Fußball | FSA-Pokal FSA hält an Landespokalbeschluss fest

Am Freitag wurde die Landespokal-Regelung in Sachsen-Anhalt vom Verbandsgericht gekippt. Geht es nach dem FSA, sollte der 1. FC Magdeburg nach dem erfolgreichen Qualifikationsspiel gegen den Halleschen FC gemeldet werden.

Am Samstag ermittelten der Hallesche FC und der 1. FC Magdeburg im Rahmen des "Finaltags der Amateure" den Teilnehmer aus Sachsen-Anhalt am DFB-Pokal. Der FCM gewann nach einem packenden Schlagabtausch mit 3:2. Doch ob die Blau-Weißen wie geplant am Pokal teilnehmen werden, ist weiter unklar. Am Freitag (28. Mai), keine 24 Stunden vor dem Anpfiff, hatte das Verbandsgericht des FSA die Landespokal-Regelung gekippt und damit der Klage des Siebtligisten SV Graf Zeppelin Abtsdorf stattgegeben.

FSA hält an Planungen fest

Der Streitfall geht nun zunächst vor das Schiedsgericht des FSA. Dieses muss entscheiden, wie es im "eingefrorenen" Pokalwettbewerb weitergeht. FSA-Geschäftsführer Frank Pohl erwartet von der Entscheidung am Montag "eine Bestätigung zu dem, was der Verbandsvorstand beschlossen und das Sportgericht bestätigt hat." Demnach soll das Qualifikationsspiel zwischen dem HFC und dem FCM so gewertet werden, "dass der Gewinner an der ersten DFB-Pokalrunde teilnehmen kann", erklärte Pohl am Samstag (29. Mai) unmittelbar vor dem geplanten Qualifikationsspiel in Halberstadt im Interview mit "Sport im Osten". "Das Urteil vom Verbandsgericht war etwas unklar, weil der Beschluss des Verbandstages diskreditiert worden ist. Das ist schon etwas verwunderlich", meinte Pohl.

Pohl: "Wir werden heute eine Entscheidung haben"

Einen Losentscheid, da war sich Pohl sicher, wird es in der Streitfrage definitiv nicht geben. Der Teilnehmer am DFB-Pokal sollte weiter zwischen dem HFC und dem FCM ausgespielt werden. "Wir werden heute eine Entscheidung haben", unterstrich Pohl. Der Verband muss bis zum Ablauf der Frist am 1. Juli den Teilnehmer am DFB-Pokal ermitteln oder benennen. Sonst droht die DFB-Pokalsaison 2021/22 ohne einen Vertreter aus Sachsen-Anhalt.

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red

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 30. Mai 2021 | 19:30 Uhr

4 Kommentare

uto vor 17 Wochen

Die Meinung und das parteiliche Eingreifen von Herrn Pohl ( in Sachsen gefeuert, in Sachsen -Anhalt in
glleicher Funktion eingesetzt !!!) läßt sich schon an den gleichen Geschäftsadressen des FSA und 1.FCM
ablesen. Kurze Wege bei eine Hand wäscht die andere. Wie sollen sich da die berechtigten Interessen
der kleinen Fußballvereine aus den ländlichen Raum durchsetzen lassen.
Warum ist nicht ein Entscheidungsspiel zwischen Abtsdorf und Halberstadt angesetzt wurden? Sind diese
Vereine im FSA weniger wert.
Ob im DFB Pokal Abtsdorf oder der FCM ( wie immer ) in der 1. Runde rausfliegt ist doch völlig gleichgültig.
Aber Abtsdorf liegt eben 80 km vom FSA weg und der FCM nur 3 Schritte.

Thommi Tulpe vor 17 Wochen

Diese "Panne" ist eines Landesverbandes absolut unwürdig. Ich denke: Das sollte, wird aber keine Konsequenzen in der Führungsetage des FSA haben!?
Um weitere "Scharmützel" gegen den Vertreter Sachsen-Anhalts in der ersten Runde des DFB-Pokals zu vermeiden, würde ich Blau-Weiß vorschlagen, nach Abzug der "Steuer" für den FSA und eigener Auslagen, die man mit der Teilnahme ganz sicher hat, das restliche Geld, was erwähnte erste Runde bringt, wohltätigen Zwecken (NICHT dem FSA!) zu spenden.
In Zukunft kann so niemand behaupten, der Club hätte sich durch den "Verzicht" anderer Vereine einen finanziellen Vorteil verschafft.
So uns wieder der FC Augsburg zugelost wird, überstehen wir hoffentlich auch mal wieder die erste Runde des DFB-Pokals!? Und bis zum Viertelfinale können wir dann genug Gewinn machen - auf jeden Fall nicht nur finanziell!
EINMAL = IMMER!!!

atze62 vor 17 Wochen

Guten Abend
Ich finde es richtig so das der FCM am DFB Pokal Teil nimmt
Was da ausgerechnet ein siebentligist da alles durcheinander bringt
Unvernünftig