Cheftrainer André Meyer, FSV Union Fürstenwalde.
Fürstenwaldes Cheftrainer André Meyer (Archiv) Bildrechte: imago/Matthias Koch

Fußball | Regionalliga Bischofswerda verdaddelt Premiere gegen Union Fürstenwalde

11. Spieltag

Aufsteiger Bischofswerdaer FV hat sein Heimspiel gegen Union Fürstenwalde trotz einer Führung verloren. Im Wesenitzsportpark unterlag die Mannschaft von Trainer Erik Schmidt den Unionern noch mit 1:2.

Cheftrainer André Meyer, FSV Union Fürstenwalde.
Fürstenwaldes Cheftrainer André Meyer (Archiv) Bildrechte: imago/Matthias Koch

Sonntag bringt Bischofswerda in Führung

Beide Mannschaften starteten recht gemütlich, gingen zunächst kein hohes Tempo. Die 262 Zuschauer sahen ein gemächliches Spiel zwischen beiden Strafräumen. Demzufolge waren Torchancen äußerst selten. Einmal musste Bischofswerdas Schlussmann Oliver Birnbaum aber eingreifen: Der ehemalige Fürstenwalde-Torwart wehrte einen Schuss von Ben Meyer mit der Faust ab. Bei den Hausherren scheiterte Daniel Maresch zunächst an Union-Keeper Paul Büchel. Im Nachschuss markierte aber Thomas Sonntag die 1:0-Führung (34.).

Oliver Birnbaum
Bischofswerdas Torwart Oliver Birnbaum trifft auf seinen Ex-Klub Fürstenwalde (Archiv). Bildrechte: IMAGO

Joker Zurawsky trifft nach Fürstenwalde-Freistoß

Nach dem Seitenwechsel war Fürstenwalde die dominantere Elf. Martin Zurawsky, wiedergenesen nach einem Knorpelschaden, kam für Alexander Wuthe und sorgte mit seinem Joker-Tor für den Ausgleich: Nach einem Freistoß aus etwa 30 Metern verlängerte er den Ball mit dem Kopf zum 1:1 (53.). Nach einem Eckball von der linken Seite schoss Meyer die Gäste zudem in Führung (63.). Bischofswerda tat sich im zweiten Durchgang schwer. Selbst nach dem Rückstand war kein Aufbäumen erkennbar.

Das sagten die Trainer

André Meyer (Fürstenwalde): "Wir freuen uns über die drei Punkte. Wir wollten an den letzten zwei Spielen anknüpfen. Wir wussten um die Schwierigkeit. Es war sehr viel Mittelfeldgeplänkel in der ersten Hälfte. Aus unserer Sicht war das beim 1:0 Abseits. Wir liegen leider zurück. Wir haben ein paar Dinge verändert und Martin Zurawsky eingewechselt, einen guten Spielgestalter. Wir machen relativ zügig das 1:1. Ich freue mich extrem für ihn. Wir hätten das eine oder andere Tor mehr machen können. Es war ein verdienter Sieg. Wir haben es nicht immer geschafft, so ein Ergebnis zu bringen. Wir gehen unseren Weg weiter."

Erik Schmidt (Bischofswerda): "Es war heute schwierig für uns. Wir gehen mit einer Führung in die Pause. Nach der Pause konnten wir nicht mehr mithalten. Es kamen Standards zustande, die zu Toren führen. Es ist sehr bitter, heute zu verlieren. Wir kämpfen um den Klassenerhalt. Die Niederlage tut heute weh, morgen müssen wir weitermachen."

mkö/rle

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 03. Oktober 2018 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 03. Oktober 2018, 15:48 Uhr

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