Fußball | Regionalliga Bei Aufstieg: Lok Leipzig würde Zulassung zur 3. Liga erhalten

Sollte Lok Leipzig am Dienstag aufsteigen, würde der Verein auch die Zulassung zur 3. Liga erhalten. Eine Zulassungsverweigerung aufgrund nicht nachgewiesener wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit sei in diesem Jahr ausgeschlossen gewesen, so der DFB.

Eine Eckfahne mit dem Emblem von Lok Leipzig beim Spiel Lok Leipzig gegen SC Verl
Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Sollte Lok Leipzig am Dienstag aufsteigen, würde der Verein auch die Zulassung zur 3. Liga erhalten. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Montag in einer Pressemitteilung bekanntgab, erfüllen alle Bewerber im Falle ihrer sportlichen Qualifikation die Zulassungsvoraussetzungen für die Teilnahme an der 3. Liga in der kommenden Spielzeit. Der Verband hob explizit hervor, dass dies auch für die Direktaufsteiger 1. FC Saarbrücken, VfB Lübeck und Türkgücü München sowie für die Qualifikanten Lok Leipzig und SC Verl gelte.

Lockerung des Zulassungsverfahrens

Demnach sei eine Zulassungsverweigerung aufgrund nicht nachgewiesener wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit in diesem Jahr ausgeschlossen gewesen, so der DFB. Eine entsprechende Lockerung hatte das DFB-Präsidium am 8. April im Zuge der Corona-Krise für die 3. Liga und die Frauen-Bundesliga beschlossen. Heißt: Nur die sportliche Qualifikation zählt aktuell für die Zulassung zur 3. Liga.

Bleibt Lok im Plache-Stadion?

Lok braucht nach dem 2:2 im Hinspiel gegen Verl einen Sieg oder ein Unentschieden mit mindestens drei Toren, um in die 3. Liga aufzusteigen. Zuvor hatte Trainer Wolfgang Wolf gegenüber dem MDR bereits verraten, ein Ausweichstadion für die kommende Saison gefunden zu haben - jedoch noch nicht, um welches Stadion es sich handelt. Das Bruno-Plache-Stadion ist nicht drittligatauglich.

Für den Fall, dass zu Beginn der neuen Saison weiterhin keine Zuschauer oder nur sehr eingeschränkt bei den Spielen erlaubt sind, bestehe für Klubs mit Ausweichspielstätten jedoch die Möglichkeit, einen Ausnahmeantrag zu stellen, um für diese Zeit gegebenenfalls doch am heimischen Standort spielen zu können, schrieb der DFB. Lok Leipzig versucht nach MDR-Informationen, alles dafür zu tun, um eine solche Option zu erhalten. Es ist also durchaus denkbar, dass auch in der 3. Liga Spiele im Plache-Stadion stattfinden.

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mze/pm

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 29. Juni 2020 | 15:15 Uhr

19 Kommentare

Nappel vor 11 Wochen

An dieser Stelle auch von mir Glückwunsch, dass Lok sich jetzt nicht mehr offenbaren muss, mit RB´s Gnaden die Lizenz erhalten zu haben. Für die RL genügt ja das marode Place-Stadion.

Heinz K. vor 11 Wochen

Es ist unglaublich, was sich mit Corona alles entschuldigen bzw erklären lässt : Großzügigkeit in Sachen Wirtschaftlichkeit / finanzielle Absicherung, das geht überhaupt nicht. Anstatt nach Wegen zu suchen , den Drittligisten mehr Gelder durch Vermarktung zukommen zu lassen , rollt man den roten Teppich für finanzielles Harakiri oder Misswirtschaft aus. Es ist doch jetzt schon schlimm mit anzusehen, welche Schuldenberge mancherorts vor sich her geschoben werden. Und diese haben nichts mit Corona zu tun..... K'lautern, 1860, Hansa , Chemnitz..... alle pfiffen schon aus dem letzten finanziellen Loch, als noch niemand diesen Virus kannte. Wenn das der " Solidarbeitrag" des DFB für die 3. Liga sein soll, kann man nur mit dem Kopf schütteln. Der Tag wird kommen, an dem eine einfache Insolvenz die Dinge nicht mehr regelt, sondern Clubs mitten im Spieljahr aussteigen, weil sie dann wirklich pleite sind.
Mal schauen, wer da wen die Schuld zuschiebt.
Lok wünsche ich für Dienstag alles Gute

Alter Lokfan 76 vor 11 Wochen

Schluss mit zoffen, meine nerven liegen jetzt schon blank,ich habe seit 1976 alles erlebt mit meiner Loksche,ich will nur wieder tolle Derbys sehen ,bei einem guten Bier ,mit meinen alten Lok Gefährten und ihr werdet staunen selbst sehr viele Chemie Fans wünschen uns die 3 Liga