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Fußball | SachsenpokalNach Elfmeterschießen: Chemie Leipzig steht im Sachsenpokal-FinaleHalbfinale

Stand: 21. April 2022, 21:56 Uhr

Die BSG Chemie Leipzig und der Chemnitzer FC spielen um den Sachsenpokal. Die Leutzscher setzten sich am Donnerstag (21.04.2022) im zweiten Halbfinale gegen den FSV Zwickau durch. Die Entscheidung fiel nach umkämpften 120 Minuten im Elfmeterschießen. Dort vergaben gleich drei Zwickauer, die ihren großen Traum vom Gewinn des Sachsenpokals für ein weiteres Jahr begraben müssen.

Beide Teams hatten sich für das Spiel vor ausverkauftem Haus viel vorgenommen, den Gastgerbern gelang es aber zunächst besser, ihren Matchplan umzusetzen. Bei einem Schuss von Florian Kirstein nach vier Minuten klärte FSV-Keeper Johannes Brinkies zur Ecke. Für den FSV taten sich keine Lücken auf, auch weil Chemie früh störte und in der eigenen Hälfte kompakt stand. Nach 16 Minuten gingen die Messestädter durch einen Schuss von Alexander Bury in Führung. Dessen Abschluss von der Strafraumkante wurde von FSV-Verteidiger Marius Hauptmann so abgelenkt, dass Brinkies machtlos war.

Alexander Bury (BSG Chemie Leipzig) jubelnd nach dem 1:0 im Landespokal-Halbfinale gegen den FSV Zwickau. Bildrechte: PICTURE POINT/Roger Petzsche

Die Zwickauer versuchten nach dem Rückstand etwas aktiver zu werden, kamen aber nur zu einer Reihe von Eckbällen und Freistößen, die allerdings auch nicht die ganz große Gefahr für das Chemie-Tor brachte. Die Hausherren selbst blieben durch schnelles Umschaltspiel weiter gefährlich, auch wenn sie selbst bis zur Halbzeit lediglich noch einem Torschuss durch Kirstein (27.) produzierten.

Zwickau mit dem frühen Ausgleich

Nach dem Seitenwechsel dauerte es nur knapp sieben Minuten, bis die Partie wieder ausgeglichen war. Nach einem Freistoß für Zwickau aus dem Halbfeld legte Paul Horschig den Ball ungewollt für Marco Schikora auf, der aus wenigen Metern ungestört einköpfen konnte.

Einen bitteren Abend erlebte Marcel Hilßner. Die FSV-Leihgabe wurde zur zweiten Halbzeit eingewechselt, verletzte sich aber nach knapp drei Minuten am Knie und musste wieder runter. Wie schwer die Verletzung ist, war zunächst nicht klar.

Die Partie selbst war im zweiten Abschnitt umkämpft, aber weiterhin recht chancenarm. Die wenigen Abschlusssituationen waren entweder zu ungenau oder wurden in irgendeiner Form geblockt. Erst kurz vor dem Ende wurde es noch einmal richtig gefährlich. Erst scheiterte Lucas Surek mit einem Flachschuss an Brinkies (89.), kurz danach setzte Patrick Göbel einen Drehschuss knapp über den Querbalken.

Marco Schikora (2.v.r.) vom FSV Zwickau trifft zum 1:1. Bildrechte: PICTURE POINT/Roger Petzsche

König trifft die Latte - Chemie mit den besseren Nerven

Somit ging es in die Verlängerung. Dort hatte Zwickau die beste Gelegenheit, der eingewechselte Ronny König traf in der 118. Minute aber nur die Latte. Zwickau spielte die letzten paar Minuten zudem noch in Unterzahl, nachdem Nils Butzen mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde.

Also musste das Elfmeterschießen her. Chemie legte vor, Zwickau musste nachlegen und hielt dem Druck nicht Stand. Gleich drei FSV-Akteure scheiterten vom Punkt. Somit sicherte sich die BSG den nächsten Finaleinzug nach dem Triumph 2018. Dort treffen die Leipziger am 21. Mai auf den Chemnitzer FC.

Stimmen zum Spiel:

Dieses Thema im Programm:MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 22. April 2022 | 19:00 Uhr

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