Torwart Peter Gulacsi kassiert den 1:2 Anschlusstreffer durch Domenico Criscito
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Fußball | Europa League RB Leipzig kassiert späten Gegentreffer

Achtelfinale

RB Leipzig hat in der Europa League das Achtelfinal-Hinspiel gegen Zenit St. Petersburg mit 2:1 gewonnen. Der Gegentreffer der Gäste fiel erst kurz vor dem Abpfiff. Damit bleibt das Rückspiel in einer Woche eine spannende Angelegenheit.

Torwart Peter Gulacsi kassiert den 1:2 Anschlusstreffer durch Domenico Criscito
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RB-Coach Trainer Ralph Hasenhüttl verzichtete in der Startaufstellung auf Kevin Kampl, der unter der Woche über muskuläre Probleme klagte. Für den 27-Jährigen rückte Diego Demme ins Aufgebot. Zudem erhielt der Portugiese Bruma den Vorzug vor Marcel Sabitzer, der zunächst auf der Bank Platz nahm.

Nach verhaltenem Beginn verbuchte Leipzig die erste aussichtsreiche Tor-Annäherung in der zehnten Minute. Dabei landete ein abgefälschter 17-Meter-Schuss von Bruma knapp neben dem Tor. Im Anschluss egalisierten sich beide Teams im Mittelfeld, wobei Zenit auf Tempogegenstöße lauerte. Klare Chancen blieben jedoch Mangelware. So gab es die nächste Gelegenheit für die Gastgeber in der 25. Minute durch Timo Werner, der einen Distanzschuss über das Tor setzte.

Forsberg scheitert am Pfosten

Leipzig übernahm im Anschluss  immer mehr die Spielkontrolle. Die mit Abstand beste Chance in der ersten Halbzeit hatte Emil Forsberg mit einem Freistoß, den der Schwede aus 24 Metern an den linken Pfosten schlenzte (36.). Von den Russen war dagegen bis zur Pause in der Offensive nichts zu sehen.

RB Leipzig gegen Zenit St. Petersburg in Bildern

Fans von Sankt Petersburg im Stadion
Im Achtelfinal-Hinspiel war Zenit St. Petersburg in Leipzig zu Gast. Bildrechte: IMAGO
Fans von Sankt Petersburg im Stadion
Im Achtelfinal-Hinspiel war Zenit St. Petersburg in Leipzig zu Gast. Bildrechte: IMAGO
Sportdirektor Ralf Rangnick im Stadion
Sportdirektor Ralf Rangnick wollte für seine RasenBallsportler natürlich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel. Bildrechte: IMAGO
Die Mannschaften von Zenit St. Petersburg und RB Leipzig
In den ersten 30 Minuten neutralisierten sich beide Mannschaften. Bildrechte: imago/Picture Point LE
Anatoliy Tymoshchuk
Anatoliy Tymoshchuk, der mit dem FC Bayern München 2013 das Triple holte, ist Teil des Funktionsteams bei Zenit. Bildrechte: imago/Eibner
Daler Kuzyaev und Emil Forsberg
Der Schwede Emil Forsberg hatte die beste Chance vorm Pausenpfiff. Bildrechte: imago/Matthias Koch
Freistoß von Emil Forsberg an das Gebälk des Petersburger Tores
Einen Freistoß beförderte er an den linken Pfosten. Bildrechte: imago/Picture Point LE
Dayot Upamecano und Aleksandr ÊKokorin
Eine Führung für die Gastgeber zur Pause wäre nicht unverdient gewesen. Bildrechte: imago/Picture Point LE
Tor für RB Leipzig. Bruma erzielt den Treffer zum 1:0 gegen Torwart Andrei ŠLunev.
In der 56. Minute brachte Bruma RB schließlich in Führung. Bildrechte: IMAGO
Torjubel bei RB
Vorlagengeber Werner legte noch nach. Bildrechte: IMAGO
Timo Werner erzielt den Treffer zum 2:0 gegen Torwart Andrei ÊLunev
Mit dem 2:0 schien der Weg Richtung Viertelfinale schon geebnet. Bildrechte: imago/Picture Point LE
Anzeigetafel mit Zuschauerzahl 19877
Doch vor nur 19.877 Zuschauern gab es noch einen Freistoß für die Gäste aus 20 Metern. Bildrechte: imago/Matthias Koch
Torwart Peter Gulacsi kassiert den 1:2 Anschlusstreffer durch Domenico Criscito
Zenit-Kapitän Domenico Criscito schweißte den ruhenden Ball über die Mauer links oben ins Eck. So feierte RB "nur" einen 2:1-Sieg. Bildrechte: imago/Picture Point LE
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RB macht weiter Druck - Bruma trifft zur Führung

Kurz nach Wiederanpfiff gab es die die nächste Gelegenheit für Forsberg, der Zenit-Keeper Andrei Lunev aus spitzem Winkel zu einer Faustabwehr zwang (48.). Vier Minuten später landete ein trockener Schuss von Jean-Kévin Augustin am Außennetz. In der 56. Minute war der Bann endlich gebrochen: Timo Werner legte per Hacke für Bruma auf, der aus acht Metern überlegt zur verdienten RB-Führung einschob. Der Vorlagengeber hatte in der 59. Minute selbst die große Chance auf 2:0 zu erhöhen, doch sein Schuss konnte Lunev gerade noch parieren.

