Fußball | Europa League Werner schießt RB Leipzig zum Sieg gegen Marseille

Viertelfinale

RasenBallsport Leipzig hat im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League gegen Olympique Marseille mit 1:0 (1:0) gewonnen. Vor 34.043 Zuschauern fiel der entscheidende Treffer kurz vor dem Pausenpfiff.

 Timo Werner und Morgan Sanson
Bildrechte: Picture Point

RB spielt, Marseille mit Chancen, Werner trifft

Auf zwei Positionen stellte RB-Trainer Ralph Hasenhüttl im Gegensatz zum 3:2-Erfolg in Hannover um. Für den gesperrten Kapitän Willi Orban begann Dayot Upamecano, Bernardo nahm zunächst auf der Bank Platz, Lukas Klostermann stand für ihn in der Startaufstellung. In einer temporeichen ersten Hälfte lenkte Kostas Mitroglou eine Flanke von Dimitri Payet Richtung linkes Eck, doch RB-Keeper Peter Gulacsi tauchte ab und parierte (9.). Die Hausherren waren um Spielkontrolle bemüht, doch die Abschlüsse fehlten. Ein Kopfball von Ibrahima Konaté (22.) und ein Freistoß von Emil Forsberg (29.) kamen dem Ziel am nächsten. Kurz vor der Pause knallte Bouna Sarr den Ball im Fallen als Aufsetzer an die Querlatte von RB (42.).

Kurz vor der Pause wehrte Gulacsi Schüsse von Sarr und Lucas Ocampos ab. Danach ging es flink nach vorn, Forsberg schickte Timo Werner und der vollendete aus 14 Metern halbrechts zum 1:0 (45.). Der Ball rutschte unter Schlussmann Yohann Pelé durch, da sah der 35-Jährige nicht gut aus.

RB Leipzig - Olympique Marseille in Bildern

Team von Olympique Marseille, Erwärmung
Olympique-Coach Rudi Garcia beordert den ehemaligen Bundesliga-Profi Luiz Gustavo als Chef in die Viererabwehrkette. Dort fehlen dem Tabellendritten der Ligue 1 verletzungsbedingt mit Adil Rami und Rolando die beiden Innenverteidiger. Bildrechte: IMAGO
Team von Olympique Marseille, Erwärmung
Olympique-Coach Rudi Garcia beordert den ehemaligen Bundesliga-Profi Luiz Gustavo als Chef in die Viererabwehrkette. Dort fehlen dem Tabellendritten der Ligue 1 verletzungsbedingt mit Adil Rami und Rolando die beiden Innenverteidiger. Bildrechte: IMAGO
RB Leipzig vor dem Spiel
RB Leipzig startet mit einer jungen Elf. Die Innenverteidigung bilden Dayot Upamecano (19 Jahre) und Ibrahima Konaté (18). Bildrechte: Picture Point
RB Leipzig vor dem Spiel
Die Zuschauer begrüßen die RBL-Spieler mit folgenden Worten: "Always keep on dreaming – still hungry for the cup." (Träumt immer weiter – noch immer hungrig auf den Pokal.)   Bildrechte: Picture Point
Lucas Ocampos und Konrad Laimer
In der Anfangsphase ist das eine ausgeglichene Angelegenheit zwischen beiden Teams. RBL-Spieler Konrad Laimer (re.) sieht nach einem Foul an Lucas Ocampos die Gelbe Karte. Bildrechte: Picture Point
Kopfballl Ibrahima Konate
RBL-Abwehrmann Konaté schaltet sich vorn mit ein. Bei einem von mehreren Forsberg-Freistößen köpft er deutlich über das Tor von Marseille. Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister
Jean-Kevin Augustin und Bouna Sarr
Nah dran an einer Führung sind die Gäste in der 42. Minute. Bouna Sarr (re.) scheitert mit seinem Seitfallzieher an der Querlatte. Bildrechte: Picture Point
 Timo Werner und Morgan Sanson
Und bei RBL gibt es ja noch Timo Werner. Der Stürmer bekommt über Jean-Kévin Augustin und Emil Forsberg den Ball. Die Nachspielzeit der ersten Hälfte läuft, als er aus etwa 14 Metern den Konter mit links vollendet. Bildrechte: Picture Point
Ralph Hasenhüttl
Mit dieser 1:0-Führung geht es für die Elf von Trainer Ralph Hasenhüttl in die Pause. Bildrechte: Picture Point
Timo Werner jubelt nach seinem Tor mit Konrad Laimer.
Für den RBL-Torjäger, hier beim Jubel mit Konrad Laimer, ist es das vierte Europa-League-Tor in dieser Saison. Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister
Tor für RB Leipzig. Timo Werner (11, RB Leipzig) erzielt den Treffer zum 1:0 und jubelt.
Er hatte zuvor zweimal in Neapel und einmal gegen St. Petersburg getroffen. Bildrechte: PICTURE POINT / S. Sonntag
Im Bild v.l.: Ibrahima Konaté / Konate (6, RB Leipzig) und Konstantinos Mitroglou (11, Marseille).
Kostas Mitroglou ist in der zweiten Hälfte größtenteils abgemeldet. Seine beste Chance hatte er in der neunten Minute, als er den Ball Richtung Tor stocherte. Péter Gulacsi hatte den Ball. Bildrechte: PICTURE POINT / Roger Petzsche
Torschuss Dimitri Payet
Dimitri Payet (re.) versucht es in der 57. Minute und schießt zwei Meter drüber. Marseille ist auf einmal wieder im Spiel. Ein Treffer gelingt aber nicht. Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister
Leipziger Torjubel nach dem Treffer zum 1:0 durch Timo Werner (r., RB Leipzig).
Das Rückspiel steht in einer Woche an. Dann reist RB Leipzig zu Olympique Marseille. Nun geht es aber erst einmal in der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen. Die Franzosen messen sich in der Ligue 1 mit Montpellier. Bildrechte: PICTURE POINT / Roger Petzsche
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Keine weiteren Treffer

