Rot Weiß Erfurt Trainer Brdaric
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Fußball | Thüringenpokal RW Erfurt siegt standesgemäß in Büßleben

Achtelfinale

Der FC Rot-Weiß Erfurt hat mit einem 6:0 (1:0)-Sieg gegen SV Blau-Weiß Büßleben das Viertelfinale des Thüringenpokals erreicht. RWE tat sich aber vor allem in der ersten Halbzeit schwer gegen die motivierten Gastgeber aus dem Erfurter Umland.

von Stefan Ott

Rot Weiß Erfurt Trainer Brdaric
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Büßleben frech – Dittrich trifft zur Führung

Bei bestem Wetter starteten die Gastgeber gut und setzten sich direkt in der Erfurter Hälfte fest. In den folgenden Minuten konnte sich RWE etwas befreien und kam durch Alexander Schmitt zum ersten Torabschluss (9.) Die nächste Gelegenheit für den Regionalligisten resultierte aus einem Standard. Am rechten Strafraumrand gab es Freistoß für RWE, Danilo Dittrich versuchte es aus spitzem Winkel direkt aufs Tor, Thomas Richter klärte per Kopf zur Ecke, die nichts einbrachte (22.). In der 32. Minute ging dann der Favorit in Führung. Etwa 30 Meter vor dem Tor kam Danilo Dittrich an den Ball, ließ einen Gegenspieler aussteigen und zog ab. Der Ball landete im linken Toreck. RWE blieb weiter dran, nach einer Ecke kam Sinisa Veselinovic mit dem Kopf an den Ball. Der Mittelstürmer setzte die Kugel aber über den Kasten (39.). Kurz vor der Pause fast das 2:0 für die Gäste. Veselinovic behauptete den Ball zunächst stark und legte auf den Torschützen Schmitt ab. Der visierte wieder das linke Toreck an, scheiterte aber an einer starken Parade von Hagen Apitius (42.).

Tapferes Büßleben - Doppelpacker Dittrich und Aydemir

Ohne Wechsel ging es in die zweite Halbzeit und der Favorit erhöhte den Druck. Marc-Frank Brasnic kam aus 15 Metern zum Abschluss. Wieder parierte Apitius stark (51.). Ohne wirklich Überlegenheit auszustrahlen, legte Erfurt dann nach. Rico Gladrow fand Brasnic im Strafraum. Der Stürmer traf aus kurzer Distanz in die Maschen (59.). Der Torschütze wurde dann durch Aydemir ersetzt, was sich in der 70. Minute auszahlte. Die RWE-Offensive spielte den eingewechselten Aydemir gut frei und der traf aus wenigen Metern ins Netz. Joker Aydemir hatte noch nicht genug und legte in der 79. Minute mit einem Schlenzer zum 4:0 nach. In den Schlussminuten ließ die Kondition der Gastgeber merklich nach. Dies nutzte der RWE für zwei weitere Treffer: Dittrich (87.) und der eingewechselte David Vogt (88.) trafen zum letztlich standesgemäßen 6:0-Sieg des RWE.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 13. Oktober 2019 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 13. Oktober 2019, 18:56 Uhr

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