Kaiserslautern - Jena
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Fußball | Thüringenpokal Jena müht sich bei Schmitt-Debüt ins Viertelfinale

Achtelfinale

Carl Zeiss Jena ist beim Pflichtspielstart des neuen Trainers Rico Schmitt erfolgreich gewesen. Das 3:1 im Achtelfinale des Thüringenpokals bei Grün-Weiß Siemerode war aber keine Glanzleistung, sondern eher ein Arbeitssieg. Der FCC gewann zum zweiten Mal nach 2013 ein Achtelfinale in Siemerode, damals hieß es 2:0.

von Christian Kerber

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Jena trifft doppelt vor der Pause

Carl Zeiss Jena war von Beginn an präsent und gestattete dem Außenseiter nur wenige Nadelstiche. Auf dem engen Sportplatz "Hohes Kreuz" wollte der FCC oft nicht lange herumspielen, sondern suchte den Abschluss. Zweimal war Rechtsverteidiger Dominik Bock erfolgreich: Einmal traf er volley nach einem Zuspiel von rechts von Raphael Obermair (21.), dann nutzte er einen Fehler des gerade eingewechselten Christian Apel zu einem Solo und dem 2:0 – und das praktisch mit dem Halbzeitpfiff. Vier Minuten vorher hatten die Heimanhänger den Torschrei auf den Lippen, aber eine Kopfballverlängerung von Dioum Abdoul Aziz erreichte Sandro Menge haarscharf nicht. Ansonsten hatte Jena noch einen Pfostenschuss von Anton Donkor (13.) zu verzeichnen.

Siemerode vom Punkt erfolgreich

Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag: Nach Foul an Eric Wiedenbruch im Strafraum verwandelte Kevin Taubert den fälligen Strafstoß (52.). Danach fehlte Jena zunächst die Entschlossenheit. Siemerode hielt ordentlich dagegen. Erst in der 70. Minute hatte das Schmitt-Team das 3:1 vor Augen, aber Eckardt verzog nach einer Ecke aus der Drehung. Dann spitzte sich die Partie zu. Zunächst verpasste Angreifer Taubert aus aussichtsreicher Position den Ausgleich, weil er den Ball nicht gut genug annahm. Im Gegenzug hielt Keeper Christoph Tauber mit zwei Glanzparaden sein Team im Spiel (74.). Die Gastgeber versuchten alles, erst eine Minute vor dem Ende sorgte der eingewechselte Ole Käuper, von Schmitt von einer Suspendierung wieder in de Mannschaft geholt, nach Doppelpass mit Patrick Schorr für die Entscheidung. Mit Ruhm bekleckerte sich der große Favorit allerdings nicht. Siemerode konnte lange von einer Sensation träumen.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 13. Oktober 2019 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 13. Oktober 2019, 22:13 Uhr

8 Kommentare

megaboss vor 4 Wochen

An den "netten" wicky 67 und den Erfurter Bubs,
ich würde mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen als RWE -Fan .
Kann sein ,daß ihr nächstes Jahr in der Oberliga spielt,zu wünschen ist es Euch.
Und was Damen-Boutiquen und Feinstrumpfhosen mit dem Fußball zu tun haben, weißt wahrscheinlich nur Du- und Rechtschreibung ist auch nicht Deine Stärke.
Schöne Grüße aus dem Paradies in die gloreiche Blumenprovinz.

wicky 67 uncut vor 4 Wochen

Mein Respekt gehört nur Siemerode! Schade nur, daß dieser kleine Verein gestern nicht das nötige Spielglück für eine ganz große Sensation hatte. Denn es hätte gestern nach 90 Minuten nämlich auch genauso gut 2:2 stehen können... Sicher wäre der FCC in einer Verlängerung extrem nervös geworden... Sehr sehr schade, daß es aber am Ende leider dann doch nicht ganz für einen verdienten Nachschlag gereicht hatte! Wäre mit Sicherheit sehr interessant gewesen zu sehen, was sich bis zur 120. Minute da noch alles so abgespielt hätte... Auf alle Fälle ist das kleine Siemerode der Sieger der Moral und Herzen, während sich der FC Carl Zeiss diesmal aber so richtig derb blamiert hat!!!... So wird man wohl auch null Chancen mehr darauf besitzen dürfen, eventuell im Abstiegskampf der dritten Liga, nochmals mitzumischen!! Bleibt mir also nur noch für die Jenaer Damenboutiken zu wünschen, daß sie zukünftig zumindestens noch genügend Feinstrumpfhosen im Sortiment haben sollten... 😋🤣😆
Grüße aus EF 🇲🇨

Chemiesschwein vor 4 Wochen

Na also geht doch. Hätte ich nicht gedacht das ihr gegen so einen hochklassigen Gegner gewinnt. Denke der Klassenerhalt ist reine Formsache. Ihr könnt noch aufsteigen. Das sollte euer Ansporn sein.