Fußball | Regionalliga Aigner rettet dem Chemnitzer FC einen Punkt

Nachholer 11. Spieltag

Es roch nach der nächsten Heimniederlage für den Chemnitzer FC. Doch als die Gäste von Energie Cottbus schon den Dreier praktisch eingesackt hatten, fand eine Eingabe den Kopf des Kapitäns der Himmelblauen.

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MDR aktuell 21:45 Uhr Do 21.10.2021 21:45Uhr 01:33 min

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Der Chemnitzer FC hat sich in buchstäblich letzter Sekunde noch ein 1:1 gegen Energie Cottbus gesichert und so die drohende nächste Heimniederlage verhindert. Kapitän Lukas Aigner erzielte per Kopf in der fünften Minute der Nachspielzeit den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich. Badu hatte die vor allem nach dem Wechsel überlegenen Gäste zuvor in Front gebracht.

Caciel hat die Führung auf dem Kopf

Beide Teams mussten auf einige verletzte Spieler verzichten, waren in der Defensive zu Wechseln gezwungen. Daher verwunderte es nicht, dass Chemnitz und Cottbus in der ersten Halbzeit zunächst bemüht waren, den Laden hinten dicht zu halten. Das gelang weitgehend. Die Himmelblauen, die den etwas besseren Start für sich verbuchen konnten, hatten durch Aigner die erste Kopfballchance in der 3. Minute. Cottbus, spielerisch etwas reifer und passsicherer wirkend, kam nach einer Viertelstunde besser rein. Doch egal wie es die Gäste anstellten, beim Abschluss fand sich immer noch ein Chemnitzer Bein, welches den Einschlag verhindert konnte. Und vorn hätte Benjika Caciel in der 24. Minute den Führungstreffer erzielen müssen, doch nach der Flanke von Felix Schimmel köpfte er den Ball aus sechs Metern rechts neben das Tor.  

Chemnitzer FC - Energie Cottbus
Viele packende Zweikämpfe Bildrechte: imago images/HärtelPRESS

Erlösung in der Nachspielzeit

Nach dem Wechsel ging bei Chemnitz offensiv gar nichts mehr. Die Cottbusser hatten nun deutlich mehr Ballbesitz, konnten daraus aber auch kaum Gefahr entwickeln. So lief alles auf ein 0:0 hin, bis Maximilia Pronichev in der 76. Minute von links in den Lauf von Malcolm Badu flankte, der dann aus vollem Lauf vollendete. Der CFC versuchte es nochmals, kam aber zu keiner echten Chance. In der 95. Minute klingelte es nach einem Freistoß von rechts dann doch, Aigner köpfte unhaltbar ins linke Eck.

Tor für Chemnitz, Lukas Aigner (19, Chemnitz) trifft zum 1:1
Lukas Aigner trifft zum 1:1. Bildrechte: Picture Point

Stimmen zum Spiel:

Lukas Aigner (CFC bei Ostsport): "Das ist Ekstase pur. Wir haben nicht das beste Spiel gemacht. Wenn du in der 95. Minute das Tor machst, brechen dann natürlich alle Dämme. Heute waren wir die glücklichere Mannschaft am Ende. Das haben wir uns aber auch verdient. Nach dem Spielverlauf müssen wir den Punkt mitnehmen. Eigentlich haben wir andere Ambitionen."

Claus-Dieter Wollitz (Cottbus): Stimme folgt

Daniel Berlinski (Chemnitz): Stimme folgt

Videos aus der Regionalliga

Almedin Civa, Trainer FC Lokomotive Leipzig, im Interview.
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Spieler des HFC am Ball, zieht ab und triftt zum Ausgleich.
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Andreas Patz, Trainer FC Carl-Zeiss Jena. im Interview.
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Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN | MDR SACHSENSPIEGEL | 21. Oktober 2021 | 19:00 Uhr

23 Kommentare

cherry1966 vor 12 Wochen

"Aber unter Berlinski kommt keiner an seine Leistungsgrenze." Bitte wie?
Vielleicht sollten wir endlich mal einsehen, dass diese Saison die derzeitigen Leistungsgrenzen der vorhandenen Spieler und auch des unerfahrenen Trainers aufzeigt. Nicht mehr - aber auch nicht weniger!
Welcher Übungsleiter ist denn derzeit auf dem Markt, der uns sofort weiterhelfen könnte (Siehe unblaues Nachbartal)?

Matze91 vor 12 Wochen

Das sehe ich vollkommen auch so...
Saison ist für uns gelaufen.
Wir haben weder was mit den Abstieg noch mit den Aufstieg zu tun.
Und gerade das die Vereinsführung hier die Ruhe bewahrt ist mir tausend mal lieber als wenn man jetzt unnötig Geld rauswirft was uns auch nix bringen dürfte.
Und ein Herr Arnold hatte ja schon mal durchblicken lassen das man in der Vereinsführung nicht zufrieden ist und daher denke ich schon das im Sommer 2022 was passieren wird...

CFC1966 vor 12 Wochen

Sie haben völlig Recht. Herr Arnold hat diese Probleme ja auch schon angesprochen. Nur tut sich eben nichts. Und wenn der Verein den Berlinski nicht rausschmeißen will, was auch verständlich ist,sein Vertrag läuft 2022 aus, so sollten die Verantwortlichen so mindest mal ein wenig Druck ausüben auf den Trainer. Wir haben gute Spieler. Aber unter Berlinski kommt keiner an seine Leistungsgrenze. der hat keinen Plan und auch nicht das Vertrauen was man bei der Mannschaft bräuchte. Das sieht man an seinen Aufstellungen und seinen Wechseln.