Fußball | Regionalliga Germania erkämpft Punkt in Babelsberg

7. Spieltag

Germania Halberstadt hat sich mit einer beherzten Leistung ein 1:1 (0:0) beim SV Babelsberg verdient. In einer Partie ohne viele Höhepunkte waren die Vorharzer das bessere Team. 

Mannschaft von Germania Halberstadt jubelt nach einem Tor.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Bei hochsommerlichen Temperaturen kamen beide Teams vor 1.266 Zuschauern in der ersten Halbzeit nur schwer in den Tritt. Chancen hatten einzig Germanias Dennis Blaser mit einem Schuss, der am langen Pfosten vorbei ging (2.) und Ahmet Sagat, dessen Abschluss VfB-Keeper Florian Sowade parierte (20.).

Twardzik verfehlt Tor aus zwei Metern 

Im zweiten Durchgang wurde die Partie dann ansehnlicher. In der 62. Minute brachte Moritz Kretzer erst Babelsberg mit einem platzierten Schuss ins lange Eck in Führung, Patrik Twardzik hätte mit seinem Kopfball aus zwei Metern eigentlich schon den Ausgleich machen müssen (69). Dieser gelang dann noch dem eingewechselten Kimbyze-Kimby Januario drei Minuten später mit einem Abschluss ins rechte Eck. In der Schlussphase war Germania das deutlich aktiviere Team, aber es sollte nicht mehr der Siegtreffer für die Körner-Elf fallen. 

Trainerstimmen

Sven Körner (Halberstadt): "Ich kann nur meinen Hut davor ziehen, was beide Mannschaften bei diesen Temperaturen geleistet haben, auch läuferisch. Man hat zum Schluss gemerkt, dass das Tempo hoch gewesen war und deswegen ein wenig die Intensität fehlte. Wir hatten eine gute Struktur im Spielaufbau und haben uns gut ins letzte Feld kombiniert, waren da aber zu ungenau. Wir haben eine Riesenmoral gezeigt, wie schon am Mittwoch in Nordhausen."

Marco Vorbeck (Babelsberg): "Wir hatten Probleme, ins Pressing reinzukommen. Nichtsdestotrotz haben wir uns die ein oder andere Chance erspielt und hätten auch früher in Führung gehen können. Hinten raus hat man gesehen, dass die Jungs platt waren, auch weil wir 30 Minuten Unterzahlspiel hatten vor drei Tagen. Dass wir uns dann noch das Tor fangen, ist bitter. Am bittersten ist aber, dass sich Leonard Koch am Ende noch verletzt hat."

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 31. August 2019 | 16:30 Uhr

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