Fußball | Regionalliga Lok Leipzig betreibt Wiedergutmachung in Rathenow

2. Spieltag

Nach der Auftaktpleite gegen den BFC hat sich Lok Leipzig eindrucksvoll rehabilitieren können. Bei Optik Rathenow dominierten die Sachsen über die gesamte Spielzeit und siegten am Ende hochverdient mit 3:0 (1:0).

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Optik-Trainerlegende Ingo Kahlisch sah nach dem 1:1 seines Teams bei der VSG Altglienicke keinen Grund zum Wechseln, sein Lok-Pendant Almedin Civa tauschte dagegen Theo Ogbidi und Zak Piplica gegen Mike Eglseder und Maik Salewski. Die leicht veränderte Leipziger Elf zeigte von Beginn an ein ganz anderes Gesicht als gegen den BFC und spielte Rathenow teilweise an die Wand. So fiel auch schon in der 5. Minute die Führung nach Fehler in der Optik-Abwehr, den Tom Nattermann ausnutzte und unhaltbar ins linke Eck abschloss.

Nattermann zweifach erfolgreich

Auch danach dominierten die Gäste. In der 40. Minute hätte Nattermann eigentlich das 2:0 machen müssen, köpfte völlig freistehend aus fünf Metern neben das Tor. So ging es mit einer knappen Lok-Führung in die Pause.

Im zweiten Durchgang wäre den Brandenburgern fast der Ausgleich gelungen, doch Lok-Keeper Jan-Ole Sievers parierte einen Kopfball von Marcel Gröger glänzend (59.) Auf der anderen Seite fiel dann das 2:0 durch einen Eigentor des Rathenowers Vassilios Polichronakis (64.). In der 84. Minute hatte Nattermann dann schon die Entscheidung auf dem Fuß, scheiterte aber noch an Optik-Schlussmann Lucas Hiemann. Zwei Minuten später war es dann so weit: Erneut nach einem Konter schloss Nattermann ab und konnte Hiemann im zweiten Versuch überwinden. Danach war Schluss und die rund 150 mitgereisten Lok-Fans konnten zufrieden die Heimreise antreten.

Tom Nattermann
Tom Nattermann konnte in Rathenow zweifach jubeln. Bildrechte: imago images/Jan Huebner

Stimmen zum Spiel:

Ingo Kahlisch (Trainer Rathenow): "Wenn man so einen einfachen Fehler macht, liegt man eben gegen Lok Leipzig zurück. Ist ja immer noch eine Spitzenmannschaft. Die Bäume wachsen hier nicht in den Himmel. Wir werden mit unseren Jungs kontinuierlich weiterarbeiten und versuchen, unsere Punkte einzufahren. Wir müssen realistisch bleiben."

Almedin Civa (Trainer Lok): "Es ist eben so, wenn man das erste Spiel verdient verliert, muss man hierherkommen und alles abrufen. Wir wussten, was sie machen: lange Bälle, tiefe Läufe. Die wichtigen Zweikämpfe haben wir fast alle gewonnen. Am Ende ist es ein hochverdienter Sieg. Rathenow hat nach dem 1:0 eine Riesenchance gehabt, da hält der Ole überragend. Aber ansonsten hatten wir noch so viele Gelegenheiten, die der gegnerische Torwart pariert. Wir haben das sehr gut gemacht, auch am Ende nach dem 2:0."

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Aktuell | 28. Juli 2021 | 21:45 Uhr

5 Kommentare

Lok vor 18 Wochen

Mensch Ruebe, gibt es nichts Interessantes bei Deinen Chemikern? Du kümmerst Dich viel zu viel um Lok. Wir kommen aber auch so klar, ohne Ratschlag von Dir und Deinen grünweißen Kumpels.

Elles vor 18 Wochen

Freue mich über den Sieg in Rathenow und das die "Natter" endlich treffen konnte und gleich 2x super. Doch am Samstag gegen Jena wird es sicher viel schwerer. Trotzdem nicht soviel Ballgeschiebe hintenrum eher auch mal dynamisch durchs Mittelfeld oder über die Flügel ohne Ballverlust , dann klapp es wieder mit einem Dreier. Viel Erfolg !!!

Lok vor 18 Wochen

Schon eigenartig. Wenn Lok verliert, tummeln sich in den Kommentarspalten die üblichen Verdächtigen aus Leutzsch, Chemnitz, Magdeburg usw.
Wenn die Loksche erfolgreich war, die anderen Truppenteile selbst abgewatscht wurden, dann ist hier Ruhe ;) Karma ist schon was Tolles.

Wichtige drei Punkte gestern. Rathenow war und ist für die Loksche immer ein unbequemer Gegner. Das Spiel gegen Jena wird dann eine erste Standortbestimmung für die Saison. Die müssen und werden alles geben, nach dem weniger gelungenen Start. Auf alle Fälle wieder ein schöner Klassiker der DDR Oberliga.