Fußball | Aufstiegsspiele Lok Leipzig muss im Aufstiegs-Rückspiel auf die "Alm"

Der 1. FC Lok Leipzig weiß jetzt, wohin die Reise geht. Im Aufstiegs-Rückspiel gegen den SC Verl am kommenden Dienstag werden die Probstheidaer in der SchücoArena in Bielefeld auflaufen. Das gab der DFB am Freitagabend bekannt.

Perspektive von der Ersatzbank in der Schüco Arena in Bielefeld
Auf der "Alm": SchücoArena in Bielefeld. Archiv) Bildrechte: imago/Dünhölte

Der 1. FC Lok Leipzig kann sich im Aufstiegs-Rückspiel gegen den SC Verl am kommenden Dienstag (30. Juni) auf eine Reise nach Bielefeld einstellen. Gespielt wird ab 16 Uhr in der SchücoArena. Der MDR überträgt die Partie live.

Lok-Präsident Löwe: "Werden im Rückspiel alles reinlegen"

Wie wurde die Nachricht in Probstheida aufgenommen? Lok-Präsident Thomas Löwe sagte auf MDR-Nachfrage: "Wir nehmen natürlich den Spielort an, denn wir fahren dorthin, wo uns der DFB hinschickt. Der Platz war uns eigentlich egal. Wir werden im Rückspiel alles reinlegen, um das große Ziel Aufstieg zu erreichen."

Thomas Löwe
FCL-Präsident Thomas Löwe glaubt fest an die Mannschaft. (Archiv) Bildrechte: imago images / Picture Point

Strenge Beachtung des Hygienekonzepts

Auf den Spielort haben sich der Deutsche Fußball-Bund und die beteiligten Vereine in Abstimmung mit den zuständigen Behörden verständigt. Ebenso wie das erste Aufstiegsspiel am Donnerstag im Leipziger Bruno-Plache-Stadion (2:2) wird das Rückspiel in Bielefeld unter strenger Beachtung des behördlich genehmigten Hygienekonzepts des DFB durchgeführt. Die Mannschaften und die Funktionsteams des SC Verl und 1. FC Lok Leipzig werden u.a. regelmäßigen Corona-Tests unterzogen. Alle bisherigen Tests waren negativ.

Nach dem Lockdown der NRW-Landesregierung für den Kreis Gütersloh darf Verl nicht im heimischen Stadion antreten. Das SC-Vereinsgelände liegt rund 15 Kilometer vom Gelände der Schlachthofes der Firma Tönnies entfernt. Dort war es zu dem Ausbruch des Coronavirus gekommen. Danach hatten Verl und der DFB mehr als zehn Optionen geprüft. Von Dortmund und Schalke über Lotte und Münster, Kaiserau, Rödinghausen und Lippstadt bis zu Düsseldorf und Köln war alles dabei.

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jmd/pm/dpa

Momente nach dem Eigentor bei Lok Leipzig. 2 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

MDR aktuell 19:30 Uhr Do 25.06.2020 19:30Uhr 01:30 min

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

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Video

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 30. Juni 2020 | 15:15 Uhr

11 Kommentare

Horst Schlaemmer vor 16 Wochen

Das ist mir egal. Aber ich bin sicher, dass der eine oder andere von Blau-Gelb auch in der nächsten Saison mal im Zentralstadion vorbeischauen wird, um Profi-Fußball zu erleben.

A.d.R. is Back vor 16 Wochen

Wenn sich jetzt auch einige auf den Schlips getreten fühlen, aber Lok und aufsteigen naja. Verl war Fussballerich etwas besser zwar im Tor Pech aber denen traue ich im Rückspiel mehr zu.

Heinz K. vor 16 Wochen

Dann hoffen wir mal , dass Corona bzw eine lokale Behörde sich nicht zu einer Kraftprobe mit der Landesregierung hinreißen lässt und dem Ganzen einen Riegel vorschiebt.
Ansonsten glaube ich das Lok am Ende der Sieger ist. Viel Glück!