Fußball | DFB-Pokal Jena: Wolfsburg-Spiel ausverkauft - Nordtribüne feiert Premiere

1. Hauptrunde

Mit einem frischen Ambiente geht der FC Carl Zeiss in die DFB-Pokalpartie am Samstag gegen Erstligist VfL Wolfsburg: Eine Tribüne auf der Baustelle Ernst-Abbe-Sportfeld kann schon genutzt werden.

Blick in das Stadion
Das Ernst-Abbe-Sportfeld mit der Nordtribüne links Bildrechte: IMAGO/Beautiful Sports

Noch ist das Ernst-Abbe-Sportfeld eine Baustelle, aber es geht voran. Pünktlich zum DFB-Pokalspiel am Sonnabend (18:00 Uhr Live-Ticker und Audiostream in der SpiO-App) gegen Bundeslligist VfL Wolfsburg wird die neue Nordtribüne in der Heimarena des FC Carl Zeiss Jena erstmals nutzbar sein.

Die Nordtribüne werde bis dahin zwar nicht komplett fertig werden, aber dennoch ihre Premiere feiern, so der Klub gegenüber "Sport im Osten". Mit 6.100 verkauften Tickets meldete der Fußball-Regionalligist bereits am Mittwoch "ausverkauft", Aus Wolfsburg werden rund 600 Anhänger erwartet. Ganz fertig werden soll das EAS dann im Sommer 2023 - mit mehr als 15.000 Zuschauern.

Jenas Trainer Andreas Patz sieht seine Elf gegen die Wölfe in der klaren Underdog-Rolle: "Wir sind krasser Außenseiter und in 19 von 20 Spielen gehen wir in dieser Konstellation als Verlierer vom Platz. Aber wir wollen mit dem eigenen Publikum im Rücken und mit Leidenschaft und mannschaftlicher Geschlossenheit alles dafür tun, dass dieses eine Spiel, wo alles zusammenkommt, vielleicht am Samstag ist." Deutlich optimistischer äußerten sich seine Akteure. Kapitän Bastian Strietzel und Routinier René Lange sehen die Chancen bei "30 Prozent". Hoffnung macht das Vorjahr, als der FC Carl Zeiss den Bundesligisten 1. FC Köln bis zum Elfmeterschießen hinein ärgerte.

Bastian Strietzel (FC Carl Zeiss Jena) 2 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Bastian Strietzel (FC Carl Zeiss Jena) 2 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Bis auf Ogulcan Tezel, der nach seiner Knöchelverletzung wieder im Aufbautraining ist, sind alle Akteure wieder im Mannschaftstraining. Das gilt auch Justin Petermann, der nach einer Corona-Infektion wieder ins Teamtraining zurückgekehrt ist.

Wolfsburg will unter Kovac nach vorne

Neuer Trainer, alte Ansprüche: Nach einer stark enttäuschenden Saison mit Rang 12 strebt der VfL Wolfsburg unter Niko Kovac wieder nach deutlich mehr. Sogar von Titeln sprach der einstige Bayern-Coach, dessen Team beim 4:0 gegen den Premier-League-Klub FC Brentford zum Abschluss der Vorbereitung einen guten Eindruck hinterließ und von Kovac gelobt wurde. Max Kruse soll in einem deutlich aufgefrischten Team weiter vorangehen. Einige Akteure dürften den Klub noch verlassen.

Niko Kovac, Trainer VfL Wolfsburg
Niko Kovac Bildrechte: IMAGO / regios24

"Zettel bekommen, wo alles draufsteht"

Die vergangene Pokalsaison war für den VfL schnell zuende. Nach einem Wechselfehler des damaligen Trainers Mark van Bommel bei Regionalliigist Preußen Münster folgte das Aus schon in der ersten Runde. " "Ich habe einen Zettel bekommen, wo alles klar draufsteht", sagte Kovac lachend. Er selbst gilt als echter Pokalspezialist, der stand von 2017 bis 2019 dreimal hintereinander im Finale - und gewann sensationell mit Frankfurt gegen die Bayern 2018 und ein Jahr später auch mit Bayern München gegen RB Leipzig.

cke/sid/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 31. Juli 2022 | 19:30 Uhr

1 Kommentar

ickes vor 8 Wochen

Pokal können wir-auf gehts Jena, kämpfen und Siegen !!!
Freu mich wie Irre auf die Neue Nord im Paradies
Egal wie es ausgeht - es wird ne geile Sache.
Nur der FCC