Fußball | Regionalliga Lok Leipzig verpasst Tabellenführung

8. Spieltag

Lok Leipzig hat die Tabellenspitze in der Regionalliga verpasst. Gegen den Berliner AK spielten die Probstheidaer am Freitagabend nur 2:2 (1:1). Lok bleibt mit dem Remis auch im achten Saisonspiel ungeschlagen.

Gäste gehen doppelt in Führung

Die Gastgeber waren vor rund 3.095 Fans zwar die meiste Zeit spielbestimmend und hatten teilweise deutliche Ballbesitzvorteile. Auf die erste richtige Lok-Chance mussten die Fans aber bis fast zum Pausenpfiff warten. Der zuletzt vier Spiele sieglose und kriselnde BAK nutzte Schwächen in der Lok-Abwehr dagegen eiskalt. So gingen die Gäste durch Top-Torschütze Abu Bakarr Kargbo (22.) sowie den ehemaligen Chemie-Leipzig-Spieler Pierre Merkel (54.) sogar zweimal in Führung.

Kevin Schulze trifft beim Regionalligaspiel Lok Leipzig gegen Berliner AK zum 1:1
Der Leipziger Kevin Schulze erzielt den 1:1-Ausgleich. Bildrechte: Dirk Hofmeister

Lok mit starker Moral zurück

Lok kämpfte sich aber jeweils zurück: Kevin Schulze mit dem Pausenpfiff aus Nahdistanz (45.) und Paul Schinke mit einem sicher verwandelten Foulelfmeter (72.) sicherten Lok den Punkt. Am Ende hatten beide Teams Chancen zum Sieg auf dem Fuß, vergaben diese aber.

Stimmen zum Spiel

Dirk Kunert (Trainer Berliner AK): "Ich bin ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Wir hatten uns mehr ausgerechnet und hätten auch gewinnen können. Wenn wir unsere Chancen besser nutzen, führen wir zur Pause 2:0 oder 3:0. Der Elfmeter war aus meiner Sicht ein Witz. Nach dem 2:2 hatten wir auch etwas Glück. Meine Mannschaft hat es insgesamt gut gemacht."

Björn Joppe (Teamchef Lok Leipzig): "Das 2:2 ist ein absolut verdientes Resultat für beide Mannschaften. Der BAK hat anders gespielt als wir uns das vorgestellt haben. Das Spiel der Berliner hat uns vor Probleme gestellt. Bis zum 2:2 hatten wir viele 50:50-Zweikämpfe, die aber der BAK für sich entschieden hat. Danach haben wir es besser gemacht. Den Elfmeter kann man aus meiner Sicht geben. Man muss bedenken, dass unser Spieler mit hohem Tempo anläuft und beim Berliner der Arm draußen war. Der Schiedsrichter hätte pfeifen können oder nicht und hat zu unserem Glück gepfiffen. Wir waren gallig und willig und wollten die Tabellenführung. Nach dem 2:2 hat man gesehen, was in der Mannschaft steckt. Der BAK ist eine der spielstärksten Mannschaften der Liga. Riesenkompliment an meine Truppe. Ich bin zufrieden. Es heißt ja immer, man muss zu Hause siegen und auswärts einen Punkt holen. Jetzt müssen wir das halt andersherum machen und nächste Woche beim BFC gewinnen."

dh

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 13. September 2019 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 14. September 2019, 18:15 Uhr

3 Kommentare

Chili Palmer vor 8 Wochen

Hast ja recht, aber im großen und ganzen geht das Remis in einem hochklassigen. Spiel bei unterdurchschnittlicher Schiedsrichterleistung absolut in Ordnung.

Chemieschwein vor 8 Wochen

Und die Heimmacht hat wieder nicht gewonnen ... 3000 Zuschauer ?? das iss eines Profivereins würdig .. Chili und Loko wir trauern mit Euch mit .. GWG aus dem sonnigen Leutzsch

Moneypenny vor 8 Wochen

Nach Betrachtung der Bilder ein äußerst glücklicher Punktgewinn gegen ein überlegenes Lok.
Der 11 er für LOK wird auch durch noch so unsachliche statements von Hr. Kunert nicht eindeutiger , genau wie die Abseitsstellung beim zweiten Berliner Tor.
Schade , das dies von Kunert natürlich nicht moniert wurde, ebensowenig , wie im MDR Bericht ! Alles wie immer , sozusagen ! Weitermachen. !