Fußball | Regionalliga Neuer NOFV-Präsident – Termin für die Wahl steht

Wer wird der neue Präsident des Nordostdeutschen Fußballverbandes? Diese spannende Frage soll am 21. Januar geklärt werden. Ob digital oder vor Ort gewählt wird, wollte der NOFV nicht "verraten".

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Wer wird Boss des NOFV? Am 21. Januar soll gewählt werden. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Der Nordostdeutsche Fußballverband will am 21. Januar den neuen Präsidenten des Nordostdeutschen Fußballverbandes wählen. Wie "Sport im Osten" erfuhr, wurde eine entsprechende Einladungsmail am Mittwochnachmittag an die Mitglieder des erweiterten Präsidiums geschickt. Zuerst hatte die Bild-Zeitung darüber berichtet.

NOFV-Geschäftsführer Holger Fuchs hielt sich hingegen bedeckt, wollte den Termin weder bestätigen noch dementieren und sparte auch mit Informationen zum Ablauf. Müssen die Vertreter für die geheime Wahl direkt vor Ort sein oder kann auch digital abgestimmt werden? "Unsere Satzung bietet viele Möglichkeiten der Wahl" so Fuchs am Donnerstag (07.01.21).

Sachse Winkler rechnet mit knapper Entscheidung

Um den Posten des ehrenamtlichen NOFV-Chefs bewerben sich zwei Kandidaten. Hermann Winkler, Präsident des Sächsischen Fußballverbandes, und Bernd Schultz, Präsident des Berliner Fußballverbandes wollen die Nachfolge des Anfang Dezember verstorbenen Erwin Bugar antreten.

Hermann Winkler
Bald auch NOFV-Präsident? Hermann Winkler vom Sächsischen Fußballverband. Bildrechte: imago images / Max Stein

Winkler, der in Grimma wohnt, rechnet mit einer knappen Entscheidung. Sollte er zum neuen Präsidenten gewählt werden, würde er sein Amt des Sächsischen Fußballpräsidenten dennoch bis zur nächsten Wahl 2022 fortsetzen. "Ich lasse den Landesverband in so einer schwierigen Phase doch nicht im Stich", so der 57-jährige Winkler, der sicher ist, beide Ehrenämter dank seiner freiberuflichen Tätigkeit gut meistern zu können.

"Sport im Osten"-Experte Lindemann: "Brauchen starke Ost-Stimme"

Sport im Osten“-Experte Lutz Lindemann hält den Sachsen Winkler für den geeigneten Mann. "Wir brauchen eine starke Stimme, denn der Präsident im NOFV ist zugleich Vize-Präsident im DFB. Da brauchen wir eine Ost-Stimme", so Lindemann. Winklers Gegenkandidat Schultz kommt aus Berlin-Reinickendorf, gehört dort dem BFC Alemannia 90 an und arbeitet als Verwaltungsbeamter der Polizei. Für Lindemann ist Schultz daher möglicherweise weniger geeignet für den NOFV-Chefposten: "Wenn ich Westberliner bin, habe ich natürlich weniger Erinnerungen an das, was in unserer Region passiert ist", erklärte Lindemann unlängst.

Wahlberechtigt sind die sechs Präsidenten der Landesverbandes des NOFV sowie die Ausschussvorsitzenden.

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Aktuell | 07. Januar 2021 | 19:30 Uhr

1 Kommentar

Chemieschwein. vor 7 Wochen

Wem interessiert schon wer den Posten bekommt. Absolut unwichtig. Hauptsache mein Getränkehandel hat genug Sternburg da!!!!