Fußball | Regionalliga Lok Leipzig gewinnt 2,5-Stunden-Spiel

21. Spieltag

Lok Leipzig hat sich gegen Union Fürstenwalde mit 5:0 (4:0) durchgesetzt. Aufgrund einer Verletzung von Schiedsrichter-Assistent Stefan Prager musste das Spiel für eine halbe Stunde unterbrochen werden.

Malone und Schulze treffen für Lok

Lok legte munter los und ging auch gleich früh in Führung: Matthias Steinborn steuerte allein auf das Tor zu und wurde im Strafraum gefoult, den fälligen Elfmeter verwandelte Ryan Malone souverän zum 1:0 (3.). Kurz darauf verletzte sich allerdings Schiedsrichterassistent Stefan Prager, das Spiel war kurz unterbrochen. Nach wenigen Minuten ging es weiter - mit dem 2:0 für Lok: Nach Vorlage von Maximilian Pommer über die linke Seite schob Kevin Schulze den Ball aus spitzem Winkel ins Tor (14.).

Linienrichter wird ausgewechselt, Pfeffer legt für Lok nach

Dann aber ging es bei Prager endgültig nicht weiter, Schiedsrichter Eugen Ostrin unterbrach die Partie, beide Mannschaften gingen in die Kabinen. Nach 25 Minuten Unterbrechung wurde dann ein Ersatz-Linienrichter gefunden. Das Spiel ging weiter - und der Ball zappelte kurz darauf schon wieder im Netz: Nach Vorarbeit über die rechte Seite legte Pommer die Kugel im Straraum noch einmal quer auf halblinks zu Sascha Pfeffer, der schön ins lange Eck schlenzte (23.). Kurz vor der Pause legte dann Steinborn noch das vierte Tor nach (39.).

Fürstenwalde in Unterzahl

In der zweiten Halbzeit spielte Lok dann die Führung souverän herunter, es passierte nicht mehr viel. Für Fürstenwalde kam es derweil noch bitterer: Tim Häußler bekam für sein hartes Einsteigen gegen Steinborn im Mittelfeld die Rote Karte (61.), die Gäste mussten die letzte halbe Stunde in Unterzahl spielen. Mit dem Anpfiff legte Steinborn per Abstauber noch das 5:0 nach, nachdem er zunächst aus Nahdistanz an Büchel gescheitert war (90.). Um knapp 16 Uhr war die Partie dann auch vorbei - fast 2,5 Stunden nach Anpfiff.

Das sagten die Trainer

André Meyer (Fürstenwalde): "Über die Höhe des Sieges von Lok kann man sich streiten. Wir wollten ein anderes Gesicht präsentieren, und dann kam der Elfer. Nach dem Ausfall des Linienrichters hatten wir einen Bruch im Spiel und im Lauf der Partie nicht wieder ins Spiel gefunden. Es war eine ordentliche Leistung von Lok mit viel Dampf."

Björn Joppe (Leipzig): "Wir wussten vor der Partie nicht, wo wir stehen. Sind gut reingekommen, aber man muss die Kirche im Dorf lassen. Die Mannschaft hat das System gut umgesetzt."

mze/asc

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 17. Februar 2019 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 17. Februar 2019, 18:43 Uhr

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7 Kommentare

19.02.2019 11:01 Kaflink 7

Auch ein Linienrichter kann sich mal verletzen.
Was ist daran so sensationell? Da es bei LOK passiert ist, wird natürlich sofort nach bösen Machenschaften im Hintergrund gefahndet. Schlimm finde ich nur, dass dann auch noch "Kunden" ihre unqualifizierten Meinung abgeben, siehe Profiverein? .

18.02.2019 17:35 Profiverein? 6

Profifussball am Südfriedhof, aber ein Stadion wo sich der Linienrichter fast die Füße bricht. Oder war es doch ein Maulwurfhaufen. So ein Dorfverein.

18.02.2019 09:25 Rumpel 5

Die ersten 3 Berichte zum Ausfall des Linienrichters. Und dann erst der Spielbericht..... Sensation steht an erster Stelle. Und wieder ne schöne Schlagzeile mehr ....
Das Niveau der Berichterstattung sinkt weiter.

18.02.2019 08:56 Icke 4

@R17

Was hast du denn? Ich finde das ist für Regionalliga ein sehr guter Besuch und mit Fürstenwalde war das nicht unbedingt ein Magnet.

17.02.2019 17:57 Sabrina 3

Als Fan erlaube ich mir zu jubeln.
Hoffentlich wird jetzt alles gut bei Lok.

17.02.2019 16:52 R17 2

3341 Zuschauer, was ist da los? Wieso nicht Ausverkauft? Die Mannschaft gibt alles, nur eben nicht der geneigte Fan.

17.02.2019 16:32 Martinski 1

Ein Guter Tag für Lok. In der ersten Hz. merkte man besonders die Handschrift des neuen Trainergespannes.