Nach dem Seitenwechsel rannte RB zunächst an, doch dann hatten die Gäste gleich zwei Gelegenheiten zum Ausgleich. Im Anschluss an einen Eckball legte Ocampos das Spielgerät um Zentimeter rechts am Gehäuse vorbei (56.), kurz darauf schoss Payet vollkommen frei von der Strafraumgrenze über das Tor von Gulacsi (57.). Fehlpässe und Ungenauigkeiten nahmen zu. Werners Schussversuch aus acht Metern halbrechts blockte Luiz Gustavo im letzten Moment (77.). Mehr passierte nicht bis zum Abpfiff. Damit blieb RB Leipzig erstmals international ohne Gegentor.

Stimmen zum Spiel

Timo Werner (Torschütze, RB Leipzig): "Wir haben heute alles in die Waagschale geworfen, waren am Schluss stehend k.o. - aber die Null hat hinten gestanden, das war unser Hauptziel. Wir wissen, dass wir in jedem Spiel ein Tor schießen können. Jetzt können wir mit breiter Brust nach Frankreich fahren."

Ralph Hasenhüttl (Trainer, RB Leipzig): "Das Ergebnis ist schon ein gutes für uns, denn es war wichtig, dass wir die Null hinten stehen haben. Wir haben nach der Halbzeit versucht, das zweite Tor zu machen, was uns fast gelungen wäre. Insgesamt ist es kein Wunschergebnis, ein Tor mehr wäre noch besser gewesen. Aber ein 1:0 gegen Marseille zu Hause ist ein Ergebnis, mit dem man leben kann."

ml/sk

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 06. April 2018 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 05. April 2018, 23:30 Uhr

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29 Kommentare

07.04.2018 11:14 jochen 29

In Ergänzung meines Beitrages ( Nr. 18) ,das Spiel unserer roten Bullen vs. OM sahen allein bei Sport 1 sage und schreibe 3,37 Mill.Zuschauer-Wahnsinn
RB ist in der Tat ÜBERALL.Mit Russen ist sicherlich die in Herne spielende Gazprom Elf gemeint!
Auf Geht's- RB!
Forza RB die NR.1 im Osten der Republik

07.04.2018 09:50 zwigger 28

Glückwunsch zum etwas glücklichen Sieg über OM
@Bernd
Was hat dieser Sieg mit den Russen zu tun

07.04.2018 06:57 Voice 27

@25 Reisender
Mir ging es in meinem Post nicht darum, DD etwas Schlechtes zu wünschen. Ich bin Realist und kein Glaskugelleser.

