Fußball | Regionalliga Nordost Unglücklicher Heim-Auftakt für den Chemnitzer FC

1. Spieltag

Drittliga-Absteiger Chemnitzer FC ist beim Auftakt in die Fußball-Regionalliga leer ausgegangen. Vor heimischer Kulisse gab es eine Niederlage gegen ein eiskaltes Viktoria Berlin.

Schon der Drittliga-Abstieg war für viele unglücklich: Und auch in der neuen Saison geht es für den Chemnitzer erst einmal so weiter. Obwohl die Sachsen beim Regionalliga-Start gegen Viktoria Berlin über weitere Strecken spielbestimmend waren, hieß es am Ende 1:2. Damit ging das Debüt des neuen Trainers Daniel Berlinski daneben.

Chemnitz brauchte 20 Minuten

In den ersten 20 Minuten bestimmten die Gäste das Geschehen. Das Team von Benedetto Muzzicato, das eine "herausragende Spielzeit" anvisiert, schnürte den CFC mit Pressing teilweise in deren Hälfte ein. Neuzugang Christopher Theisen hatte in Minute vier gleich eine Riesenchance, schob den Ball frei vor Schlussmann Jakub Jakubov nur links vorbei (5.). Dann knöpfte der Brasil-Italiener Falcao Hoheneder den Ball an der Eckfahne ab, scheiterte aber am Versuch Jakubov den Ball "durch die Hosenträger" zu schieben (11.). Chemnitz zehrte lange von Hoheneders Volleyablage, die von der Strafraumgrenze aus drüber ging (2.). Erst im Laufe der ersten Hälfte bekam die Elf von Daniel Berlinski mehr Zugriff auf das Spiel. Was fehlte waren gefährliche Offensivaktionen.

Chemnitzer FC  vs. FC Viktoria 1889 Berlin ,  Ein Corona bedingtes Hygienekonzept wurde umgesetzt und die Zuschaueranzahl begrenzt.
Die 687 Zuschauer unterstützten ihr Team am Ende umsonst. Bildrechte: Picture Point

CFC am Drücker - Viktoria am Jubeln

Nach der Pause waren die "Himmelblauen" aus Sachsen zunächst die bessere Elf. Danny Breitfelder ließ eine Doppelchance liegen (52./53.). Das Tor fiel auf der Gegenseite, als Pardis nach Doppelpass mit Falcao die Kugel ins lange Eck wuchtete (54.). Chemnitz brauchte, um den Rückstand zu verarbeiten. Per Kopf hatte Tobias Müller die beste Chance zum Ausgleich, aber Philipp Sprint reagierte glänzend (74.), ein Schuss von Theo Origbidi flog nur knapp vorbei (75.). Und genau in diese Phase konterte Berlin schulbuchmäßig, der Ex-Chemnitzer Hovi finalisierte (80.). Das 1:2 von CFC-Rückkehrer Alexander Dartsch (88.) kam zu spät.

v.l.:  Shinji Yamada (29, Viktoria) und Lukas Knechtel (17, Chemnitz).
Der Chemnitzer Lukas Knechtel (re.) gegen Shinji Yamada Bildrechte: Picture Point

Stimmen zum Spiel

Rocco Teichmann (Sportdirektor Viktoria Berlin): "Die Jungs haben unter schweren Bedingungen bei fast tropischen Temperaturen sehr hohen Aufwand betrieben und hochverdient gewonnen. Wir hätten frühzeitig in Führung gehen können, haben dann aber in der zweiten Hälfte zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht. Das war eine starke Vorstellung. Wir sind froh, dass diese auch belohnt wurde."

Daniel Berlinski (Trainer Chemnitzer FC): "Die zweite Halbzeit war sehr ordentlich von uns, die erste Halbzeit war nicht so gut. Wir waren die ersten 25 Minuten nicht so gut im Spiel. Dann haben wir es wesentlich besser gemacht gegen den Ball. Wir haben in der zweiten Halbzeit genügend Torchancen, um das Spiel zu gewinnen. Gegen den Ball gibt es bestimmt noch Luft nach oben. Wir wissen jetzt, woran wir arbeiten müssen."

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 15. August 2020 | 16:30 Uhr

9 Kommentare

oldie68 vor 10 Wochen

Du scheinst ,sehr viel zu schreiben, von was du keine Ahnung hast . Wo ist der 7 stellige Bereich ? Wo bekommen Spieler kein Geld ? Nenne die Quelle ,kommt mir so vor als diese die Glaskugel ist oder du zitierst die Blöd . Du bist nicht Tor eher Abseits .Den da gehörst du hin

Tor vor 10 Wochen

Angst der Spieler, vor einen Absturz, in die Kreisklasse oder keine Klasse beim CFC der Spieler? Viel Investiert für nichts? Die Spieler tun mir leid, wen sie kein Gehalt bekommen? Bei sehr vielen Schulden in 7 stelligen Bereich, der letzten abgelaufenen Saison und das im Insolvenzen Bereich? Absturz und Streichung aus den so genannten Vereinsregister?

Hobbykicker vor 10 Wochen

Ja ,sie müssen da ein anderes Spiel gesehen haben. Die Berliner waren nur die ersten 20 Minuten klar überlegen, da konnte einem Angst und Bange um den CFC werden. Dann war das Spiel ausgeglichen und als die Chemnitzer dann die Initiative übernommen hatten, machen die Berliner jedes mal ein Tor. Ein sehr kurioses Spiel.