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Fußball | DFB-PokalRB Leipzig schmeißt nächsten Bundesligisten raus, Carl Zeiss Jena verpasst ÜberraschungViertelfinale

28. Februar 2023, 20:08 Uhr

Frauen-Zweitligist RB Leipzig hat die SGS Essen im DFB-Pokal nach einer furiosen Vorstellung deutlich bezwungen. Carl Zeiss Jena kam hingegen gegen den SC Freiburg mächtig unter die Räder.

RB Leipzig demontiert SGS Essen bereits vor der Pause

RB Leipzig hat im DFB-Pokal der Frauen den nächsten Erstligisten geschlagen und ist nach einer furiosen Vorstellung ins Halbfinale eingezogen. Nach dem 2:1 gegen Eintracht Frankfurt warf das Team von Trainer Saban Uzun auch die SGS Essen aus dem Wettbewerb. Unter den Augen von Männer-Coach Marco Rose demontierten die Leipzigerinnen den Bundesliga-Siebten bereits vor der Pause und gewannen am Ende überaus deutlich mit 6:1 (4:0).

In der Anfangsphase dominierten zunächst die Gäste, ehe RB vor 1.300 Zuschauern am Cottaweg mit der ersten Chance in Führung ging: Nach einem Fehlpass im Mittelfeld sprintete Vanessa Fudalla davon und traf zum 1:0 (9.). Damit war der Grundstein gelegt für eine furiose erste Halbzeit, in der die Essenerinnen nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen wurden: Nach Flanke von Christina Beck erzielte Medina Desic aus Nahdistanz das 2:0 (12.), Gianna Rackow erhöhte mit einem Fernschuss aus mehr als 30 Metern - Marke: Traumtor - auf 3:0 (20.). Schließlich traf Johanna Kaiser nach einem Fehler der Essener Torhüterin Sophia Winkler, die sich bei einem Freistoß verschätzte, zum 4:0 (38.).

Damit war das Spiel bereits zu diesem frühen Zeitpunkt vorentschieden. Für Essen vergab Maike Berentzen die beste Chance vor der Pause (43.). Nach dem Seitenwechsel schöpften die Gäste noch einmal Hoffnung, als Ramona Maier das 4:1 erzielte (52.). Anschließend probierte es die SGS weiter, während RB in der zweiten Halbzeit deutlich weniger Entlastungsmomente hatte. Allerdings kam keine wirkliche Spannung mehr auf, stattdessen beseitigte Fudalla mit dem 5:1 (78.) alle Restzweifel. Die eingewechselte Lea Mauly setzte den 6:1-Schlusspunkt (86.).

Carl Zeiss Jena kommt gegen SC Freiburg unter die Räder

Die Hoffnung auf einen Überraschungssieg im Viertelfinale gegen den SC Freiburg war groß, am Ende gingen die Frauen von Carl Zeiss Jena nach einem 0:4 (0:2) dennoch mit hängenden Köpfen vom Rasen.

Dabei war mehr drin, denn Möglichkeiten hatte die Mannschaft von Christian Kucharz vor 1.036 Zuschauern im Ernst-Abbe-Sportfeld genug. Großes Manko: die Chancen-Verwertung. Freiburg machte es besser und nutzte grobe Patzer in der FCC-Defensive eiskalt aus. Die Tore zum 1:0 und 2:0 fielen direkt nach FCC- Großchancen, einmal sogar per Eigentor durch Denise Landmann.

In der zweiten Halbzeit hätte ein Freiburg- Eigentor beinahe für Spannung gesorgt, der Ball ging aber nur ans Aluminium.

Bildrechte: IMAGO/foto2press


spio

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 28. Februar 2023 | 21:45 Uhr

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