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Fußball | RegionalligaCarl Zeiss Jena macht kurzen Prozess mit Fürstenwalde19. Spieltag

Stand: 28. November 2021, 15:07 Uhr

Carl Zeiss Jena hat einen versöhnlichen Abschluss der Hinrunde gefeiert. Gegen Kellerkind Union Fürstenwalde sorgte der FCC dank eines überragenden Maximilian Oesterhelweg bereits vor der Pause für klare Verhältnisse. Am Ende stand ein klarer 4:1-(3:0)-Erfolg zu Buche.

Jena dominierte von Beginn an und hatte nach acht Minuten bereits den Torschrei auf den Lippen. Ein schön herausgespielter Treffer von Vasileios Dedidis wurde aufgrund einer Abseitsstellung aber aberkannt. Die Gäste aus Fürstenwalde konnten sich in der Anfangsphase kaum aus der eigenen Hälfte befreien. Nach 14 Minuten hatte Jena die nächste dicke Chance, doch Abwehrspieler Burim Halili köpfte die Kugel nach einer Ecke nur an den Querbalken.

Oesterhelweg bringt Jena auf die Siegerstraße

Fürstenwalde tat sich im ersten Pflichtspiel unter Neu-Trainer Kenny Verhoene, der selbst mehrere Jahre in verschiedenen Funktionen beim Gegner aus Jena tätig war, gegen die kompakt stehende FCC-Defensive mit eigenen Offensivaktionen sichtlich schwer. Erst nach 22 Minuten musste Jena-Keeper Lukas Sedlak nach einem Schuss von Johan Martynets erstmals eingreifen. Danach agierten beide Teams auf Augenhöhe, ehe Jena sieben Minuten reichten, um für klare Verhältnisse zu sorgen.

Zunächst traf Maximilian Oesterhelweg, der die Kapitänsbinde an Bastian Strietzel abgegeben hatte, nach Ablage von Dedidis per Kunstschuss in den rechten Knick (36.). Kurz darauf war es erneut der Offensivmann, der nach feiner Lupfer-Vorlage von Maximilian Krauß zum 2:0 vollstreckte (39.). Vier Minuten später wurde Dedidis nach einer Oesterhelweg-Flanke im Sechzehner zu Fall gebracht, den Strafstoß verwandelte René Lange ohne Probleme zur klaren Pausenführung (43.).

Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Dedidis macht nach Clasens Patzer alles klar

Fürstenwalde hatte mit Wiederanpfiff die passende Antwort parat. Emeka Oduah wurde mit einem langen Pass auf Reisen geschickt, ließ Maurice Hehne und Halili im Laufduell alt aussehen und schob zum 3:1-Anschlusstreffer ein (48.). Martynets hatte kurz darauf sogar das nächste Tor auf dem Fuß, doch Sedlak klärte mit einer Glanztat (54.). Doch Jena berappelte sich rechtzeitig, ehe das Spiel zu kippen drohte. Krauß verpasste es zunächst, den alten Abstand wiederherzustellen (59.). Das gelang kurz darauf Dedidis – wenn auch unter kräftiger Mithilfe von Union-Keeper Elian Clasen, der einen Distanzschuss von Leon Bürger nach vorne abprallen ließ – Dedidis bedankte sich (63.).

Die Moral der Brandenburger war damit endgültig gebrochen. Der FCC attackierte weiter und hatte durch die eingewechselten Fabian Eisele und Romario Hajrulla Möglichkeiten, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben (74./75.). Fürstenwalde war nur noch in der eigenen Hälfte beschäftigt, verhinderte aber mit viel Kampf eine noch höhere Niederlage.

Stimmen zum Spiel:

Kenny Verhoene (Fürstenwalde): "Für mich war es erst einmal wichtig, die Mannschaft kennenzulernen. Die ersten 25 Minuten haben wir gut gespielt. Dann bekommen wir drei Tore in sechs Minuten. So wird es natürlich schwer. Die zweite Halbzeit haben wir versucht, für die nächsten Wochen zu nutzen. Wir mussten hier in Jena keine drei Punkte holen. Das sind nicht die Spiele, in denen wir Punkte holen müssen."


Andreas Patz (Jena): "Wir haben uns viel vorgenommen und heute endlich einmal belohnt. Ich freue mich für die Mannschaft, die ein gutes Spiel gemacht. Das war eine sehr gute Reaktion. Gegentore sind nie schön. Aber die Freude überwiegt heute. Das nehmen wir mit in die Trainingswoche. Ich blicke den kommenden Spielen positiv entgegen."

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jsc

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 28. November 2021 | 15:45 Uhr

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