Fußball | Sachsenpokal Chemnitz löst nach Arbeitssieg in Wilsdruff das Finalticket

Halbfinale

Der Chemnitzer FC hat seine Pflichtaufgabe bei der SG Motor Wilsdruff erfüllt und ist durch ein 2:0 ins Sachsenpokal-Finale eingezogen. Der Sachsenligist machte dem CFC lange das Leben schwer, dann erlöste ein Sonntagsschuss von Keller die Gäste. Der zweite Finalist wird am Donnerstag in der Partie zwischen der BSG Chemie Leipzig und dem FSV Zwickau ermittelt.

Tor für Chemnitz 1 min
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Gastgeber stehen tief, Chemnitz sucht nach Antworten

Die Chemnitzer schalteten sofort auf Angriff, hatten aber so ihre liebe Mühe und Not mit den Wilsdruffern. Kein Wunder, die Mannschaft von Paul Rabe lief in einer 5-4-1-Formation auf und war äußerst defensiv ausgerichtet. In der 25. Minute verloren die Gastgeber mit Sebastian Kindermann einen wichtigen Spieler, er musste verletzt vom Feld. Für ihn kam Maurice Englicht. Bis zur Pause bemühten sich die "Himmelblauen", den Abwehrriegel der Motor-Mannschaft zu knacken, doch mehr als ein leichter Lattentreffer von Dominik Pelivan (45.+3) sprang nicht heraus.

Keller bringt CFC auf die Siegerstraße

Nach der Pause verteidigten die Hausherren weiterhin aufopferungsvoll. Bis zur 65. Minute hielt Wilsdruff die Null, dann hatte der Chemnitzer FC den Bann gebrochen. Stanley Keller nahm aus 25 Metern Maß und erzielte mit einem Sonntagsschuss die CFC-Führung. Keine Chance für den wackeren Michael Arnold im Tor der Gastgeber. Nun waren die Wilsdruffer gefordert und versuchten, etwas offensiver zu werden. Nach einem Konter schloss Yves Morgenstern (85.) kraftvoll ab, sein Schuss wurde jedoch von den Chemnitzern geblockt. Am Ende erhöhte Kevin Freiberger per Kopf auf 2:0 (89.) und sicherte den "Himmelblauen" endgültig die Finalteilnahme.

wilsdruff-cfc
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jmd

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Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | SACHSENSPIEGEL | 20. April 2022 | 19:00 Uhr

8 Kommentare

KarlChemnitz vor 9 Wochen

Genau lieber Heimatsender, das war nichts für schwache Nerven. Was haben wir gezittert. Das Angriffsbollwerk der Wilsdruffer lief ununterbrochen auf unseren Strafraum zu. Mit ganz viel Dusel ins Finale gezittert.

rheumakay vor 9 Wochen

Laut MDR (Überschrift des Videoschnipsels) hat sich der CFC ins Finale “gezittert“. Mehr Clickbait geht nicht. Wilsdruff ist während des gesamten Spiels minutenlang nicht in die Nähe der Mittellinie gekommen. Wenn sie die dann mal überquert haben, ging's postwendend wieder zurück in die Einbahnstraße. Sie haben mit Mann und Maus verteidigt, 90 Minuten Abwehrschlacht. Der CFC ohne seine Antreiber Bickel und Müller enttäuschend einfallslos. Aber “gezittert“? Wegen der Kälte auf jeden Fall, aber zu keiner Zeit vor der SG Motor Wilsdruff.

PS: Gute Besserung an deren verletzten Spieler. Das sah nicht gut aus... 😐

AufmerksamerBeobachter vor 9 Wochen

Steht damit fest, daß das Finale in Chemnitz steigt?

Wäre zuuu schön, wenn Zwickau noch wartet mit der Verlängerung von Enochs bis nach Freitag, um dann im Finale das genervte Interview mit Wachsmuth zu sehen, ob das denn nun nicht doch noch Zeit gehabt hätte und was das bedeutet in die neue Saison als Pokalverlierer zu starten...