Fußball | Regionalliga Rot-Weiß Erfurt ballert Lichtenberg aus dem Steigerwaldstadion

2. Spieltag

Was für ein Regionalliga-Comeback vor eigenem Publikum! Rot-Weiß Erfurt hat nach 980 Tagen erstmals wieder ein Heimspiel bestritten und dabei den Kickern vom SV Lichtenberg eine derbe 5:0-Klatsche verpasst.

Vorschaubild Erfurt 2 min
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Biek mit Sonntagsschuss zur Führung

Erfurt begann schwungvoll und setzte die Gäste aus Berlin sofort unter Druck. Lichtenberg musste indes den frühen Ausfall von Kapitän David Holwitz verkraften, der in der 11. Minute durch Kevin Owczarek ersetzt wurde. In der 13. Minute wurde es laut im mit 3.258 Fans bestens gefüllten Steigerwaldstadion: Samuel Biek zog aus gut 30 Metern ab und versenkte die Kugel zur Führung in die Maschen.

Samuel Biek  (Erfurt) erzielt das Tor zum 1:0, Torwart Niklas Wollert (Lichtenberg) machtlos
Samuel Biek (Erfurt) erzielt das Tor zum 1:0, Torwart Niklas Wollert (Lichtenberg) machtlos. Bildrechte: Karina Hessland-Wissel

Ballo und Seidemann treffen vor der Pause - Gawe an den Pfosten

Drei Minuten später war der Ball erneut im Tor der Gäste: Biek lupfte die Kugel an die linke Strafraumecke, wo Abou Ballo kurz und trocken abzog und das Spielgerät ins kurze obere Eck beförderte. Die Gäste fanden derweil kaum Lücken in der RWE-Abwehr. Die beste Chance war dann auch ein Standard, als Christian Gawe einen Freistoß aus knapp 20 Metern an den linken Pfosten setzte. 60 Sekunden später durfte dann wieder Erfurt jubeln: Nach einem klasse Spielzug der Thüringer umkurvte Kay Seidemann SVL-Keeper Wollert und schob zum Pausenstand ein.

Ciccarelli und Seidemann erhöhen weiter

Nach dem Wechsel wurde Lichtenberg etwas offensiver, fand aber weiterhin keine Lücke im Erfurter Abwehrverband. Besser machte es RWE in der 52. Minute, als Nazzareno Ciccarelli nach Zuspiel von Romarjo Hajrulla aus elf Metern auf 4:0 stellte. Und Erfurt hatte immer noch nicht genug. In der 59. Minute war es erneut Seidemann, der im Strafraum nach einer Körperdrehung auf 5:0 erhöhte. Auch im Anschluss gab es weitere Chancen für die Erfurter (74./75.). Das sechste Tor verpasste kurz vor dem Abpfiff der eingewechselte Calvin Tshilumba, als dessen Schuss vom linken Strafraumeck an die Querlatte klatschte.

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lta

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 14. August 2022 | 15:45 Uhr

18 Kommentare

wicky_67_return vor 5 Wochen

Danke lieber Hubert für Deine netten sowie sportlich fairen Zeilen. Wollen wir gemeinsam darauf hoffen, daß sowohl Rot-Weiss Erfurt als auch Dynamo Dresden am Ende ihre Saisonziele erreichen mögen!
Freundliche Fangrüße aus Thüringen zu Dir in's hübsche Erzgebirger Ländle! ✌️😂🌠🍀

Hubert vor 6 Wochen

Das freut mich für Dich mit, lieber Wicky.👍👍👍.
Schön, dass es in Erfurt wieder guter Fussball gespielt wird. Dazu gratuliere ich ganz herzlich.
Wie es so " schön " heißt:
Totgesagte leben länger!

Bitte weiterso machen, damit der Fussball in Thüringen nicht untergeht!

Liebe Grüße aus dem Erzgebirge nach Thüringen🙋‍♂️🌲🌲🌲🌻🌻🌻

wicky_67_return vor 6 Wochen

Riesiges Kompliment an das gesamte RWE-Team sowie meinen größten Dank an alle Spieler für diesen grandiosen Fußballsonntag! Glückwunsch zu dieser famosen Teamleistung! Also wenn man gestern nicht gewusst hätte, daß da eine neu formierte Mannschaft auf dem Rasen steht, so hätte man darauf schwören können, daß diese Jungs schon seit ihrer frühen Jugend zusammen spielen. Man konnte so richtig sehen wie die Jungs von der ersten bis zur letzten Minute Spaß am Fußball spielen hatten. Um jeden Zentimeter Raum wurde durch unglaubliche Laufbereitschaft erfolgreich gekämpft. Durch dieses sofortige Pressing kam RWE ständig wieder in Ballbesitz, und spielte die Bälle selbst aus dem eigenen Strafraum konzentriert und schnell nach vorne. Dies führte sehr häufig zu schnellen Umschaltspiel mit einhergehenden Großchancen. Das alles hat beim Zuschauen ungemein viel Spaß gemacht. Das Spielsystem, die vielen klugen Spielideen, die Moral und explizit die Genialität aller Tore waren bewundernswert! SUPI-RWE

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