Fußball | Regionalliga Nullnummer zwischen Lok Leipzig und Carl Zeiss Jena

3. Spieltag

Lok Leipzig hatte am 3. Spieltag den ersten Heimsieg der Saison angepeilt, Carl Zeiss Jena wollte den ersten Saisonsieg. Beide Vorhaben sind am Samstag gescheitert. Vor allem Jena fand in der Offensive überhaupt nicht statt.

Lok 1 min
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Der FC Carl Zeiss Jena hat den erhofften Befreiungsschlag nach dem verkorksten Saisonstart beim 1. FC Lok Leipzig verpasst. Knapp 3.000 Zuschauer im Leipziger Bruno-Plache-Stadion sahen das 107. Traditionsduell zwischen den beiden Vereinen, das vor allem in der ersten Halbzeit durch Vorsicht geprägt war. Beiden Teams fehlten die Mittel, um offensiv konstant für Gefahr zu sorgen. Eine Ausnahme war die Großchance von Lok-Stürmer Tom Nattermann, der FCC-Keeper Tom Müller per Kopf zu einer absoluten Glanztat zwang (38.).

Kaum Chancen, kein Spielfluss

Auch in der 2. Halbzeit fehlte der Spielfluss. Es gab viele kleine Fouls, was die Spieler immer wieder dazu brachte, Argumente Stirn an Stirn auszutauschen. Echte Torchancen hatte wieder nur Lok. So hätte Kapitän Sascha Pfeffer das Spiel in der 90. Minute fast noch entschieden. Sein Abschluss nach einer Ecke trudelte aber links am Tor vorbei. In der Tabelle rangiert Lok Leipzig jetzt mit vier Punkten nach drei Spielen auf Platz neun. Jena ist mit einem Punkt 16.

1. FC Lok Leipzig
Tom Nattermann hatte die beste Chance im Spiel. Bildrechte: imago images/Beautiful Sports

Trainerstimmen

Dirk Kunert (Jena): "Wir hätten gern gewonnen. Es war heute kein Topspiel. Beide Mannschaften waren bemüht. Das Remis ist okay. Wir haben uns mehr vorgenommen und haben am Ende den Punkt. Aber die Saison ist noch lang."

Almedin Civa (Leipzig): "In der ersten Halbzeit hat man gesehen, dass beide Mannschaften auf demselben Niveau sind. Wir standen gut und wollten die Konter unterbinden. Wir hatten im Spiel die besseren Torchancen, aber haben sie nicht genutzt. Am Ende hätten wir den Sieg schon gern gehabt und waren vielleicht auch einen Ticken besser als Jena."

Almedin Civa (Trainer 1. FC Lok Leipzig) 3 min
Almedin Civa (Trainer 1. FC Lok Leipzig) Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Dirk Kunert (Trainer FC Carl Zeiss Jena) 1 min
Dirk Kunert (Trainer FC Carl Zeiss Jena) Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Robert Berger (1. FC Lok Leipzig) 1 min
Robert Berger (1. FC Lok Leipzig) Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

(ten)

Videos aus der Regionalliga

Ein Spieler, im Hintergrund die Tribüne
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Stefan Karau im Interview
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 31. Juli 2021 | 16:00 Uhr

27 Kommentare

ickes vor 7 Wochen

Ach Wicky, meldest Du Dich aus den rot-weißen Niederungen des Thüringer Fußballs…..🤣, nix los bei Euch oder ist Dir einfach nur langweilig , oder wollen Deine Beleuchterfreunde auch Deinen Schwachsinn nicht mehr hören🤔
Wir werden schon noch ins Rollen kommen, dann kannst du wieder heulen gehen.
Thüringen ist BGW- nur der FCC

B.S.B. vor 7 Wochen

Also,wenn man mal ehrlich ist.Wer hat bis jetzt überzeugt in dieser Liga??Der BFC war erschreckend schwach gegen Cottbus,trotz starkem Start in Leipzig,wie Altglinicke gewonnen hat in Jena hat jeder gesehen,faktisch durch die Dummheit der Jenaer gewonnen.Auch der Berliner AK hat nun nicht unbedingt Bäume ausgerissen beim Auftakt gegen Jena.Für mich ist überraschend das das Gesamtniveau allenfalls das Einer Oberliga gleichkommt.
Und deswegen kann man zum jetzigen Zeitpunkt noch keineswegs sagen,wer sich im Kampf um den 1.Platz festsetzen wird.Ausserdem...in anderen Regionalligen sieht es ähnlich aus.Schaut mal nach Bayern wie es dort derzeit der Spvgg.Unterhaching ergeht...also es ist noch viel Luft nach oben,aber nicht nur bei Jena und Lok...

BlattClaus vor 7 Wochen

Ein Duell auf Augenhöhe, beide hätten gewinnen können. Jena insgesamt bisher enttäuschend, seinen eigenen Ansprüchen hinterherhinkend. Lok für kostspieligen Vollprofimodus insgesamt auch viel zu wenig, man tritt auf der Stelle, da wird wieder mal nicht mehr als ein vierter Platz rausspringen, wenn überhaupt.
Atmosphärisch so lala, so richtig Stimmung kommt aus Probstheida irgendwie nie rüber. Da ist man beim Stadtrivalen wesentlich weiter. Auch wenn es dort wenig zu nützen scheint, was man in der Tabelle bestätigt kriegt.
Durften zu diesem Kracher coronabedingt nur knapp 3000 ins Bruno, oder bekommt der LOK derzeit nicht mehr auf die Beine?