Fußball | Regionalliga Weit entfernt von einer Sensation - Carl Zeiss Jena enttäuscht in Fürstenwalde

38. Spieltag

Der FC Carl Zeiss Jena hat das letztes Saisonspiel gegen Union Fürstenwalde mit einer enttäuschenden Leistung verloren. Von einem im Vorfeld erhofften Wunder war der FCC an diesem Nachmittag meilenweit entfernt. Am Ende setzten sich die Gastgeber aus Fürstenwalde mit 1:0 (1:0) gegen Jena durch, müssen aber dennoch den Weg in die Oberliga antreten.

Vasileios Dedidis (Jena) gibt Anweisungen.
Bildrechte: IMAGO / Karina Hessland

Jena ideenlos und ungefährlich

Jena begann engagiert, konnte in den ersten 45 Minuten aber nur selten Torgefahr heraufbeschwören. Viele Fehlpässe waren untypisch für das sonst so spielstarke Team von Andreas Patz. Es war einer dieser Tage, an denen alles gelingen musste, aber fast nichts gelang. Fürstenwalde konnte die meisten Vorstöße der Gäste wegverteidigen und hin und wieder mit eigenen Angriffen für Entlastung sorgen.

Nach 26 Minuten kam dann der erste echte Dämpfer für alle Hoffnungen des FCC auf ein Wunder. Nach einem Fürstenwalder Freistoß aus dem Halbfeld griff Alexios Dedidis im Kasten der Jenaer daneben. Manasse Eshele nutzte die Gelegenheit und köpfte zur 1:0-Führung für Union ein. Das beflügelte wiederum die Hoffnungen der Gastgeber auf den Klassenerhalt, der zu diesem Zeitpunkt wieder zum Greifen nahe schien. Beinahe hätten sie ihre Führung noch auf 2:0 ausbauen können, als Justin Schau mit einer verunglückten Rückgabe aus dem Mittelfeld beinahe ins eigene Tor traf.

Felix Drinkuth
Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk

Keine Besserung nach der Pause

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich wenig am Spielverlauf. Jena blieb fahrig und unkonzentriert im Spiel nach vorne und spielte einen Fehlpass nach dem anderen. Selbst aus der roten Karte gegen FSV-Spieler Lois Böcker, der Leon Bürger mit den Stollen am Brustkob traf, konnte Jena kein Kapital schlagen. Einzig Felix Drinkuth sorgte in der Schlussphase mit zwei Abschlüssen noch einmal für einen Hauch von Torgefahr. Letztlich blieben aber auch diese Chancen ungenutzt und der FCC musste sich verdient mit 0:1 geschlagen geben. Auf Carl Zeiss wartet nun noch das Finale im Thüringenpokal am kommenden Samstag.

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 15. Mai 2022 | 16:00 Uhr

24 Kommentare

Gernot vor 6 Wochen

Ich vernehme aus deinen Beiträgen nur Alibis bzw Rechtfertigungen betr der Niederlage deiner Mannschaft.
Alter, die Kerle verdienen mit ihrem Hobby ihren Lebensunterhalt und wir Fans bezahlen dafür. Das hat ganz viel mit Einstellung zum Job und Verein zu tun......erkläre mal Freitagmittag deinem Chef, die Luft ist bei dir raus und er möge sich mal nicht so haben.....
Von mir hätte keiner der " Helden " einen neuen Vertrag bekommen

Der alleswissende Besserwisser vor 6 Wochen

Cottbus durchmaschieren??? Das ist der Witz des Tages!

Die haben keinen Sportdirektor, einen etwas fragwürdigen Trainer, der jetzt in Doppelfunktion tätig ist.

Die haben ihren besten Stürmer verloren.

Das Schreckgespenst der Insolvzen und das teure Stadion kreist auch immer noch über denen. Ob CB durchmarschiert, wage ich zu bezweifeln!

Eher wird Viktor wieder Geld in die Hand nehmen und auf Zwang hochwollen. Wenn der BFC nicht aufsteigt, sind die auch wieder einer der Favoriten.

CB wird wieder höchstens Dritter, wenn überhaupt. Man weiß ja auch nie, was die Geldtruppen wie BAK oder Altglieniecke machen...

Der alleswissende Besserwisser vor 6 Wochen

Jeder Verein, der sich sportlich qualiziert, hat die Regionalliga verdient. Also auch Eilenburg! (Oder wie die Truppe aus dem Absteigerwald!)

Und da sollte Eilenburg jedem wahren Zeiss- und Fußballfan eigentlich recht lieb sein. Eilenburg spielt, siehe dem Spiel bei uns, einen tollen Fußball mit Jungs von hier und einem relativ geringen Etat.

Das sollte man honorieren und Wert schätzen! Derlei Vereine sind einem wahren Fan hundert mal sympathischer als diese gesichtslosen, zusammengekauften Investoren-Truppen aus Berlin, die nur als Spielzeug irgend eines fragwürdigen Moguls dienen.

Sportliche Kompetenz ist bei vielen Vereinen vorhanden, dass muss man aber erkennen können. Und wollen! Wer sagt, dass in Eilenburg oder Rathenow oer Auerbach keine Kompetenz vorhanden ist, ist blind oder schlichtweg dumm.

Ohne Kompetenz (und Geld) kann man in dieser Liga nun mal nicht bestehen und Eilenburg oder aber auch Auerbach, haben das gut bzw. jahrelang für Ihre Verhätnisse sehr gut gemacht!

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