Fußball | Regionalliga Marc Arnold ist neuer Sportgeschäftsführer beim Chemnitzer FC

Der Chemnitzer FC ist auf der Suche nach einem neuen Sportgeschäftsführer fündig geworden. Wie der Regionalligist am Freitag bekannt gab, wird Marc Arnold die vakante Position ab dem 1. März einnehmen. Arnold war zuletzt als Sportlicher Leiter bei Eintracht Braunschweig tätig.

Marc Arnold
Marc Arnold tritt beim Chemnitzer FC den Posten des Sportdirektors an. (Archiv) Bildrechte: imago images/Fotostand

Der Chemnitzer FC hat auf der vakanten Position des Sportgeschäftsführers Nägel mit Köpfen gemacht. Zukünftig wird Marc Arnold, neben Geschäftsführer Michael Reichardt, die Geschicke bei der Fußball GmbH des Regionalligisten leiten. Das gab der Verein am Freitag (26. Februar) bekannt. Über die Vertragslaufzeit machte der CFC keine Angaben. Am Montag soll der 50-Jährige auf einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt werden.

Polster: "Deutliches Signal des Aufbruchs"

"Das ist neben dem bevorstehenden Ende des Insolvenzverfahrens ein weiteres, deutliches Signal des Aufbruchs. Marc Arnold ist ein absoluter Fachmann, der über einen langen Zeitraum höherklassig nachgewiesen hat, dass er Strukturen erfolgreich entwickeln und nachhaltig etablieren kann", erklärte CFC-Vorstandsvorsitzende Romy Polster, die Arnold als eine "starke Persönlichkeit mit Erfahrungen aus dem Sport" bezeichnete. Nach Informationen von "Sport im Osten" war auch der 1. FC Magdeburg an einer Verpflichtung Arnolds interessiert. Am Ende entschieden sich die Verantwortlichem beim stark abstiegsbedrohten Drittliga-Klub für Otmar Schork.   

Zehnjähriges Engagement bei Eintracht Braunschweig

Arnold spielte als aktiver Profi unter anderem für Borussia Dortmund und Hertha BSC. Mit dem BVB wurde er in der Saison 1994/95 Deutscher Meister. Nach seinem Karriereende 2007 stieg er zunächst als Manager beim KSV Hessen Kassel ein, ehe er im Juni 2008 als Sportlicher Leiter bei Eintracht Braunschweig anheuerte. Während seiner zehnjährigen Tätigkeit gelang den Niedersachsen 2013 der Aufstieg in die Bundesliga. Nach dem Abstieg der Eintracht in die 3. Liga 2018 wurde Arnold von seinen Aufgaben freigestellt.

Sportlicher Leiter Marc Arnold (Eintracht Braunschweig), Trainer Torsten Lieberknecht (Eintracht Braunschweig)
Gemeinsam mit Trainer Torsten Lieberknecht gelang Marc Arnold mit Eintracht Braunschweig 2013 der Aufstieg in die Bundesliga. (Archiv) Bildrechte: imago/Jan Huebner

Arnold: "Überzeugt, viel bewegen zu können"

"Ich bin ein großer Freund davon, etwas aufzubauen und die Mannschaft und Strukturen drum herum über einen längeren Zeitraum zu etablieren und aktiv mitzugestalten. In den Gesprächen mit den Vereinsverantwortlichen habe ich gespürt, dass sie den Chemnitzer FC mit Bedacht, langfristig, weiter positiv entwickeln wollen", erklärte Arnold in der Pressemitteilung des CFC. "Dazu benötigt es Struktur im Verein, eine klare, durchdachte Kaderplanung, entwicklungsfähige und erfolgshungrige Spieler und Mitarbeiter. Ich habe Lust darauf und bin überzeugt davon, dass wir gemeinsam mit dem lebendigen Umfeld beim Chemnitzer FC viel bewegen können."

Drittligaaufstieg für CFC in weiter Ferne

Der CFC hatte sich Ende Januar von Sportdirektor Armin Causevic getrennt. Es benötige "einen neuen Impuls auf dieser entscheidenden Position, um unser mittelfristiges Ziel Wiederaufstieg zu erreichen", begründeten die Sachsen ihre Entscheidung. Aktuell rangieren die "Himmelblauen" in der derzeit unterbrochenen Regionalliga Nordost auf dem neunten Platz, 16 Punkte hinter dem Spitzenreiter Viktoria Berlin.  

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red/pm

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 26. Februar 2021 | 17:45 Uhr

15 Kommentare

Matze91 vor 6 Wochen

Tut mir ja leid für dich aber merkst du nicht selbst wie lächerlich dich mit deinen Kommentaren mittlerweile machst.
Ich schätze jeder zweite lacht über dich.
Aber ich finde es wirklich hervorragend wie du uns Aufmerksamkeit schenkst.
Deshalb danke ich dir vom ganzen Herzen.^^

Hannchen vor 7 Wochen

Ja, jeder der nicht seiner Meinung ist wird stigmatisiert. Das ist echt traurig unter Lokis. Zum Thema: Ich bin froh das wir mit Torsten Kracht durch seine RB-Lounge direkten Zugang auf die dortigen Spieler bekommen werden. Somit wird der Aufstieg nur noch Formsache für LOK.

BSG der Echte vor 7 Wochen

Sowas können wir uns nichtmal in der zweiten Liga leisten, zumal noch in der gegenwärtigen Situation. Wer hat, der hat. Aber im Geld ausgeben hat man dort ja Erfahrung. Die werden schon wissen, wie man in Zeiten knapper Mittel handeln muss. War ja in den letzten Jahren immer so.