Keinesfalls fällt es mir schwer, Deine Argumentation zu verstehen, da ich dem Verein meiner Geburtsstadt Erfurt nach wie vor die Treue halte (siehste ja, was da gerade abgeht....), dennoch aber den Verein der Stadt, in der ich jetzt lebe, unterstütze.

Mich nerven einfach Zeitgenossen, wie Jener mit dem Pseudonym Dynamo-Fanarmy, die sich permanent hier äußern, um zu negieren, nicht um Konstruktives zur Diskussion beizutragen.

Beste Grüße aus der Messestadt!

07.04.2018 06:54 Bernd 26

@Reisender richtig man muss sich nichts böses wünschen, aber Ihr habt eben mit drm Fan für Arme die a) nicht die hellsten Kerzen sind und b) genau solche Sstimmung erzeugem. Und sollte RB in Marseille ausscheiden, dann war es für die erste Saison in Europa trotzdem gut man darf sich da von Hasdetn nicht kirre machen lassen.

06.04.2018 21:26 Reisender 25

@23 Voice, bissel weniger Schaum vorm Mund würde helfen, dann klappt es auch mit dem Ernst nehmen.
Und falls DD absteigen würde, geht a) das Licht auf der Welt nicht aus, b) unser Leben weiter und c) genauso viele weiter ins Stadion wie bisher. Fällt Dir zwar bestimmt schwer zu verstehen, aber verlangt auch niemand von Dir. Und es will auch niemand RB aufhalten, wozu Kraft vergeuden , es gibt wichtigeres.
Aber das Du merkst , dass ich ganz Lieber bin, ich wünsch Euch das, was Du uns wünschst.

06.04.2018 19:37 Reisender 24

@ Leonard, in aller erster Linie spielen die für ein Österreichischen Energy-Drink. Und dann würde ich gerne wissen, für wen sich die Europäische Zentrale in Fuschl bei einem Spiel der 2! RB -Mannschaften entscheidet, wenn die , was ich wirklich hoffe, a) weiter kommen und b) gegen einander spielen würden. DM freut sich ja auch schon. Also nicht alles in die "Hasser-Ecke" schieben, langsam wirds paranoid.
PS: dann könntet Ihr Euer Gesangsrepertoire um einen Song erweitern "RB überall , schallalala" und alle können mit einstimmen. Bloß auf die Trikots müssten man schon aufpassen , nicht das wieder einer das Falsche anhat;-).

06.04.2018 18:54 Voice 23

Mit höchster Aufmerksamkeit und einer Portion Glück im Rückspiel ist das Erreichen des Halbfinales drin.
Auch wenn die RB-Hasser unbedingt ein Ausscheiden herbeireden wollen.
Wenn alles nichts hilft, schieben sie es auf das böse, "unverdient bekommene" Geld vom Brausehersteller.
Leute, kommt mal klar! Ihr könnt noch so rumheulen und vor Wut aufstampfen. Ihr haltet RB nicht auf. Ihr nicht!!!

Beste Grüße aus der Messestadt! Bei den Schwarz-Gelben von der Elbe wird am Wochenende beim BTSV ein weiterer Schritt Richtung Liga 3 gemacht. Stimmts @9??

06.04.2018 18:40 Klatschpappe 22

@Bernd: Gegen Neapel saß ich im falschen Block. Deswegen hat RB verloren:-) Das war auch schon gegen Stoke so. Gegen Leverkusen sitze ich wieder richtig.

06.04.2018 18:32 Pessimist 21

OM fand ich stark. Viertelfinale wird für RB Endstation. Ist ja auch nicht schlecht und weckt nicht so viele Begehrlichkeiten bei den internationalen Top-Vereinen an den RB-Spielern. So können sie nächste Saison in ähnlicher Besetzung erneut spielen. Wenn weiterhin Konate neben Upamecano spielt, sehen wir auch wieder torreichere Begegnungen. Da ist es nicht gut, bei Herzleiden und Fan von RB da zuzuschauen.

06.04.2018 18:15 Atzr 20

@16 Leonard "RB spielt auch für Deutschland". Der war gut.