Kopfballduell zwischen Pierre Merkel (Chemie/li.) und David Kamm Al-Azzawe (BFC/re.).
Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Fußball | Regionalliga BSG Chemie Leipzig gewinnt gegen die B-Elf des BFC Dynamo

29. Spieltag

Die BSG Chemie Leipzig hat das Heimspiel gegen den BFC Dynamo mit 1:0 (1:0) gewonnen. Damit sicherte sich die Elf von Coach Dietmar Demuth die Punkte 27 bis 29 für das Ziel Klassenerhalt. Der BFC hatte eine B-Elf aufgestellt, weil er am Mittwoch im Landespokal-Halbfinale auf Tennis Borussia Berlin trifft.

von Maria Köhler und Alexander Kunze (Leipzig)

Kopfballduell zwischen Pierre Merkel (Chemie/li.) und David Kamm Al-Azzawe (BFC/re.).
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Merkel lässt Chemie-Fans jubeln

Beide Mannschaften begannen lauffreudig - auch die BSG Chemie, die sonst oft ziemlich tief stand. Gegen die unerfahrenen Berliner hatte Leipzig leichtes Spiel. Der BFC, mit drei 18-Jährigen in der Startelf, war körperlich oft unterlegen. Zudem leisteten sich die Gäste überraschend viele Fehler im Spielaufbau. Davon profitierten die Leutzscher immer wieder und griffen ein ums andere Mal über die rechte Seite an – insbesondere durch Flanken von Florian Schmidt.

Die Führung der BSG lag im Alfred-Kunze-Sportpark praktisch in der Luft. In der 14. Minute war es dann soweit: Nach einem Pass von Manuel Wajer von der rechten Seite markierte Chemies bester Torschütze Pierre Merkel aus zentraler Position das 1:0 (14.). Es war sein fünftes Tor in dieser Regionalliga-Saison. Florian Schmidt hätte vor der Pause nachlegen können, brauchte aber zu lange, um sich gegen seinen Gegenspieler Ugurtan Cepni durchzusetzen. Er schoss anschließend Torwart Kevin Sommer an.

Pierre Merkel
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Yajimas Foulelfmeter geht drüber

Nach dem Seitenwechsel kam Rintaro Yajima per Foulelfmeter zu einer aussichtsreichen Chance auf das 2:0. Nach dem Foul von BFC-Torwart Sommer an Alexander Bury schoss er vom Punkt aber über das Tor (52.).

Die "Chemiker" versuchten danach, spielerisch das zweite Tor nachzulegen, doch nach etwa 60 Minuten fehlte den Spielern immer mehr die Puste. Bei der zusammengewürfelten Berliner Mannschaft blieb eine Schlussoffensive lange aus. David Kamm Al-Azzawe traf zwar ins Chemie-Tor, hatte bei dem Eckball aber seinen Gegenspieler zu energisch weggeschubst.

Zweikampf um den Ball zwischen Tyren Kherraz (BFC/li.) und Lars Schmidt (Chemie/re.).
Zweikampf um den Ball zwischen BFC-Spieler Tyren Kherraz und Chemies Lars Schmidt. Bildrechte: MDR/Dirk Hofmeister

Stimmen nach dem Spiel

René Rydlewicz (BFC Dynamo): "Ich möchte nicht viel zum Spiel sagen. Es war unterhaltsam und es war Feuer drin. Wichtiger ist mir ein Kompliment an unsere Nachwuchsabteilung, da heute sechs Spieler aus unserem Nachwuchs kamen. Die haben auch ordentlich dagegengehalten."

Dietmar Demuth (Chemie Leipzig): "Kompliment an unseren Gegner. Er hat uns heute nichts geschenkt. Nach den Ergebnissen gestern war uns klar, dass wir gewinnen mussten. Nach der etwas glücklichen Führung müssen wir das zweite Tor machen. Am Ende kann immer noch einmal einer durchrutschen. Ich habe sechs Endspiele ausgerufen. Jetzt folgen noch fünf."

Trainergespräch
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Trainergespräch
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 15. April 2018 | 16:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 15. April 2018, 16:43 Uhr

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8 Kommentare

16.04.2018 19:08 Der Annaberger 8

Glückwunsch von BSG zu BSG!
Drücke euch immer die Daumen , in alter Verbundenheit.
Glück Auf und nur die BSG!⚒

16.04.2018 14:17 Dreißiger 7

@1, Aufpasser brauchen wir nicht (hatten wir früher mehr als genug). Geh in die Kommerz-Schüssel, da bist Du genau richtig.
Weiter Chemie kämpfen und siegen!!

16.04.2018 09:01 Sr.Raul 6

Dann tu es einfach, @1 (Richtiger Aufpasser), steht Dir doch frei. Ansonsten Glückwunsch an Chemie zum wichtigen 3er!

16.04.2018 07:49 Unsportlich 5

Glückwunsch Chemie!

Dennoch Wettbewerbsverzerrung von Seiten des BFC!

16.04.2018 03:21 Steigerwäldler 4

Ich drücke Chemie als Erfurter total die Daumen für den Klassenerhalt. Wenigstens dieses Derby nächste Saison, das toppt die gegen den BFC, Lok und den CFC. Rot-weiße Grüße an grün-weiß:-)

15.04.2018 18:33 Micha 3

Hat Dresden nicht genug mit sich selbst zu tun? Ich würde mich freuen, wenn Chemie das Unmögliche möglich machen könnte.
BWG

15.04.2018 17:02 SGDHarzer66 2

Chemie wird absteigen.

15.04.2018 16:57 Aufpasser der Richtige 1

Also nach dem Spiel gegen Lok mit Wasserwerfer im Stadion und Bier übern Kopf vom Chemie Trainer hab ich mir das heute noch mal angetan und habe das Spiel im MDR verfolgt. Und muss sagen ich kann die Fans verstehen die zu RB gehen sowas muss man nicht haben auch bei aller Tradition nicht.