Fußball | Regionalliga Prokopenko und Carl Zeiss gehen getrennte Wege

Carl Zeiss Jena muss sich in der kommenden Saison nach einem neuen Offensivmann umschauen. Linkaußen Alexander Prokopenko hat ein Vertragsangebot ausgeschlagen und wird den Verein verlassen.

Alexander Prokopenko
Alexander Prokopenko Bildrechte: IMAGO / Christoph Worsch

Alexander Prokopenko wird nur noch wenige Wochen das Trikot des FC Carl Zeiss Jena tragen. Der 20-Jährige will nach der Saison eine neue Herausforderung suchen und wird deshalb den Verein verlassen.

Entscheidung nicht gegen Jena

Dabei hatte Jena lange um eine Verlängerung des Deutsch-Ukrainers gekämpft. "Diese Entscheidung, so hart sie für uns ist, müssen wir respektieren. Wir haben uns wirklich gestreckt, um Alex ein faires und attraktives Angebot zu machen, weil wir unseren Weg unbedingt mit ihm weitergehen wollten. Aber wir müssen respektieren, dass er sich für eine neue, andere Herausforderung entschieden hat", verdeutlichte FCC-Sportdirektor Tobias Werner. Nun habe sich Prokopenko aber nicht gegen Jena, sondern für eine "offenbar noch attraktivere Alternative" entschieden.

Trainer Patz bedauert Abgang

Auch Chefcoach Andreas Patz hätte Prokopenko, der 2017 aus der Jugend von Viktoria Fulda an die Kernberge wechselte, gerne im Team behalten. "Nun heißt es für uns, die Ziele, die wir in dieser Saison noch haben, gemeinsam mit Alexander Prokopenko zu erreichen", so Patz. In der Liga kämpft Jena um den Titel "Best of the Rest" hinter dem BFC Dynamo. Zudem stehen die Paradieskicker im Finale des Thüringenpokals gegen den ZFC Meuselwitz und könnten dort neben der Trophäe das Ticket für den DFB buchen.

Prokopenko hat seit 2020 37 Spiele für die erste Mannschaft von Carl Zeiss absolviert. In dieser Spielzeit stand er in 23 Regionalliga- und drei Landespokal-Partien auf dem Platz (zwei Tore, fünf Vorlagen). Zudem durfte er gegen den 1. FC Köln 29 Minuten im DFB-Pokal ran.

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red

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 16. April 2022 | 16:00 Uhr

19 Kommentare

Elxlebener vor 11 Wochen

Elxlebener,
wir leben in Osten von Deutschland, die großen Geldgeber sitzen in Westen. Ich als Fan von Rot-Weiss-Erfurt weiß, dass der Verein kleine Brötchen backen muss. Dieses haben die Verantwortlichen von Jena noch nicht geschallt. War am Donnerstag mal bei Erfurt, dort wird mit jungen Spielern toller Fußball gespielt.
Erfurt hat bessere Bilanz wie damals RB Leipzig in der Oberliga mit viel Geld. Jena muss muss sich von hohen Zielen verabschieden. Ihr als Fans werden euch wundern, welche Miete gezahlt werden muss. ich bin bestimmt der Meinung weit aus mehr wie in Erfurt. Ein Glück ist Erfurt kein reines Fußballstadion ist.Wiir sehen uns nächstes Jahr wieder.

fossizweifor1903 vor 11 Wochen

Außer bei NR Eins, an jedem Kommentar ist was wahres dran. Was erwartet ihr eigentlich? Zuerst muss mal die Professionalität in diesen , unseren Verein zurückkehren , dann wird’s auch gelingen. Der große Fehler ist , dass man sich von einer Horde/a vorschreiben lässt, wie es gemacht werden soll, unglaublich. Aber, auch das muss man sagen, die würden auch in noch kleinere Dörfer mitfahren, viele andere nicht. Nur der FCC 💙💛🤍

NR EINS vor 11 Wochen

Das Zukunftskonzept ist klasse, bitte ganz schnell langfristige Verträge mit dem Torjäger Wolfram und dem Trainer Patz machen, da kommt der Erfolg von ganz alleine, Popopenkov passt doch da garnicht ins Konzept

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