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Fußball | RegionalligaKrauß sichert FC Carl Zeiss Jena späten Dreier15. Spieltag

Stand: 03. Dezember 2022, 19:33 Uhr

Große Erleichterung beim FC Carl Zeiss Jena: Die Thüringer holen beim SV Babelsberg durch ein spätes Tor von Maximilian Krauß einen immens wichtigen Auswärtsdreier. Während Jena damit Wiedergutmachung für das 0:4 in Chemnitz gelang, kassierte der SVB die vierte Pleite in Folge.

Der FC Carl Zeiss Jena hat einen wichtigen 1:0-Auswärtssieg beim SV Babelsberg gefeiert und wieder Anschluss ans vordere Mittelfeld der Tabelle gefunden. Mann des Tages war Maximilian Krauß.

Carl Zeiss Jena lässt gute Chancen liegen

Die Thüringer mussten auf Bastian Strietzel (Magen-Darm-Infekt) und Ugur Tezel (Bänderriss am Knöchel) verzichten. Zudem fehlte Keeper Kevin Kunz, der sich in Chemnitz einen schmerzhaften Pferdekuss über dem Knie zugezogen hatte. Und Jena hatte sich nach dem lauen Auftritt beim CFC was vorgenommen, legte ordentlich los. Der wieselflinke Maximilian Krauß marschierte in der vierten Minute in den Strafraum, über Umwege kam der Ball zu Pascal Verkamp, der aus spitzem Winkel am Keeper scheiterte.

Dann in der 17. Minute der beste Angriff der Gäste. Krauß lief zur Grundlinie, passte zurück auf Verkamp, der den freistehenden Vasileios Dedidis bediente. Doch der Stürmer semmelte den Ball aus elf Metern über das Tor. Vom SV Babelsberg kam in der ersten Halbzeit nicht viel, aber in der 20. Minute hätten die Filmstädter dennoch führen können. Zunächst wurde ein Schuss von Matthias Steinborn geblockt, Rudolf Ndualu setzte den Abpraller aus 14 Metern knapp neben das Tor. Insgesamt blieb Jena den Tick aggressiver und gefährlicher vor dem Tor. Einzig bei den vielen Eckbällen kam keine rechte Gefahr auf. Und es wurde intensiver, besonders Krauß und Paul Wegener kamen sich immer wieder ins Gehege.

Krauß belohnt sich für starken Auftritt

Nach dem Wechsel erhöhten die Gastgeber die Schlagzahl, ohne dass sich daraus wirkliche Großchancen ergaben. Aber Jena war nicht mehr so griffig, dazu kamen auf dem rutschigen Geläuf viele Ungenauigkeiten. In der 74. Minute dann die erste gefährliche Annäherung: Krauß marschierte auf links davon, seine scharfe Eingabe fand aber keinen Abnehmer. Und als niemand mehr damit rechnete, fand Verkamp den auf links startenden Krauß. Und diesmal machte es der Mittelfeldmann selbst und traf aus spitzem Winkel herrlich ins rechte obere Eck. Babelsberg konnte nicht mehr antworten.

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rei

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | MDR Thüringenjournal | 03. Dezember 2022 | 19:00 Uhr

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