Symbolbild: Geld regiert den Fuߟball - Euroscheine flattern durch Stadion.
Bildrechte: imago/INSADCO

Fußball | Landespokal Landespokal: Wer bekommt wieviel Geld?

Der Landespokal ist nicht nur wegen des sportlichen Reizes attraktiv. Es werden auch für die unterlegenen Teams teilweise ordentliche Summen gezahlt. Dabei gibt es in unseren drei Ländern große Unterschiede.

Symbolbild: Geld regiert den Fuߟball - Euroscheine flattern durch Stadion.
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Am Wochenende stehen die Achtelfinales in den Landespokalen in Thüringen und Sachsen-Anhalt und in Sachsen die 3. Hauptrunde auf dem Programm. Und natürlich wollen alle Teams möglichst den Pott holen und danach im DFB-Pokal ein großes Los ziehen. Und als netten Nebeneffekt auch finanziell ordentlich profitieren. Für die erste Runde im DFB-Pokal sind das diese Saison 175.500 Euro. Wie hoch die Summe im kommenden Jahr ist, entscheidet sich erst im Sommer 2020. Doch auch für die Teams, die es nicht bis in den DFB-Pokal schaffen, werden Gelder ausgeschüttet. Dabei hat jeder der drei Landesverbände in Mitteldeutschland ein eigenes Auszahlungssystem entwickelt.

Große Unterschiede in den Landesverbänden

In Sachsen-Anhalt wird bereits seit einigen Jahren in der Ausscheidungsrunde auch an die unterlegenen Teams gezahlt. Den Löwenanteil erhält natürlich der Pokalsieger, für den Finalisten blieben noch 4.150 Euro übrig.

Der Thüringer Fußball-Verband schüttet in dieser Saison ab der zweiten Hauptrunde Geld aus. So können sich die dort unterlegenen Teams mit 750 Euro trösten. Hier ist auch festgelegt, wieviel der im Endspiel unterlegene Verein erhält. 10.000 Euro. "Wir finden diese Summe angemessen, weil der unterlegene Finalist ja einen großen Verlust macht", erklärt TFV-Präsident Tomaschewski.

Chemnitzer FC vor Fankurve, Daniel Frahn mit Meisterpokal
131.000 Euro brachte der Pokalsieg dem Chemnitzer FC. Bildrechte: imago images / Ed Gar

In Sachsen wird es in dieser Saison erstmals auch für die Achtelfinalisten eine Entschädigung geben. Gemessen an der Vorjahressumme dürften es rund 1.400 Euro werden. Anders als in Sachsen-Anhalt und Thüringen wird das Startgeld für die erste DFB-Pokalrunde unter den beiden Finalisten prozentual aufgeteilt. Der Pokalsieger erhält 75 Prozent – dieses Jahr waren es 131.625 Euro für den Chemnitzer FC, der zweite Finalist bekommt 25 Prozent, für den FSV Zwickau waren das 43.875 Euro.

Auflistung der Prämien für den Landespokal
  Thüringen Sachsen-Anhalt Sachsen
       
DFB-Pokalteilnehmer 2019 130.500 Euro (Wacker Nordhausen) 130.500 Euro (Hallescher FC) 131.625 Euro (Chemnitzer FC)
Finalist 10.000 Euro 4.150 Euro 43.875 Euro (FSV Zwickau)
Halbfinale 3.000 Euro 1.000 Euro 6.300 Euro (18% von 35.000 Euro/Vergleichszahl 2019)
Viertelfinale 2.000 Euro 600 Euro 2.800 Euro (8% von 35.000 Euro)
Achtelfinale 1.500 Euro 450 Euro 1.400 Euro (4% von 35.000 Euro)
2. Hauptrunde 750 Euro 250 Euro \
1. Hauptrunde \ 250 Euro \
Ausscheidungsrunde \ 250 Euro \
       
Quellen: Fußball-Verband Thüringen Fußball-Verband Sachsen-Anhalt Fußball-Verband Sachsen

rei

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 11. Oktober 2019 | 17:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 11. Oktober 2019, 15:41 Uhr

3 Kommentare

Chemieschwein vor 5 Wochen

Da musste die Verbände fragen ... finanziert wird ein großer Teil durch die Zwangsabgabe in der 1. Runde im DFB Pokal , die die Amateure allein Zwangsabgaben leisten müssen , während Profivereinen wie Bayern , Dortmund oder der HSV , nicht einen Cent an die Regionalverbände leisten .So geht Solidarität ala DFL / DFB .

Jeppi vor 5 Wochen

Typisch für Sachsen-Anhalt, immer etwas hinterher!🤷🏼‍♂️ Würde mich mal interessieren ob sie genau das selbe Geld ausgeschüttet bekommen wie die anderen Länder oder woher kommt der große Unterschied?

Chili Palmer vor 5 Wochen

Ach komm! Dafür gibt‘s bei denen schon in den ersten Runden etwas für‘s Siegerbier und ne Bockwurst. Am Ende ist nur die Verteilung anders.