Im Bild v.l.: Ryan Malone (11, Lok) und Marcus Mlynikowski (5 Berliner AK).
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Fußball | Regionalliga Lok mit unnötigem Remis gegen BAK

11. Spieltag

Lange hat Lok Leipzig gegen den Berliner AK geführt, doch beim 1:1 (1:0) kurz vor Schluss noch den Ausgleich kassiert. Dabei spielte der FCL sogar eine gute halbe Stunde in Überzahl - die Krise in Probstheida hält also an.

Im Bild v.l.: Ryan Malone (11, Lok) und Marcus Mlynikowski (5 Berliner AK).
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Lok hatte nach der Durststrecke mit sechs sieglosen Spielen einiges gutzumachen und begann dementsprechend druckvoll. Nach zehn Minuten hatte Matthias Steinborn eine gute Gelegenheit per Konter, wurde aber wegen eines Stürmerfouls zurückgepfiffen.

Steinborn zu schnell für BAK-Abwehr

Die Leipziger spielten weiter druckvoll, vor allem über den pfeilschnellen Steinborn. In der 39. Minute war es dann so weit - wieder wurde der Stürmer, der seinem Gegenspieler Shawn Kauter davonlief, geschickt und aus acht Metern schob er den Ball an Tormann Pascal Kühn vorbei ein. Zur Pause stand ein verdientes 1:0 auf der Anzeigetafel.

Unzufriedene Spieler 1 min
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In der zweiten Hälfte stiegen die Hoffnungen auf einen Lok-Sieg weiter, nachdem BAK-Kapitän Tunay Deniz für ein grobes Foul am spielenden Lok-Co-Trainer Markus Krug den Roten Karton gesehen hatte - eine harte Entscheidung. Die Ernüchterung kam in der 84. Minute: Aus einem Gewühle schob Kauter den Ball ins Tor. Kurz vor Abpfiff noch das vermeintliche 2:1, das wegen eines Handspiels von Steinborn aber nicht anerkannt wurde. So blieb es beim Remis, das die Leipziger in immer ärgere Abstiegsnöte bringt. In der Tabelle rutscht Lok auf den vorletzten Platz ab. Auch der neue Trainer Björn Joppe konnte bei seinem Heimdebüt für keine wirkliche Wende sorgen.

Leipziger Spieler und Betreuer bejubeln das 1:0.
Da war die Stimmung noch in Ordnung: Leipziger Spieler und Betreuer bejubeln das 1:0. Bildrechte: PICTURE POINT / Gabor Krieg

Das sagten dieTrainer:

Ersan Parlatan (Berliner AK): "Wir haben ein gutes Spiel gemacht, hatten viel Ballbesitz. In der ersten Halbzeit hatten wir eine gute Torchance. Alles in allem hatten wir keine echten Schwierigkeiten im Spiel. Die Rote Karte war vom Schiri schlecht eingeschätzt. Trotz Unterzahl haben wir gut gespielt. Das Unentschieden war nicht unverdient, es fühlt sich für uns wie ein Sieg an."

Björn Joppe (Lok Leipzig): "Wir sind am Ende natürlich enttäuscht, dass es keine drei Punkte wurden. Der Plan war, die Räume eng zu machen. Wir sind verdient in Führung gegangen. In der zweiten Halbzeit waren die Erwartungen an eine Mannschaft in Überzahl höher. Trotzdem müssen wir vor dem 1:1 den Sack zu machen. Ich bin dennoch stolz auf die Mannschaft, den nächsten Schritt müssen wir in Bautzen machen."

cdi/asch

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR aktuell | 03. Oktober 2018 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 03. Oktober 2018, 19:24 Uhr

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10 Kommentare

05.10.2018 15:30 Walther 10

Immer noch Altherrenfußball bei Lok.
Scholz hat eben lieber auf "erfahrene" "Profis" gesetzt als auf Kämpfer und Fußballspieler.

04.10.2018 23:23 Chemieschwein 9

@RoRo kannst dir am 30.10. die Nase beim Bezahlfernsehen plattdrücken … viel Spaß dabei ..

04.10.2018 13:50 S. Mende 8

Ich glaube nicht, dass man mit Joppe als neuen Trainer bei Lok einen guten Griff getan hat. Viel zu wenig Erfahrung in so einer schwierigen Situation und ohne entscheidende neue Impulse in Richtung Mannschaft. Für den Klassenerhalt mag es am Ende vielleicht noch reichen, doch zu mehr sicher nicht.

04.10.2018 08:10 R17 7

So eine Lok in Gang zu kriegen, ist was für wirkliche Profis!
Nicht aber für Modell-Eisenbahner.

03.10.2018 21:13 RoRo NRW 6

@4 Chemiebürste: Du meinst sicher das starke 1:1 von Inter Leipzig gegen Nordhausen II. Denn ansonsten fällt mir kein weiterer bedeutender Verein in Leipzig ein.

03.10.2018 19:23 Roccos 5

Als CFC Fan muß ich trotzdem sagen das die Loksche zu unrecht da unten steht. Ich bin mir sicher das ihr bald wieder siegen werdrt. Ihr habt mit dem Abstieg nix zu tun. Der neue Trainer macht das gut. Habt Geduld. Und wer redet hier von Chemie. Keine Sau im Osten interessiert sich für den Verein.

03.10.2018 18:06 Chemieschwein 4

Bloß gut das es heute in dieser stadt noch richtigen fußball gab ... wo auch ohne möchtegern profitum erfolgreich fußball gespielt wird ... In Bautzen gibts de nächste klatsche ...

03.10.2018 17:40 Oli 3

Nur die BSG Ihr Blau Gelben Säcke.

Mann sollte den Mund nicht so voll nehmen von wegen Profifussball

03.10.2018 16:20 Gegengerade 2

Gutes Spiel der Mannschaft, leider nicht den Sack zugemacht! Den Pfeffer brauchen wir jedoch nicht. Der bringt den Ball nicht in die Nähe des Tores und hat Angst vor den Zweikämpfen.

03.10.2018 16:08 Le-thaler 1

Da werden wohl dieeee 2 Leipziger Traditionsmannschaften am Ende der Saison die Ligen tauschen. Da kann "Mann" ja nur hoffen das keine Zahlungsunfähigkeit an die Tür klopft.