Fußball | Regionalliga FCC ganz schwach! Jena mit deutlicher Pleite bei Tennis Borussia Berlin

18. Spieltag

Der FC Carl Zeiss Jena hat sein Auswärtsspiel bei Tennis Borussia Berlin mit 1:4 (0:1) verloren. Die Jenaer zeigten eine weitegehend schwache Leistung gegen die Berliner und konnten ihren Lauf der letzten Wochen nicht fortsetzen. Damit bleibt der FCC auch im fünften Spiel gegen TeBe ohne Sieg.

Spieler von TB Berlin spielt den Ball in Richtung Tor. 8 min
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Fünf Spiele, drei Niederlagen, zwei Unentschieden - die Bilanz des FCC gegen Tennis Borussia Berlin bleibt weiterhin unterirdisch. Die heutige Niederlage war dazu die deutlichste der bisherigen Aufeinandertreffen.

Schiedsrichter Christopher Gaunitz zeigt Maximilian Wolfram (FC Carl Zeiss Jena) die Rote Karte
Schiedsrichter Christopher Gaunitz zeigt Maximilian Wolfram (FC Carl Zeiss Jena) die Rote Karte Bildrechte: Matthias Koch

TeBe nutzt Jenaer Fehler

Der FCC startete mit viel Dampf in die erste Halbzeit und kam früh zu seiner ersten Chance. Dennis Slamar kam in der dritten Minute nach einer Ecke zum Kopfball und drückte den Ball in die lange Ecke. Aber Berlins Keeper Karl Albers war aufmerksam und konnte die Chance entschärfen. Auch in der Folge war Jena zunächst die aktivere Mannschaft. Vor allem über die linke Seite und Maximlian Krauß ging viel nach vorn. Es haperte aber am konsequenten Abschluss. Maximilian Oesterhelweg vergab in der 32. Minute die beste Jenaer Chance der ersten Hälfte und setzte den Ball nach einer Direktabnahme aus knapp 16 Metern über die Latte.

Die Hausherren hatten in Hälfte eins nur zwei echte Chancen. Aber diese reichten, um mit 1:0 in Führung zu gehen. Kurz vor der Halbzeit (40.) flankte Youssef Sakran den Ball aus dem Halbfeld in den FCC-Strafraum. Die Hereingabe wurde von der gesamten Jenaer Defensive unterschätzt und so stand Lirim Mema plötzlich frei vor Tom Müller und brauchte nur noch den Fuß hinhalten. Ein bitterer Zeitpunkt für den Rückstand, so kurz vor der Pause.

Schwache zweite Hälfte - Wolfram sieht rot

Kurz nach dem Seitenwechsel brandete dann noch einmal Hoffnung auf. Nachdem Krauß im Strafraum zu Fall gebracht wurde, netzte René Lange in der 48. Minute per Elfmeter zum Ausgleich ein. Doch die Hoffnung hielt nicht lange. Jena machte deutlich zu wenig in der Offensive und fing sich in der 65. Minute den erneuten Rückstand ein. Sebastian Huke traf mit einem sehenswerten Kopfball direkt in den Winkel.

Sebastian Huke (r., TeBe, Tennis Borussia) erzielt das Tor zum 2:1 gegen Bastian Strietzel (FC Carl Zeiss Jena) und Torwart Tom Müller (FC Carl Zeiss Jena)
TeBe-Stürmer Sebastian Huke trifft sehenswert zum zwischenzeitlichen 2:1 in der 65. Minute. Bildrechte: Matthias Koch

Der FCC wirkte an diesem Nachmittag gehemmt und kam zu keinen klaren Aktionen mehr im Spiel nach vorn. Obendrein sah Maximilian Wolfram in der 83. Minute die rote Karte nachdem er Rico Gladow mit den Stollen am Kopf getroffen hatte - Wolfram war zu diesem Zeitpunkt gerade drei Minuten auf dem Feld. Und es sollte noch dicker kommen. Erst machte Benjamin Junge-Abiol für TeBe mit dem 3:1 (88.) den Deckel drauf, ehe Tim Oschmann vom Elfmeterpunkt sogar noch zum 4:1-Endstand traf.

Am Ende war es der schwächste Auftritt des FCC über die gesamte Saison. Am kommenden Mittwoch können die Thüringer gegen den VfB Auerbach Wiedergutmachung betreiben.

Das sagten die Trainer

Andreas Patz (FC Carl Zeiss Jena): "Ich bin maßlos enttäuscht, weil wir es wieder nicht geschafft haben, unsere Chancen zu nutzen und den Gegner mit eigenen Fehlern aufbauen. Wir sagen, wir wollen es einfach machen und schnell nach vorne spielen. Und dann Fehlpass beim ersten Tor, Fehlpass beim zweiten Tor, das ist einfach enttäuschend. Was ich im Training sehe, ist sehr gut, aber die Umsetzung ist einfach katastrophal."

Markus Zschiesche (Tennis Borussia Berlin): Stimme folgt

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 21. November 2021 | 14:00 Uhr

29 Kommentare

holger1968 vor 1 Wochen

"...und täglich grüßt das murmeltier !" - jedes jahr diesselbe leier. man hofft auf besserung und einen vermeintlichen aufstieg. und jedes jahr können wir das schon vor der winterpause abhaken. als fcc - fan mußt du zur zeit sehr leidensfähig sein. by the way - nach der logik der herren förster und werner wäre es jetzt zeit für einen trainerwechsel, schließlich kann man den aufstieg jetzt ja abhaken. wobei es besser wäre, wenn herr förster und herr werner ihren hut nehmen. immerhin haben sie dieses deasaster zu verantworten. aber eher geht ein kamel durch ein nadelöhr. na ja - also : auf ein neues in der saison 2021/2022. nur der fcc !

Soccerman vor 1 Wochen

Das Pokalspiel gegen Erfurt Nord war doch schon ein Offenbarungseid. Hat man da einen Klassenunterschied gesehen? Eine der wenigen Mannschaften die unter Profibedingungen Trainieren, nicht zu vergessen davon auch leben können, müssten doch ganz anders auftreten. Es ist einfach lächerlich Jahr für Jahr dieses lustlose gekicke dieser Spieler in Jena zu sehen. Da können auch keine Trainerwechsel etwas bewirken. Armer FCC...

B.S.B. vor 1 Wochen

Ja,ok.der Heiko Weber wäre auch ein Kandidat,zumal ich auch denke,der M.Zimmermann würde nur kommen,wenn der C.Förster seinen Hut nimmt,aber das wird aus bekannten Gründen nicht passieren.