Tor für RB Leipzig. Bruma erzielt den Treffer zum 1:0 gegen Torwart Andrei ŠLunev.
1:0 für RB Leipzig. Bruma erzielt den Treffer zum 1:0 gegen Torwart Andrei ŠLunev. Bildrechte: IMAGO

Zenit wird aktiver - Werner erhöht per Lupfer

Petersburg wurde nun aktiver. Die RB-Abwehr blieb aber wachsam und lauerte auf Konter. In der 77. Minute nutzten die Gastgeber dann auch einen schnellen Gegenstoß eiskalt aus: Nach Zuckerpass von Naby Keita lupfte Werner die Kugel über Lunev zum 2:0 in die Maschen.

Timo Werner erzielt den Treffer zum 2:0 gegen Torwart Andrei ÊLunev
Timo Werner erzielt den Treffer zum 2:0 gegen Torwart Andrei Lunev Bildrechte: imago/Picture Point LE

Criscito verkürzt per Freistoß

Die Rasenballer schienen die Partie nun gut im Griff zu haben. Doch vier Minuten vor dem regulären Ende wurde es bitter für die Platzherren: Ein direkter 20-Meter-Freistoß von Zenit-Kapitän Domenico Criscito aus zentraler Position segelte über die Mauer ins linke obere Eck. Keeper Peter Gulacsi hatte keine Chance. Dabei blieb es bis zum Abpfiff. In einer Woche steigt das Rückspiel bei den heimstarken Russen.

Stimmen zum Spiel

Roberto Mancini (Trainer Zenit): "Nach etwa einer halben Stunde haben sich in unserem Spiel viele Fehler eingeschlichen. Besonders in der zweiten Halbzeit hatten wir große Probleme. Deshalb können wir am Ende mit dem 1:2 gut leben."

Ralph Hasenhüttl (Trainer Leipzig): "Wir sind fünf Minuten am Traumergebnis vorbeigeschrammt. Dennoch muss ich meiner Mannschaft ein riesiges Kompliment machen. Insgesamt haben wir den Gegner über 90 Minuten beherrscht. Jetzt haben wir ein richtig heißes Rückspiel. Da wird es um alles gehen."

Timo Werner (Leipzig): "Es ist natürlich schade, dass wir das Gegentor bekommen haben. Wir waren klar die bessere Mannschaft. Es ist bitter, so ein Gegentor zu bekommen. Aber wir haben gewonnen, das ist das Gute."

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Sport im Osten | 10. März 2018 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 08. März 2018, 23:40 Uhr

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33 Kommentare

10.03.2018 13:58 Dynamo-Fanarmy 33

Einfach mal die große SGD fragen , wie man die Russen in 2 Spielen schlägt

10.03.2018 09:44 Hellmuuht 32

@28. {Bernd das Brot}: Es wäre nicht schlecht gewesen, wenn Sie Ihrer Botschaft auch eine entsprechende Übersetzung ins Deutsche beigefügt hätten...
<94./1>

10.03.2018 09:36 KMR 31

@14 wusste garnicht, dass Peterburg auch vom Ministerium des Inneren gefördert wurde. Und noch was-wir sind nicht im Krieg oder habe ich was verpasst in Dresden.

09.03.2018 23:12 Marcel 30

@28 Bernd Getroffene Hunde bellen. Noch etwas, Schnappatmung ist nicht gesund. Schönes Wochenende!

09.03.2018 22:16 Bernd 29

Zitat:"Fussball ist Emotion 26
"Stellt euch vor, Österreich fliegt raus oder kommt weiter.

Und keinen interessierts."

Und da hat der Herr absolut unrecht, weil es doch viele, viele interessiert, die Hasser von RB haben noch nicht gemerkt das z.B. auch Dortmund und alle anderen vom GELD , leben...............

09.03.2018 19:35 Bernd 28

@23 ah sie sind klasse. Böhmer5 weg sie i d ZDF und die Einschaltquoten verdeoppeln sich. Einfach zum lachrn Ihr Beitrag bitte mehr davon

09.03.2018 17:52 peter 27

Gratulaltion an die Bullen. Gutes Spiel, 2 Tore, leider ein Gegentreffer!
RB hat alles in der Hand die Runde zu schaffen. Volle Konzentration in "Leningrad"
RB hat nochmal gewonnen! Gegen diese überheblichen Gelb Schwarzen aus Dortmund.Einfach
herrlich! Red Bull verleiht Flügel auch in den Rückspielen!!!!

09.03.2018 17:49 Fussball ist Emotion 26

Stellt euch vor, Österreich fliegt raus oder kommt weiter. Und keinen interessierts.

09.03.2018 17:28 BSG 25

Dortmund wird noch weiterkommen, und der Brauseklub hats schwer. Dennoch ist es möglich. Endstation ist für alle spätestens Atletico.

09.03.2018 16:41 MikeZ 24

Oh,Oh Nr.14 Dünamoo Volksarmist ganz dünnes Eis ein Fan von einem Investorenverein zu sein.

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