Fußball | Regionalliga Mit viel Kampf: VfB Auerbach überrascht Luckenwalde

14. Spieltag

In der Regionalliga Nordost hat sich der VfB Auerbach knapp mit 1:0 (0:0) gegen den FSV Luckenwalde durchgesetzt. Dabei zeigte sich das Köhler-Team vor allem spielerisch deutlich verbessert und stand in der Abwehr weitestgehend kompakt. Lediglich ein Luckenwalder Pfostenkracher (92.) hätte den VfB fast um seine hart erkämpften Punkte gebracht. Für die Vogtländer machte Michaeil Fragkos sein erstes Tor (60.).

Auerbach - Luckenwalde 4 min
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Auerbach hält stark dagegen

Nach dem katastrophalen Vier-Minuten-Knockout gegen den SV Babelsberg, ging es Sven Köhler vor allem erst einmal darum, deutlich mehr Stabilität in das Spiel seines Teams zu bekommen. Und das gelang gegen den FSV Luckenwalde gerade in den ersten Spielminuten hervorragend. Auch offensiv hielten die Hausherren mutig dagegen, kamen durch Marc-Philipp Zimmermann und Aleksandrs Guzlajevs zu aussichtsreichen Chancen (4./11.).

VfB Auerbach
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Im Laufe der ersten Halbzeit stellte das Köhler-Team eine hohe Pressinglinie auf, ging somit aber auch das Risiko ein, dass die Brandenburger mit ihren pfeilschnellen Spielern einen tödlichen Konter fahren könnten. So hätte Nils Gottschick fast aus dem Nichts das 0:1 erzielt (35.). VfB-Keeper Stefan Schmidt bewahrte sein Team jedoch mit einer starken Parade vor dem Rückstand.

Fragkos lässt Auerbacher jubeln

Die Luckenwalder kamen wie die Feuerwehr aus der Kabine und hatten durch Gottschick eine Doppelchance (46.). Erneut konnte aber Schmidt seinen Kasten sauber halten. Kurz darauf kam Clemens Koplin freistehend vor dem Auerbacher Kasten zum Torabschluss. Hier fehlte das Zielwasser (52.). Die Gastgeber lebten gefährlich.

Völlig unerwartet gingen die Hausherren in Führung. Nach einem Abwehrfehler der Brandenburger schob Michail Fragkos zum viel umjubelten 1:0 ein (60.). Diese knappe Führung brachten die Auerbacher mit etwas Glück und enormem Kampfeswillen über die Ziellinie. In der 92. Spielminute prallte noch ein FSV-Schuss an den Auerbacher Pfosten.

Die Stimme nach dem Spiel

Sven Köhler (Auerbach): "Der Sieg war heute etwas glücklich. Aber wir haben kämpferisch einfach alles reingehauen. Es ist schön, dass so ein knappe Führung dann mal hält. Luckenwalde hat eine sehr gute Mannschaft, haben ihre Chancen aber eben nicht genutzt. Das müssen wir heute einfach mal so mitnehmen."

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Sport im Osten | 16. Oktober 2021 | 16:00 Uhr

5 Kommentare

countdown vor 14 Wochen

Was hat denn der Auerbacher Sieg - Glückwunsch ins Vogtland - mit Chemie gg Lok zu tun? Die leiden in Probstheida ziemlich an Verfolgungswahn. Vor 4 Wochen wollte man noch Trainer und Spieler rauswerfen und jetzt die große F...

NeuerHeip vor 14 Wochen

Na Chemiker - Ihr arbeitet doch bestimmt schon an einer Strategie, nicht gegen Lok antreten zu müssen. Wie wäre es mit "Impf-""Durchbrüchen"?

Auerbacher vor 14 Wochen

Ob Glück oder nicht - drei dreckige Punkte!
Danke