania Halberstadt. Nachdem der Wettbewerb 2020 aufgrund der Corona-Pandemie vorzeitig abgebrochen wurde, sicherte sich im vergangenen Jahr der 1. FC Magdeburg nach einem 3:2 über den HFC das Ticket für den DFB-Pokal – diese Partie firmierte lediglich als Qualifikationsspiel, da der eigentliche FSA-Pokal pandemiebedingt pausierte und nun erst in diesem Jahr offiziell zu Ende gespielt wird.

Kevin Hildach, Wernigerode, 14 bejubelt mit Teamkollegen sein Tor
Einheit Wernigerode schmiss den Halleschen FC am vergangenen Wochenende aus dem FSA-Pokal. Bildrechte: IMAGO/Jan Huebner

FCM standesgemäß, Wernigerode sensationell

Der unangefochtene Drittliga-Spitzenreiter 1. FC Magdeburg zog jüngst dank eines 10:0-Kantersieges im Halbfinale über Halle-Ammendorf ins Endspiel ein. Tags darauf versperrte Wernigerode Magdeburgs Erzrivale HFC den Weg – und gewann vollkommen überraschend 2:1.

Lohn für das Einheit-Team von Trainer Frank Rosenthal – der Einzug in den DFB-Pokal ist fast schon sicher. Einzig, wenn Magdeburg in der 3. Liga in den ausstehenden sieben Partien noch auf Rang fünf abrutschen würde, bräuchte Wernigerode den FSA-Pokalsieg dafür.

---
red

Videos und Audios zu den Pokal-Wettbewerben

Florian Scholz
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
1 min

Es war die härteste Nuss, die RB Leipzig im Achtelfinale der Champions League zugelost bekommen konnte - Manchester City. Der Kaufmännische Leiter Florian Scholz sprach von einem Hammergegner.

Mo 07.11.2022 13:58Uhr 00:49 min

https://www.mdr.de/sport/sport-im-osten/video-rb-leipzig-manchester-city-florian-scholz-100.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Video
Willi Orban
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Marco Rose
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Alle anzeigen (76)

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR AKTUELL | 29. März 2022 | 19:30 Uhr

5 Kommentare

A.d.R. is Back vor 35 Wochen

Ich glaube jeder von uns hat seine eigenen Landespokalmomente, meiner ist definitiv das Pokalfinale in Magdeburg am 31.5.2013 gegen HBS.
Vor dem Spiel ein Wolkenbruch, das Spiel wurde später angepfiffen und HBS führte dann noch bis kurz vor Schluss 0:1, der FCM gewann dann aber 3:1, das war ein sehr unterhaltsamer Abend.
Das Spiel in HBS mit dem FCM und Wernigerode wird sicherlich genauso unterhaltsam, ohne störende" Nebengeräusche", soll der bessere gewinnen, gewonnen haben eigentlich schon beide Mannschaften.
Ich freu mich drauf.

schorschi vor 35 Wochen

@Spio-Redaktion, bitte legen sie mehr Sorgfalt in ihre Berichte. Es sind nur noch 7 Spiele in der 3.Liga zu spielen nicht, wie von Ihnen geschrieben, 9 Partien !

Thommi Tulpe vor 35 Wochen

Ich freue mich immer noch wahnsinnig, dass Einheit im Endspiel steht und eindrucksvoll bewiesen hat, dass das Finale im FSA-Pokal keineswegs zwingend Blau-Weiß contra Rot-Weiß heißen muss. An eine Sensation glaube ich dagegen nicht.
Unabhängig davon, ob diese wider Erwarten eintritt oder erwartungsgemäß eben nicht: Sachsen-Anhalt wird in der kommenden Saison durch zwei Vereine im DFB-Pokal vertreten sein.
Halberstadt als Austragungsort empfinde ich als perfekt.
Sicher wird halb Wernigerode seine Helden im Friedensstadion zum Sieg pushen, während für den Magdeburger Fan der Landespokal selten dieses überdimensionale Interesse weckt.
Nicht falsch verstehen! Fast 4.000 im Halbfinale im HKS waren sehr beachtlich. Würde Einheit aber im HKS spielen: Unser "Wohnzimmer" wäre bis auf den letzten Platz ausverkauft gewesen. So möchte ich meine Behauptung zum Interesse des Club-Fans zum FSA-Pokal verstanden wissen.
Heimspiel Wernigerode dann in Halberstadt - denke ich.