Fußball | Regionalliga Nordost Lok Leipzig kämpft sich gegen Meuselwitz an die Spitze

24. Spieltag

Der 1. FC Lok Leipzig steht nach dem schwer erkämpften 4:2-Sieg gegen den ZFC Meuselwitz an der Tabellenspitze der Regionalliga Nordost. Die mehr als 3.000 Zuschauer mussten am Freitag (28.02.2020) bis zur Schlussminute zittern, bevor Paul Schinke die Sachsen erlöste.

Fußballer beim Spiel auf dem Feld (Lok - Meuselwitz). 6 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Sport im Osten Sa 29.02.2020 16:00Uhr 05:56 min

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Fußballer beim Spiel auf dem Feld (Lok - Meuselwitz). 6 min
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Sport im Osten Sa 29.02.2020 16:00Uhr 05:56 min

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Video

Lok gehörte die Anfangsphase, gekrönt von einem wunderschönen Tor durch Maik Salewski, der aus 24 Metern ins linke obere Eck verwandelte. Djamal Ziane hätte mehrfach erhöhen können, doch nach 20 Minuten war der Druck weg. Auf der anderen Seite traf Alexander Dartsch per Kopf für die mutigen Gäste aus Meuselwitz.

Nach dem Wechsel drängte Lok. Robert Zickert bugsierte nach einer Linkseingabe den Ball mit dem Knie in die Maschen. Die Gastgeber hatten nun alles im Griff, Ziane und Steinborn ließen aber dicke Chancen aus. Das sollte sich zunächst rächen. Nach einem Torwart-Bock von Fabian Guderitz kam der ZFC durch Sebastian Albert überraschend zurück. Der gerade eingewechselte Meuselwitzer schob ins leere Tor ein. Ein Elfmeter in der Schlussminute brachte die Entscheidung. Paul Schinke schob flach ins rechte Eck zum 3:2 ein. Schubert-Abubakari erhöhte in den Nachspielzeit.

David Urban jubelt mit Robert Zickert
Bildrechte: imago images/Beautiful Sports

Stimmen zum Spiel

Heiko Weber (Trainer ZFC Meuselwitz): "Glückwunsch. Es war verdient. Wir haben zweimal einen Rückstand aufgeholt. Wir haben alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Es hätte 2:2 ausgehen können, dann verursachen wir einen Elfmeter. Bei den Zweikämpfen konnten wir nicht mithalten. Leipzig war etwas besser, steigt hoffentlich auf, damit ich nächstes Jahr hier nicht mehr sitze."

Wolfgang Wolf (Trainer Lok Leipzig): "Wir sind sehr gut reingekommen, haben 20 Minuten gut gespielt. Dann machte Meuselwitz das Spiel und verdient das 1:1. Ich sagte zur Pause, ich will meine Lok-Mannschaft sehen. Nach der Führung spielten wir wieder hinten rum, das werde ich der Mannschaft austreiben. Das hat mir gestunken. Dann musste ich alles riskieren. Es war wegen der zweiten Halbzeit verdient, ich bin happy. Es war ein ganz schweres Spiel."

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 29. Februar 2020 | 16:00 Uhr

7 Kommentare

Chili Palmer vor 40 Wochen

Danke für die Honoration! Derzeit bekommt ihr einen ungefähren Einblick in unsere Gefühlslage seit des wegen bzw. gegen euch verpassten OL-Aufstiegs 2009. So leistungsgerecht, wie wir Jahre lang nichts zu lachen hatten, dreht es sich jetzt halt um. Es ist ein Abbild der konträren Entwicklungen.
Ich bin nicht der Meinung, dass ihr das Spiel in der 90. Minute verloren habt. Das war lediglich der Zeitpunkt, an dem der Resultatsdeckel drauf gemacht wurde. Wenn wir euch das 2:2 nicht hingestellt hätten, wäre es unspektakulärer geendet.
Ich wünsche euch ein glückliches Händchen bei eurer Trainersuche, kommende Woche einen Auerbach-Tag und selbstverständlich den komfortablen Klassenerhalt.

Elles vor 40 Wochen

Glückwunsch LOK für den schwer erkämpften Sieg , die Mannschaft hat Alles gegeben und ist belohnt worden. Leider wurde der verdiente Sieg durch einige Chaoten aus dem Ultrablock geschmälert denn eine dicke Stafe droht . So schaffen wir vielleicht den ersten Preis im Feuerwerkwettbewerb aber nicht die 3.Liga , schade !

Chemieschwein. vor 40 Wochen

Das zeigt die Unfähigkeit von Meuselwitz dieses Unentschieden über die Runden zu kriegen. Und @Fan Achim freut sich noch. Naja hat ja auch keine Ahnung von Fußball!!