Miroslav Jagatic (neuer Trainer Chemie Leipzig)
Bildrechte: imago/Björn Draws

Fußball | Oberliga Süd Jagatic neuer Trainer bei Chemie Leipzig

Nach einem Monat Suche hat Oberligist Chemie Leipzig den Nachfolger für Trainer Dietmar Demuth gefunden: Es ist ein Mann mit internationaler Erfahrung, der schon einmal dort gearbeitet hat, wo die BSG wieder hin will.

Miroslav Jagatic (neuer Trainer Chemie Leipzig)
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Sachsen-Pokalsieger BSG Chemie Leipzig hat Miroslav Jagatic als neuen Trainer verpflichtet. Das gaben die Leutzscher am Montag bekannt.

Ziel Wiederaufstieg

Der 42-Jährige stand bis April 2018 in Diensten von Regionalligist VSG Altglienicke. Dort wurde er in Abstiegsgefahr durch Spielertrainer Torsten Mattuschka ersetzt. Erfahrungen sammelte er auch schon als Co- Trainer der Nationalelf von Myanmar (Asien). Als Saisonziel nannte Jagatic, dessen Vertragslänge nicht bekannt ist, den Wiederaufstieg in die Regionalliga: "Ich gehe davon aus, dass wir es schaffen aufzusteigen. Wir wissen, dass Luckenwalde eine gute Mannschaft hat, aber wir werden alles daran setzen, Luckenwalde zu schlagen. Dann wird der sportlich Bessere gewinnen – und ich bin überzeugt, dass wir das sind." Derzeit ist Chemie Oberliga-Zweiter, punktgleich mit Spitzenreiter FSV Luckenwalde. Jagatic folgt auf Dietmar Demuth, der Anfang Dezember wegen sportlichen Misserfolgs beurlaubt worden war.

Miroslav Jagatic und Torsten Mattuschka
Bei der VSG Altglienicke arbeitete Jagatic (li.) 2017/2018 mit Kultkicker Torsten Mattuschka (einst bei Union Berlin und Energie Cottbus) zusammen. Bildrechte: imago/Matthias Koch

Viele Stationen in Berlin

Als Spieler und Trainer war er bisher vor allem im Berliner Raum unterwegs. So trainierte er neben Altglienicke auch schon den SV Tasmania, den SV Empor und den BFC Preußen Berlin. Als Spieler kickte er unter anderem für den Spandauer SV, TeBe Berlin, die Reinickendorfer Füchse und auch für Stahl Brandenburg.

"Superfans hier, ein Hexenkessel!"

Miroslav Jagatic (damals Trainer der VSG Altglienicke) Pressekonferenz nach Chemie - Altglienicke (1:1) am 28.10.2017

Mit Spandau traf er 1996 und 1997 dreimal auf den damaligen FC Sachsen Leipzig. Kurioserweise spielte er dabei aber nur in den Schlussminuten bzw. musste bei einem Startelf-Einsatz nach einem heftigen Foul schon nach einer Viertelstunde raus. In der Regionalliga-Saison 2017/2018 gab es als Trainer für ihn bei der BSG Chemie ein 1:1. Danach sagte er: ""Superfans hier, ein Hexenkessel."

cke

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sachsenspiegel | 07. Januar 2019 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 07. Januar 2019, 12:29 Uhr

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6 Kommentare

08.01.2019 14:32 Erfordia 6

Glückwunsch nach Leutzsch vom FC Rot Weiß Erfurt zu dieser Verpflichtung. Hoffe wir sehen uns nächste Saison in Liga 4, bei Euch ist es immer wieder angenehmer als beim Ortsnachbarn in Probstheihda.

08.01.2019 13:32 Chemieschwein 5

Euer Hass ist unsere Motivation ...schön das es Euch gefällt ....

08.01.2019 09:46 Ab in die ... 4

Übrigens, Chemnitz und Erfurt sind schuld.
An was?
Dass der Demuth gehen musste!

08.01.2019 08:06 Roccos 3

Wow....Co Trainer in Myanmar !!! Denke Luckenwalde wird es machen. Sieht alles sehr verzweifelt aus was die Chemikalien machen.

07.01.2019 17:53 oppie 2

Glückwunsch Luckenwalde zum Staffelsieg ! ;-)))

07.01.2019 16:39 Schappio5 1

Viel Erfolg beim Wiederaufstieg!!
Bgw Grüsse aus osnabrück ins Paradies

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