Fußball | Europa League Hasenhüttl peilt gegen Zenit "gutes Ergebnis" an

Achtelfinale

Für das Achtelfinal-Hinspiel der Europa League gegen Zenit St. Petersburg hat RB Leipzig bis Mittwochnachmittag lediglich 18.000 Karten verkauft. Auch auf dem Rasen wird es voraussichtlich kein Spektakel geben. Das legt zumindest die Marschroute von RB-Trainer Ralph Hasenhüttl nahe.

Trainer Ralph Hasenhüttl
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Kontrollierte Offensive

Hasenhüttl will auf Vollgas-Fußball verzichten. "Am Donnerstag wird es vor allem darum gehen, defensiv so kompakt zu stehen, dass wir keinen Gegentreffer kassieren", sagte Hasenhüttl. Man müsse "ein gutes Ergebnis erzielen", so der Coach, um "auswärts den Einzug in die nächste Runde" klarzumachen.

Hasenhüttl kann aus dem Vollen schöpfen

Das wird alles andere als einfach, der Respekt vor dem Gegner ist groß. "Das ist ein sehr großer Verein aus Russland, eine sehr gute Mannschaft. Die spielen seit Jahren international", sagte RB-Torhüter Peter Gulacsi. Gegen den viermaligen russischen Meister kann Hasenhüttl personell aus dem Vollen schöpfen und die Elf aufbieten, die am Samstag gegen Borussia Dortmund ein 1:1 erkämpfte. Lediglich Mittelfeldspieler Kevin Kampl klagte über muskuläre Probleme, absolvierte zuletzt nur ein Einzeltraining.

Anatoliy Tymoshchuk
Anatoliy Tymoshchuk ist Co-Trainer bei Zenit St. Petersburg. Bildrechte: imago/ITAR-TASS

Zenit hat auch Respekt

St. Petersburg ist gerade aus der Winterpause zurück. Der aktuelle Tabellenvierte der russischen Liga zeigt ebenfalls Respekt vor Leipzig. "Es ist eine junge Mannschaft mit großem Potenzial. Sie spielt gut und druckvoll nach vorne, ist sehr laufstark und aggressiv", sagte der frühere Bayern-Profi Anatoli Timoschtschuk, der als Co-Trainer bei Zenit arbeitet.

Dieses Thema im Programm: MDR INFO | MDR aktuell - Das Nachrichtenradio | 08. März 2018 | 21:05 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 08. März 2018, 10:39 Uhr

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10 Kommentare

08.03.2018 18:17 Marcel 10

Wir sind "KEINE NEIDER". Wir sind daran interessiert, den Sport in seiner ursprünglichen, fairen Form auch nur ansatzweise zu erhalten und gegen solche reine Marketing-Aktionen ala Red Bull zu schützen.

08.03.2018 16:46 Phillip 9

Staunen über was? Dem rumpelfussball und keine Stimmung?

08.03.2018 15:10 Wickenkamp 8

RB Leipzig wird gewinnen und dann weiter kommen.
Und alle Neider werden wieder mal staunen.

08.03.2018 14:39 Phillip 7

@2
Jedes Stadion ist gegen Dortmund oder Bayern ausverkauft vorher nachdenken.
Aber das ist schon bemerkenswert als ausrede zu nehmen es ist zu spät die anstoßzeit.jedes andere stadion wäre ausverkauft. Das nenne ich mal echte Fans.

08.03.2018 14:19 Rumpelstielz 6

Mein alter Brieffreund und Kumpel Wowa aus Leningrad ist siegessicher!
Recht soll er behalten!

08.03.2018 14:14 Hellmuuht 5

Man stelle sich mal solche Zustände bei anderen jahrzehntelalten Vereinen vor; so was passiert nur bei einem Plastic-Team!
Ich verstehe nicht, wie @2. mit seinen "Argumenten" @1. den Wind aus den Segeln nehmen will - für mich ist das ganz klares Hineinpusten in dieselben.
Ich sehe nur eine Möglichkeit, wie sich die Konsumenten gegen den Vorwurf des rückgratlosen Eventtums wehren können; die zahllosen "Fans" stürmen noch heute Abend zu Zehntausenden die Tageskassen und strafen die Jünger des Traditionalismus aber so was von Lügen!
<93./1>

08.03.2018 13:15 Frank aus Leipzig 4

Zu 2. Und die kommen alle nur wegen RB? Oder etwa wegen Dortmund bzw. Bayern?
Die Zuschauerzahlen für heute Abend sind schon ernüchternd.

08.03.2018 08:29 Rinderwahn 3

Alles Gute Leningrad. Ihr schafft das.

08.03.2018 07:22 Leonard 2

Zu Nr. 1 Du vergisst schon, dass die Spiele gegen BVB und Bayern ausverkauft sind. Also alles heiße Luft.

07.03.2018 20:37 Pombär 1

18000....das Operettenpublikum schrumpft merklich...in 3 bis 4 Jahren interessiert sich keiner mehr für das RinderBallett....es gibt eben immer noch fen kleinen, aber feinen Unterschied zwischen Fan und KONSUMENT.. ..

Spielplan & Tabelle

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RB Leipzig - Zenit St. Petersburg
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